Schnell hob ich den Kopf und sah einen Mann vor mir stehen. Er war sehr groß und sehr muskulös! Mit einem Grinsen trat er ein und sah sich um, dann blickte er zu mir: ,,Du bist Bella, stimmt's?" Ängstlich sah ich ihn an: ,,Bitte tun sie mir nichts!" Ich wich vor ihm zurück, bis ich mit dem Rücken an die Schlafzimmertür stieß, dann drehte ich mich blitzschnell um, rannte ins Zimmer und schloss die Tür ab. Draußen hörte ich denn Mann lachen. Panisch sah ich mich im Zimmer nach einer Fluchtmöglichkeit um, doch ich konnte keine Entdecken. Ich hörte, wie der Mann im Wohnzimmer den Fernseher angemacht hatte und ein Baseballspiel anschaute. Ich suchte nach meinem Handy und fand es im Badezimmer. Schnell wählte ich Edwards Nummer. Als er dran ging sprach ich sofort: ,,Edward komm schnell! Da ist ein Mann im Wohnzimmer! Bitte! Ich hab angst!" Ich wartete noch sein 'Ich komme sofort' ab und legte dann auf. Ich hörte, wie sich Schritte der Tür näherten und dann ein leises Klopfen ertönte. ,,Bella, wenn du die Tür nicht öffnest, muss ich sie leider eintreten!" Mein Herz überschlug sich fast vor Angst. Würde er das wirklich machen? Ich hörte, wie er einen Schritt zurück ging und dann mit voller Wucht gegen die Tür trat, sodass sie durchbrach. Er grinste und lehnte sich an den Türrahmen. Ich wich vor Angst zurück, bis ich an die Wand stieß. Bedrohlich kam er immer näher. ,,Emmett, musst du immer meine Möbel kaputt machen?" Edward kam zur Wohnungstür herein und mir fiel ein riesiger Stein vom Herzen.
Er kannte ihn. Edward kam ins Schlafzimmer und klopfte dem Mann im Vorbei gehen zur Begrüßung auf die Schulter. Ich lief ihm entgegen und fiel ihm um den Hals. Er lachte leise, als er mich in seine Arme schloss: ,,Haben dir deine Eltern früher nicht bei gebracht, Fremden nicht die Tür zu öffnen?" Ich lächelte ihn zerknirscht an: ,,Ich dachte, du wärst es". Ich hörte Emmett lachen und sah ihn an, dann blickte ich fragend zu Edward. ,,Das ist Emmett, mein Bruder" stellte er ihn vor und ich trat vor, um Emmett die Hand zu reichen. Er schüttelte sie kräftig und grinste mich dabei an. Ich wurde etwas rot und murmelte: ,,Sorry!" Er lachte nur, drehte sich um, ging ins Wohnzimmer und setzte sich wieder vor den Fernseher um sein Baseballspiel weiter zu schauen. Ich sah an mir herunter und erstarrte, als ich merkte, dass sich mein Handtuch gerade löste und dabei war, zu Boden zu fallen. Mit einer so schnellen Bewegung, die ich Edward gar nicht zugetraut hatte, fing er das Handtuch auf und schlang es wieder um mich, sodass meine Vorderseite von seinem Körper und meine Hinterseite von dem Handtuch bedeckt wurden. Peinlich berührt sah ich zu ihm auf, als mir klar wurde, dass ich gerade meinen nackten Körper an seinen presste. Er grinste mich nur an und ich war mir sicher, dass er mehr von mir gesehen hatte, als mir recht war. Schnell nahm ich ihm das Handtuch aus den Händen und wickelte es um mich. Obwohl ich kurz völlig nackt vor ihm stand, wendete er seinen Blick nicht von meinen Augen ab, um meinen Körper zu begutachten. Ein wahrer Gentleman! Ich lächelte ihn dankbar an und ging zurück ins Bad, wo ich, nachdem ich die Tür geschlossen hatte, mein Handtuch fallen ließ. Zum Glück hatte ich mir vorher ein paar frische Klamotten aus der Tasche gesucht, sodass ich mich sofort anziehen konnte. Ich kontrollierte mein Aussehen im Spiegel. Meine Haare hingen nass und leblos an mir herunter, ich hatte Augenringe durch die Nächte in denen ich nicht gut schlief, doch meine Augen glänzten glücklich und auf meinen Lippen lag ein Lächeln. Ich war froh, hier zu sein. Ich liebte diese Wohnung und ich fühlte mich hier zu Hause. Ich atmete tief durch und verließ mit einem Lächeln das Badezimmer um ins Wohnzimmer zu gehen. Emmett und Edward saßen auf dem Sofa und schauten sich das Spiel an. Ich ging zu ihnen und wollte mich neben Edward setzen, doch er zog mich seitlich auf seinen Schoß und schlag seine Arme um mich. Ich lächelte ihn an und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, dann lehnte ich mich mit dem Kopf an seine Brust und lauschte seinen ruhigen Atemzügen. Kurz bevor ich wieder einschlief, klingelte plötzlich mein Handy. Ich griff danach und erkannte die Nummer. Es war Erics. Ohne zu zögern drückte ich den Anruf weg. Ich lächelte Edward an, der mich besorgt betrachtete. ,,Ich mach uns was zu essen" sagte ich und stand auf. Ich ging in die Küche und suchte ein paar Töpfe. ,,Soll ich dir helfen?" fragte mich Edward, doch ich schüttelte den Kopf: ,,Ihr könnt euch das Spiel weiter anschauen!" Ich sah in den Schrank, aber alles, was Edward zu essen da hatte, waren Spaghetti. Seufzend schüttete ich die Packung in einen Topf mit heißem Wasser und machte mich daran, die Soße zu kochen. Als ich alles fertig hatte, füllte ich es in drei Teller und gab jedem einen. Emmett verzog das Gesicht und Edward grinste nur: ,,Du siehst aus, als hättest du großen Hunger, Emmett!" Ich gab ihnen Besteck und setzte mich dann wieder aufs Sofa. Wir fingen an zu essen und während die Jungs Baseball schauten, hing ich meinen Gedanken nach. Was wollte Eric von mir? Warum hatte er angerufen? Wahrscheinlich wollte er mich nur überreden wieder zurück zu kommen! Doch hieß das nicht, dass er mich liebte und mich zurück wollte? Dass er nicht ohne mich leben konnte? ich schüttelte den Kopf, um diese Gedanken los zu werden. Gerade als ich aufstehen wolle um die Küche aufzuräumen, klingelte mein Handy noch einmal. Ich sah auf den Display, doch erkannte die Nummer nicht. Ich nahm mein Handy, entschuldigte mich kurz und ging ins Schlafzimmer. Dort ging in dran. Es ertönte sofort eine Stimme, die mich fragte, ob ich Isabella Swan sei. Ich bestätigte und die Stimme sprach weiter: ,,Elizabeth Adams hier aus dem New York West Hospital, sie sind als Notfallkontakt für Eric Monroe angegeben!" Nervös spielte ich mit meinen Haaren und wartete darauf, dass sie weiter sprach. Als ich hörte, was sie sagte, ließ ich mich geschockt aufs Bett sinken. Es war alles meine Schuld!
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Bis(s) du mich erkennst
Fanfic#1 in twilightff Ich wusste, sie würde glücklicher sein, wenn sie sich nicht mehr an mich erinnerte. Wenn sie sich nicht mehr an uns erinnerte. Und das machte es wenigstens ein bisschen besser für mich, zu wissen, dass sie gleich nicht mehr so leid...
