(Bellas Sicht)
Edward! Er hieß Edward! Wie gerne hätte ich mit diesem etwas geheimnisvollen Mann einen Kaffee getrunken. Also warum hatte ich nicht ja gesagt? Ich wusste es selbst nicht. Er war wunderschön gewesen,seine Augen waren eindringlich und trotzdem so unglaublich sanft und weich gewesen und er war imstande mich mit einem einzigen Blick völlig zu verwirren. So etwas hatte ich noch nie, nicht mal annähernd, bei einem anderen Mann gefühlt.
Langsam in Gedanken ging ich nach Hause. Ich hatte Recht, es war niemand da, aber es war schon später als ich gedacht hatte und so ging ich in die Küche und fing an zu kochen. Kochen lenkte mich immer ab. Und ich musste mich von diesem Mann ablenken, der mich so aus der Bahn geworfen hatte. Ich seufze. In einer Stunde kam Eric wieder. Also musste ich mich beeilen, um fertig zu sein, wenn er kam. Ich wollte irgendwie nicht, dass er kam. Ich hatte ihn heute gar nicht vermisst. Ich hatte mich auch nicht einsam gefühlt, wie sonst immer und das alles nur wegen diesem Mann. Wegen Edward.
Ich wollte ein wenig allein sein. An ihn denken und mich meinen Träumereien hingeben. Also setzte ich mich auf unseren Balkon, von dem man einen guten Ausblick auf Manhattan hatte und dachte an ihn. Was er wohl gerade machte? Was hatte er wohl gedacht, als ich ihn in dem Café einfach so stehen ließ?
War er sauer? Oder war er neugierig? Wusste er wer mein Freund war? Wollte er mich wieder sehen? Warum hatte er nach meinem Namen gefragt? Hätte ich ihm meinen Namen sagen sollen?
Ich war so in Gedanken versunkenen, dass ich gar nicht merkte wie Eric nach Hause kam. Er rief: ,,Izzy? Schatz bist du da?" Ich seufze. Ich hasste diesen Namen. Aber alle nannten mich so. Es war die Kurzform von Isabella.
Schnell eilte ich wieder rein und gab ihm einen Kuss. ,,Hey, tut mir leid ich war draußen und hab dich nicht gehört". Er runzelte die Stirn: ,,Hast du was gekocht?" Ich lief in die Küche und deckte schnell den Tisch:
,,Ja klar!" Als ich das Essen auf den Tisch stellte stand er am Fenster und telefonierte. Er sprach sehr leise, sodass ich nicht viel verstand: ,,Ja Süße.....ich kann jetzt nicht reden...ja ich bin zu Hause...wir sehen uns morgen....ich freue mich!" dann legte er auf und setze sich zu mir: ,,Tut mir leid, das war meine Mutter". Ich kannte seine Mutter, aber ich verstand mich nicht gut mit ihr. Sie dachte ich will nur an sein Geld ran und sie ließ keine Gelegenheit aus, mir dies zu zeigen. Ich nickte nur und sah ihm gedankenverloren beim Essen zu. Er bemerkte es natürlich nicht. Er bemerkte auch nicht, dass ich nichts aß, oder dass ich mit meinen Gedanken ganz wo anders war. Er bemerkte so etwas nie...
(Edwards Sicht)
Ich saß in meinem kleinen Appartement in und dachte an sie.
Ich drehte an dem Ring in meinem Finger, den ich von den Volturi geschenkt bekommen hatte und der mich vor Sonnenlicht beschütze.
Trotz allem war ich ihnen dankbar dafür.
Wie ging es Bella jetzt wohl? Was machte sie gerade? Ich vermisste sie. Ich vermisste jedes Wort, jede Berührung, jeden Kuss. Ich wollte sie einfach nur in die Arme nehmen und ihr jeden Kummer und Schmerz nehem, der nur in ihren müden Augen zu erkennen war. Ich wollte sie küssen und sie alle Sorgen vergessen lassen und ihr die Tränen von der Wange wischen. Ich wollte für sie da sein, so wie ich es früher war. Ich vermisste sie so unendlich.....
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Bis(s) du mich erkennst
Fanfiction#1 in twilightff Ich wusste, sie würde glücklicher sein, wenn sie sich nicht mehr an mich erinnerte. Wenn sie sich nicht mehr an uns erinnerte. Und das machte es wenigstens ein bisschen besser für mich, zu wissen, dass sie gleich nicht mehr so leid...
