Ich liebe dich!

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Die Tage vergingen wie im Flug und wurden zu Wochen. Eric war oft arbeiten und ich verbrachte jede freie Minute mit Edward. Wir gingen ins Kino, spazierten im Park oder gingen einfach nur Kaffee trinken. Ich genoss die Zeit mit ihm und wenn ich ihn abends verabschiedete, freute ich mich schon auf den nächsten Tag, an dem ich ihn wieder sehen würde. Eric erinnerte sich immer noch nicht an viel aus seiner Vergangenheit und die Ärzte meinten, die Chancen, dass er sich jemals wieder erinnern würde standen gering. Von seiner Mutter hatte ich nichts mehr gehört. Entweder, sie bekam nicht mit, dass ich mich mit Edward traf oder sie hatte aufgegeben uns auseinander bringen zu wollen. Eigentlich lief mein Leben perfekt, wäre da nicht die Tatsache, dass ich das Gefühl hatte mich langsam, aber sicher immer mehr in Edward zu verlieben.
Eines Abends, Edward hatte mich Heim gebracht und ich war gerade dabei mir die Schuhe auszuziehen, kam Eric zu mir. Er war anscheinend schon früher zu Hause. Er wartete, bis ich die Haustür geschlossen hatte, dann sprach er mich an: ,,Können wir reden, Isabella?" Ich sah zu ihm hoch. Oh oh, er nannte mich nie Isabella, nur, wenn es irgendwas schlimmes zu besprechen gab. Ich nickte leicht und folgte ihm nach draußen auf den Balkon. Er hatte etwas zu Essen gemacht und es stand draußen auf dem Tisch. Das war neu, er kochte sonst nie. Er wartete, bis ich mich hingesetzt hatte, dann fing er an zu reden. ,,Du triffst dich in den letzten Wochen immer öfter mit diesem Edward" Er sah mir beim Reden in die Augen. Ich nickte leicht, also wusste er es doch. Ich wollte nicht, dass er es erfährt, ich wollte nicht, dass er sich unnötig aufregt. ,,Du hast dich verändert Isabella und ich kann nicht genau sagen, ob das jetzt gut oder schlecht ist. Einerseits bist du glücklicher, deine Augen strahlen wenn du Heim kommst und du lächelst. Andererseits sehe ich natürlich auch, dass ich nicht der Mann bin, der sich so glücklich macht. Ich wäre es gerne, ich wünschte, ich wäre die Person, auf die du dich immer verlassen kannst, die Person, die du bedingungslos liebst, die Person, die dich so unbeschreiblich glücklich macht. Doch es ist an der Zeit mir endlich einzugestehen, dass ich nicht diese Person bin und sie auch nie sein werde. Diesen Platz hat Er in deinem Leben eingenommen und das ist meine Schuld. Ich war nie für dich da! Ich erinnere mich! Ich erinnere mich an alles was ich dir angetan habe und an das was ich gesagt habe. Ich kann immer noch nicht glauben, dass du danach noch bei mir geblieben bist. Nach dem Unfall. Egal, was meine Mutter sagte, ich habe nie versucht mich umzubringen, es war nur ein Unfall. Es tut mir leid, ich weiß, du hast dir die Schuld daran gegeben, doch es war nicht deine Schuld! Nichts von alledem ist deine Schuld! Ich weiß, ich kann das alles niemals wieder gut machen, doch ich will es hiermit versuchen. Ich lasse dich gehen, Isabella. Du liebst mich nicht und du wirst mich auch nie lieben. Ich weiß nicht, warum du mich nicht schon längst verlassen hast, wahrscheinlich hattest du Angst vor mir. Das tut mir leid, so unendlich leid. Geh zu Edward, er liebt dich und du liebst ihn. Ich sehe es in deinen Augen, wenn du ihn ansiehst. Ich hab euch ein paar Mal gesehen, in der Stadt und auch, wenn er dich Heim brachte. Jedes Mal hast du ihm nach geschaut, wenn er uns Taxi stieg und davon fuhr. Du siehst ihn mit diesem Blick an, mit dem du mich nie angesehen hast. Und er schaut dich an, als wärst du die einzige Frau, die er je lieben könnte. Ich will, dass du glücklich wirst, Isabella. Niemand hat es so sehr verdient wie du! Es tut mir leid, was ich alles getan habe und es tut mir leid, dass du mit mir ein Jahr deines Lebens verschwendet hast. Ich liebe dich, Isabella, ich werde dich immer lieben, doch ich muss dich gehen lassen!"
Nachdem er geendet hatte, blickte ich ihn nur sprachlos an. Ich konnte nichts sagen, ich war wie erstarrt. War das sein ernst? Wollte er mich wirklich gehen lassen? Konnte ich wirklich mit Edward zusammen sein? Wollte ich überhaupt mit Edward zusammen sein. Er hatte Recht. Ich war in Edward verliebt, schon die ganze Zeit. Ich gestand es mir endlich ein. Ich liebte ihn und ich wollte niemand anderen als Edward.

Eric war für heute Nacht zu einem Freund gegangen. Er wollte mir Freiraum lassen. Darüber war ich wirklich froh.
Ich lag allein in dem großen Bett, doch ich fühlte mich nicht einsam. Ich war verdammt glücklich. Ich griff nach meinem Handy und öffnete den Chatverlauf mit Edward. Ich schrieb ihm nur drei Worte. Drei Worte, die mich gerade so unbeschreiblich glücklich machten. Drei Worte, die vielleicht eine Zukunft mit Edward bedeuten könnten. Drei Worte, die heute mein Leben veränderten.
Ich bin frei!


Naaaa??? Wer von euch hätte gedacht, dass Eric doch nett sein kann?? Ich hoffe es gefällt euch! Bis bald! ☺

Bis(s) du mich erkennstGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt