Kapitel 31

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Cassandras P.O.V.

Louis Tomlinson - Eine Freundin ist nicht genug.

Der Megastar Louis Tomlinson wurde vor einigen Tagen in der Innenstadt Londons gesehen, wie er mit einer unbekannten, Schwarzhaarigen viele Läden durchstöberte. Nachdem die zwei Turteltäubchen Arm in Arm einen Juwelier betreten haben, verließen sie diesen nach etwa einer halben Stunde wieder. Danach wurden sie gesehen, wie sie sich innig umarmten und anschließend getrennte Wege gingen. 

Das wird Cassandra Payne, Louis' aktueller Freundin, wohl gar nicht gefallen. 

Ich scrollte weiter runter und was ich da sah, machte mich fertiger als dieser Artikel. 

Es gab Bilder mit ihm und einer dunkelhaarigen Frau, er hatte seinen Arm um ihre Schulter und sie hatte ihren Arm um seine Taille gelegt, während sie ihren Kopf an seine Schulter lehnte. 

Ich lehnte mich etwas zurück und spürte, wie die Tränen in mir aufsteigen wollten. Doch ich biss mir fest auf die Unterlippe, um nicht loszuheulen. Ich wollte jetzt nicht weinen. Das war es einfach nicht wert. Louis war es nicht wert, um für ihn Tränen zu vergießen.

Vor einigen Tagen...

Vor einigen Tagen? Als ich zurück dachte fiel mir ein, dass Louis vor ein paar Tagen tatsächlich meinte, er hätte was zu erledigen und war dann alleine aus dem Haus gegangen. Ich hatte bis heute nicht erfahren, was genau er zu tun hatte doch jetzt konnte ich es mir ganz genau denken.

Die Tränen stiegen wieder auf. Allerdings nicht, weil ich traurig über diese Aktion war, nein. Ich war stinksauer auf diesen scheiß Mistkerl. 

Ich schaltete nur den Bildschirm aus, stand ruckartig auf, nahm mein Handy und verließ das Zimmer wieder. Ich wusste nicht, was ich machen sollte. Ich wollte meine Wut an  irgendetwas oder irgendjemandem auslassen. Aber an was? Oder an wem? Wenn Louis nach Hause kommen würde, wäre er so was von erledigt. Ich würde ihn umbringen!

Aber warte mal! Ich dürfte ihn nicht anschreien. Oder? Naja, eigentlich doch. Immerhin waren wir noch offiziell zusammen, als diese Bilder entstanden sind. 

Ich musste mich irgendwie ablenken. Aber wie? Ich lief jetzt schon seit fünf Minuten im ganzen Haus herum und hatte einfach keine Ahnung, was ich machen sollte. Schließlich entschied ich mich dafür, mich einfach vor den Fernseher zu setzen und zu warten, bis die Jungs nach Hause kommen würden. Wann auch immer das sein würde. Aber das war mir auch scheiß egal. Das einzige was ich ganz sicher wusste war, dass Louis William Tomlinson ein toter Mann war.

*

Nach drei Stunden hörte ich endlich, wie die Türe geöffnet wurde. Also machte ich sofort den Fernseher aus, stand auf und lief zur Eingangstüre. Louis kam hinter Niall rein und alle waren am Lächeln.

"Hey Cassy, wa-", begann Louis, doch ich ließ ihn nicht ausreden. 

Ich trat auf ihn zu, holte aus und gab ihm eine harte Ohrfeige. "Was zum Teufel fällt dir ein? Wie kannst du mir so was antun du scheiß Vollidiot?", schrie ich und schubste ihn gegen die Wand hinter ihm. 

"Cassy, beruhig dich.", hörte ich die anderen Jungs immer wieder sagen, als ich auch schon zwei Hände auf meinen Schultern spürte, von denen ich nach hinten gezogen wurde. 

Ich wollte dagegen ankämpfen. "Lasst mich! Er hat es verdient dieser Bastard!", schrie ich und merkte, wie mir einige Tränen die Wangen herunterliefen, die ich aber sofort weg wischte. Ich wollte nicht schwach wirken, auch wenn ich es verdammt nochmal war und dafür hasste ich mich selbst. Aber Louis hasste ich noch viel mehr. 

It makes me feel aliveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt