Eliza sprach viel mit Thomas.
Sie bat ihn darum, nicht zum Schuldirektor zu gehen und Tom Riddle zu verpetzen.
Er willigte ein, wenn denn niemand mehr zu Schaden kommen würde.
In dieser Zeit verliebte sich Thomas immer mehr in Eliza, weshalb er auch alles tat, um sie glücklich zu machen.
Nichtsdestotrotz war er Tom Riddle trotzdem noch ein Dorn im Auge.
Doch Tom ließ ihn ebenfalls in Ruhe, natürlich nur Eliza zuliebe.
Das Schuljahr war fast vorbei und die Fünftklässler steckten nun mitten in ihren ZAG-Prüfungen.
Eliza und Amanda lernten viel gemeinsam.
Eliza sprach mit Amanda immer noch nicht über die Krypta und das, obwohl sie ihre beste Freundin war. Doch je weniger davon wussten, desto geringer war die Wahrscheinlichkeit, dass Tom Riddle aufflog.
Sie war ihm komplett verfallen und tat alles, um ihn glücklich zu machen.
Trotzdem übte auch Eliza mit den Slytherin-Jungs hin und wieder in der Krypta die drei unverzeihlichen Flüche.
Diese Flüche waren mächtig und sie im Notfall zu beherrschen, könnte ihr vielleicht noch eines Tages das Leben retten.
Sie war eine sehr gute Hexe, was sie auch in ihrem Können beweisen konnte.
Den Cruciatus-Fluch und den Imperius-Fluch beherrschte sie beinahe perfekt. Natürlich übte sie bisher nur an Tieren. Niemals würde sie anderen Menschen weh tun. Zumindest nicht so lange, wie ihr niemand wehtat.
Eliza und Tom waren noch immer sehr verliebt. Auch, wenn sich Eliza langsam vor Tom anfing zu fürchten. Sie wusste nicht wirklich, was Liebe war. Er war ihre erste Liebe und keinesfalls war diese Beziehung perfekt, doch welche Beziehung ist dies schon?
Toms Liebe galt neben der dunklen Magie voll und ganz Eliza. Sie war die Person, die er beinahe vergötterte. Dass sie ihm vollkommen verfallen war, machte es für ihn leichter, sie so zu manipulieren, wie er sie gern hätte.
Er sprach ihr zu, dass die drei unverzeihlichen Flüche wichtig waren zu lernen, damit sie auf sich aufpasste, wenn Tom mal nicht in der Nähe war.
Warum Eliza allerdings auf sich aufpassen sollte, war ihr nicht bewusst. Tom allerdings schon.
Er wusste, dass er es zu großen Dingen schaffen würde, dass er eines Tages einer der mächtigsten Zauberer werden würde. Und dies würde ihm Feinde machen. Feinde, die es nicht nur auf Tom absehen würden, sondern auch auf das Einzige auf der Welt, was er mehr liebte als sich selbst. Eliza.
Tom verriet ihr zwar, dass er unsterblich sein wollen würde, doch dass er ebenso die auslöschen würde, die es in seinen Augen nicht wert waren als „Hexe" oder „Zauberer" betitelt zu werden und jeden, der ihm dabei in den Weg stand, sagte er ihr nicht.
Und so kam es zu einem besagten Vorfall, der erst der Anfang von Tom Riddles schrecklichen Taten war.
Eliza und die anderen hatten heute ihre ZAG-Prüfung in Verwandlung bei Professor Dumbledore.
„13. Juni 1943." schrieb sie als heutiges Datum auf ihr Pergament.
Der erste Teil der Prüfung bestand aus Theorie, der zweite Teil aus Praxis.
Beim theoretischen Teil hatte Eliza bereits ein gutes Gefühl. Nun fehlte nur noch die praktische Prüfung.
In dem praktischen Teil musste sie einen Verschwindezauber an einer Schnecke und später an einer Kröte anwenden, was ihr auch sehr gut gelang.
Beinahe hätte sie jedoch aus Gewohnheit die Kröte gefoltert, anstatt sie verschwinden zu lassen.
Bloß gut, hatte sie jedoch den geforderten Zauber angewandt und nicht den Cruciatus-Fluch.
„Ich danke Ihnen, Miss Harper. Ihr Ergebnis bekommen Sie auf einem Stück Pergament in den Sommerferien mitgeteilt." sagte Professor Dumbledore und lächelte Eliza an, was ihr ein gutes Gefühl zu ihrer erbrachten Leistung gab.
„Danke, Professor." antwortete Eliza und verließ den Prüfungsraum, damit der nächste Schüler seine praktische Prüfung absolvieren konnte.
Eliza traf vor der Tür Amanda, die auf sie wartete.
„Und? Was sagt dein Gefühl?" fragte Amanda aufgeregt. Sie hatte vor Eliza bereits ihren praktischen Teil ablegen können und war somit ebenfalls fertig.
„Ich denke, ich habe mein Können gut beweisen können." lächelte Eliza.
In dem Moment hörten sie ein Schreien.
Es klang schrecklich und angsterfüllt.
Irgendwo musste in der Nähe etwas Schreckliches vorgefallen sein, da das Schreien nicht aufhörte.
Amanda und Eliza sahen sich an, als bereits Professor Dumbledore aus dem Prüfungsraum kam und den Schreien folgte.
Eliza und Amanda rannten hinterher. Sie wollten im Notfall helfen können, auch wenn sie nur selber Schülerinnen waren.
Sie hielten ein wenig Abstand zu Professor Dumbledore, damit er sie nicht gleich bemerkte.
Das entsetzliche Schreien und Wimmern kam aus der Mädchentoilette im ersten Stock.
Professor Dumbledore stürmte in die Mädchentoilette herein, wo er ein Mädchen sah, was entsetzlich schrie und weinte.
Er nahm sie in den Arm.
„Ist schon gut. Ist okay." sagte er, um das Mädchen zu beruhigen.
Das Mädchen zeigte zu den Toilettenkabinen.
Amanda und Eliza betraten ebenfalls die Mädchentoilette.
Professor Dumbledore schien wenig erfreut darüber zu sein, doch irgendwie war er doch froh, dass Amanda und Eliza sich nun um das geschockte Mädchen kümmern konnten.
„Bringt sie raus. Los!" sagte er.
Amanda und Eliza verließen zusammen mit dem Mädchen die Toilette. Sie war ein Jahrgang unter ihnen.
„Wie heißt du?" fragte Amanda.
„Olive. Olive Hornby." antwortete das Mädchen wimmernd.
„Was ist passiert?" fragte Eliza verwundert.
„Da.. da ist .. eine Leiche."
„Eine.. was?!"
Amanda und Eliza waren sichtlich geschockt. Eine tote Schülerin, hier in Hogwarts? Unmöglich!
Professor Dippet bekam ebenfalls mitgeteilt, dass etwas nicht stimmte und betrat die Mädchentoilette.
Amanda nahm Olive Hornby in den Arm.
Eliza hingegen hatte eine schreckliche Vermutung. Sie stellte sich an die geschlossene Tür zur Mädchentoilette und lauschte.
„Es ist eine Tragödie, Professor. Wir müssen die Eltern informieren." sagte Professor Dumbledore.
„Nicht nur ihre Eltern, fürchte ich... Hogwarts muss geschlossen werden, wenn wir nicht den Schuldigen ausfindig machen." erwiderte Professor Dippet.
Eliza war geschockt.
Sie musste zu Tom und rannte davon.
„Eliza, wo willst du hin?!" rief Amanda ihr noch hinterher, doch Eliza hörte sie nicht mehr.
Sie rannte direkt in die Krypta.
Avery, Nott, Lestrange, Rosier und Tom Riddle standen lachend in der Krypta. Sie verstummten, als sie Eliza so aufgeregt reinrennen sahen.
„Was los, Liebes? Hast du mich so vermisst, dass du so ein Tempo drauflegst?" grinste Tom und wollte Eliza küssen. Diese stieß ihn jedoch etwas unsanft weg.
„Tom! Sie schließen Hogwarts!" sagte sie außer Atem.
„Nein. Unmöglich. Sie können die Schule nicht einfach schließen." sagte Avery.
„Es gab eine tote Schülerin! Sie können und sie werden!"
Tom Riddle wollte nicht zurück in das Muggelwaisenhaus. Dies würde jedoch passieren, wenn Hogwarts geschlossen werden würde.
„Ich regel die Sache." sagte Tom und ging zum Ausgang, um die Krypta zu verlassen.
„Wie?" fragte Eliza.
„Du kennst doch noch meinen Plan B, Eli." grinste Tom und ging.
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Die geheime Seite
FanfictionWar Tom Riddle wirklich nie in der Lage zu lieben? Dies ist die Geschichte einer Hexe namens Eliza Harper. Sie dachte, sie fand in Hogwarts die Liebe ihres Lebens. Machtlos musste sie zusehen, wie ihr Geliebter sich mit der Zeit zum dunkelsten Magi...
