Du hast es ihm nicht erzählt?

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Die Fahrt verlief schweigend. Ich war aufgeregt und hatte ein bisschen Angst, doch als ich zu Edward rüber blickte, sah ich, dass er völlig ruhig war und irgendwie beruhigte mich das auch. Gedankenverloren schaute ich aus dem Fenster und ich bemerkte erst, dass wir da waren, als sich die Tür öffnete und Edward mir seine Hand hin hielt. Schnell ergriff ich sie und stieg aus dem Auto aus. Als ich gerade das Taxi zahlen wollte, zog Edward mich weiter. Ich sah ihn verwirrt an, doch bevor ich etwas sagen konnte antwortete mir Edward auf meine unausgesprochene Frage: ,,Ich hab schon gezahlt!" Als ich gerade den Mund aufmachte um zu widersprechen, hielt er an, drehte sich zu mir und kam meinem Gesicht immer näher und als ich in seine Augen sah, vergaß ich was ich sagen wollte. Nur einen geschätzten Zentimeter vor meinen Lippen hielt er an und hauchte: ,,Mach dir nicht immer so viele Gedanken!" Dann verzog er seinen Mund zu einem Grinsen und lief weiter. Wohl oder übel wurde ich mitgezogen, da ich immer noch seine Hand hielt. Vor unserem Haus hielt er an und ich schloss die Tür auf. Auf dem Weg nach oben, begegneten wir niemandem, worüber ich wirklich froh war. Ich atmete tief durch, bevor ich die Wohnungstür öffnete und es war beruhigend zu wissen, dass Edward direkt hinter mir war. Ich trat ein und sah mich um. Erics Schuhe standen im Eingangsbereich, doch ich sah ihn nirgendwo. Das war seltsam, denn normalerweise war er um die Uhrzeit arbeiten. Ich ließ meine Schuhe an, als ich langsam zur Schlafzimmertür ging. Bevor ich die Klinke herunter drückte, versicherte ich mich noch einmal, dass Edward direkt hinter mir stand. Als ich die Tür öffnete, bot sich mir eine groteske Situation. Überall auf dem Boden waren Klamotten verteilt und auf dem Bett lagen mein Freund und eine andere Frau! Nackt! Die sich küssten! Und noch ganz andere Dinge taten! Beide blickten zu mir, als ich herein trat, doch ich konnte nichts sagen, ich war wie gelähmt. Die Frau stand auf und kam auf mich zu. Ich musste zugeben, sie war wunderschön. Sie hatte lange, blonde Haare und eine Figur, dass man nur neidisch werden konnte. Sie hielt mir die Hand hin und stellte sich vor: ,,Hallo, ich bin Juli, Erics Sekretärin, und du bist?" Ich ergriff ihre Hand nicht, doch auch ich stellte mich vor: ,,Isabella, Erics Ex-Freundin! Ich bin gekommen, um meine Sachen abzuholen!" Ich blickte zu Eric, der sich in der Zwischenzeit wieder angezogen hatte. Er kam auf mich zu: ,,Schatz, es tut mir so leid, es ist nicht das, wonach es aussieht!" Ich lachte kurz bitter auf: ,,Ach, ist es nicht? Für mich sieht es so aus, als hättest du mich die ganzen Monate, in denen wir zusammen waren, mit deiner scheiß Sekretärin betrogen!" Meine Stimme wurde immer lauter und die letzten Wörter schrie ich. Eric zuckte zusammen, so hatte er mich noch nie erlebt. Doch er hatte sich schnell wieder gefasst und hob die Hand um mir eine zu knallen. Ich schloss die Augen und wartete auf den Schmerz, doch er kam nicht. Als ich vorsichtig ein Auge öffnete, sah ich den Grund dafür. Edward hatte Erics Arm schmerzhaft auf den Rücken gedreht und drückte ihn, mit dem Gesicht zur Wand, an die Wand. Er knurrte leise: ,,Fass sie noch einmal an und du bist tot!" Dann stieß er ihn mit voller Wucht zu Boden. Ich stand wie erstarrt da und blickte Edward an, doch er meinte nur ganz ruhig: ,,Pack deine Sachen, Bella, mit dem komm ich schon klar" und zeigte dabei auf Eric. Ich hoffte, er hatte Recht, denn Eric war stark. Sehr stark! Doch ich vertraute Edward und somit zog ich eine Reisetasche unter dem Bett hervor und begann alle meine Klamotten hinein zu schmeißen. Dann ging ich ins Bad und packte auch dort meine Sachen. Als ich zurück kam, sah ich Edward auf dem Bett sitzen und Eric blutend auf dem Boden liegen. Es sah aus, als wäre seine.Nase gebrochen. Als ich Edward fragend anblickte, meinte er nur: ,,Das war dafür, was er dir gestern angetan hat, auch wenn ich nicht weiß, was es war!" Eric lachte auf: ,,Du hast es ihm nicht erzählt, Süße?" Er sah zu Edward: ,,Ich hab sie gefickt! Und zwar richtig hart!" Er grinste: ,,Ich muss zugeben, sie ist wirklich gut im Bett, aber so wie ich sie kenne, durftest du das auch schon erleben. Sie ist und bleibt einfach eine kleine Schlampe!" Dann lachte er dreckig, bevor ihn Edwards Faust mitten ins Gesicht traf und er bewusstlos wurde.


Oh shit, jetzt hätte ich ja fast vergessen zu updaten :D sorry, dass das Kapitel so spät kommt, aber ich bin erst vor kurzem Heim gekommen und hab morgen wieder Schule -.- ich hoffe, es gefällt euch! Bis morgen! ♡♡

Bis(s) du mich erkennstGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt