Snape's Sicht:
,,Du musst vorsichtiger sein Severus, nochmal kann ich dich nicht aus so einer Lage retten."
,,Ja ich weiß, ich bin dir auch dankbar. Aber Amy kann manchmal echt nicht gerade einfach sein, wie hältst du das mit ihr aus?"
,,Ich bin ruhig und rede mit ihr über ihre Probleme, was du als ihr Pate jetzt auch machen kannst."
,,Ich denke sie würde lieber mit einem Stein über ihre Probleme reden als mit mir. Aber wenn jemals die Möglichkeit besteht das sie mit mir reden möchte, könnte ich mit ihr darüber reden dass sie zu jung für eine Beziehung ist."
Minerva schmunzelte nur über meine Bemerkung, aber es war mein voller Ernst.
,,Amy ist vom Verstand her sehr weit, dass weißt du. Außerdem scheint Weasley sie zu beruhigen und ihr gut zu tun, dass hat man doch gerade gesehen."
,,Trotzdem finde ich es nicht gut wenn sie so viel mit Jungs unternimmt."
Minerva seufzte daraufhin nur, sie scheint meine Sorgen echt nicht zu verstehen.
,,Was wäre wenn jemand zu Lily und Liss gesagt hätte: mach nicht mehr so viel mit den Jungs und mit diesem Snape Jungen sollst du am besten gar kein Kontakt mehr haben."
,,Das wäre unfair Lily, Liss und mir gegenüber unfair. Vielleicht auch ihren anderen Freunden gegenüber, aber wenn ich so darüber nachdenke waren das eh nur Idioten."
,,Ich tu jetzt ma so als hätte ich den letzten Teil nicht gehört. Aber genauso unfair wäre das auch Amy, Weasley und ihren anderen Freunden gegenüber."
,,Na gut, vielleicht hast du recht. Aber ich hab ein Auge auf sie und Weasley."
,,Tu was du nicht lassen kannst." Sagte Minerva und verdrehte grinsend ihre Augen.
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Amy's Sicht:
,,Manchmal ist es glaube ich ganz gut, dass ich kein Werwolf bin."
,,Was? Warum? Wie kommst du jetzt auf Werwölfe?" Fragte George verwundert.
,,Weil ich Snape sonst wahrscheinlich die Augen auskratzen würde. Wobei, vielleicht tu ich das eines Tages auch so."
,,Dann muss ich dich immer in meine Arme nehmen, damit meine kleine, süße Freundin nicht zu einer Verbrecherin wird."
,,Wenn ich ihm nicht die Augen auskratzen darf, wiederhole ich vielleicht einfach einen Streich."
,,Das trifft doch eher mein Geschmack." Meinte Georg und gab mir ein Kuss, woraufhin ich glücklich grinste.
Wir gingen zu Harry, welcher noch immer ohnmächtig war.
,,Er sieht ein bisschen Käsig aus, oder?" Fragte Ron, eine, wie ich finde, typische Ron-Frage.
,,En bisschen Käsig?"
,,Wir können dich ja mal vom Astronomieturm werfen."
,,Und gucken wie du aussiehst." Kam es abwechselnd von Fred und George, was mich zum Grinsen brachte.
,,Wahrscheinlich ein ganzes Stück besser als sonst." Hörte ich Harry krächzen und musste noch mehr grinsen.
Nachdem ich noch eine Weile bei Harry war und sicher gegangen bin, dass es ihm gut geht, ging ich irgendwann.
Nach einer Weile lief ich Lupin über den Weg.
,,Professor Lupin?" Sprach ich ihn an.
,,Ja, was kann ich für dich tun Amy?"
,,Meine Mutter meinte heute, dass Sie mein Pate wären. Stimmt das?"
,,Ja." Sagte er und lächelte mich warm an.
,,Warum haben Sie das nicht mal erwähnt?"
,,Weil ich wusste, dass du es eh irgendwann gesagt bekommst und ich deiner Mutter überlassen wollte wann." Meinte er woraufhin ich nickte.
,,Kennen Sie meinen Vater?"
,,Ja ich kenne ihn."
,,Könnten Sie mir vielleicht etwas über ihn erzählen?" Fragte ich hoffnungsvoll.
,,Erstmal möchte ich dich darum bitten, dass du aufhörst mich privat zu Siezen und mich stattdessen Remus nennst, schließlich bin ich dein Pate." Ich nickte und er sprach weiter:
,,Über dein Vater kann oder besser gesagt darf ich dir nicht viel erzählen.
Aber wir sind zusammen zur Schule gegangen und ich habe ihn immer geärgert, was mir im Nachhinein sehr leid tut."
,,Okay... er war mit Snape befreundet, war er so wie er? Denn dann könnte ich es verstehen das Sie ... äh du ihn geärgert hast."
,,Naja dein Vater und Snape waren sich sehr ähnlich, tut mir leid aber ich muss jetzt leider weiter."
,,Okay, trotzdem danke das sie mir ein wenig über ihn erzählt haben, ich wünsche Ihne-.. ähm dir noch einen schönen Tag."
,,Danke, den wünsche ich dir auch." Sagte er und ging.
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Die Falsche McGonagall
FanficMit acht Jahren wird der kleinen Amy Snape, zum Schutz vor Voldemort, die Erinnerung an ihren Vater genommen. Sie wächst nun in dem Glauben auf, dass Minerva McGonagall ihre Mutter ist. Über ihren Vater wird so gut wie nie gesprochen. Doch als die j...
