Kapitel 43

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Cassandras P.O.V. 

"Harry! Verdammt, hast du schon mal was von anklopfen gehört?", fragte ich ihn angesäuert und legte eine Hand auf die Stelle, an der mein Herz momentan raste wie verrückt. Kam davon, wenn auf einmal die Türe aufgerissen wurde und ein Kerl im Türrahmen stand.

Er machte die Türe hinter sich zu und setzte sich zu mir aufs Bett. "Hast du eigentlich eine Ahnung, wie sehr du Louis verletzt hast? Er ist innerlich zerbrochen und das nur, weil du irgendeine Scheiße laberst von wegen, dass er ohne dich ein besseres Leben führen könnte.", sagte er erstaunlich ruhig für das, was er da sagte. "Und bevor du jetzt etwas sagst...", sagte er schnell, als ich gerade meinen Mund auf machte. "Er ist ohne dich am Ende, verstehst du das? Er liebt dich über alles und kann nicht mehr ohne dich. Du weißt gar nicht, wie sehr er sich gefreut hat, als du endlich mit ihm zusammen gekommen bist. So glücklich wie mit dir habe ich ihn noch nie gesehen. Dieses absolut ehrliche Lächeln auf seinem Gesicht sieht man nur selten und momentan sieht man es nur, wenn du in seiner Nähe bist.", erklärte er mir und sah mich an. 

Ich biss mir leicht auf die Unterlippe und nickte leicht. "Ich liebe ihn doch auch Harry...", sagte ich und blickte ihm in die Augen. "Und deshalb fällt es mir ja auch so verdammt schwer, aber es muss einfach sein. Ich kann ihm das nicht antun, er hat einfach etwas besseres verdient.", erklärte ich und wandte meinen Blick wieder auf die Bettdecke, in die ich mich eingekuschelt hatte.

"Was meinst du?", fragte er und legte seinen Arm um mich, bevor ich meinen Kopf auf seine Schulter legte. Ich sah ihn fragend an. "Was kannst du ihm nicht antun?"

Auf seine Frage hin schluckte ich schwer und setzte mich aufrecht hin. "I-Ich äh... das mit... Liam und so und... die Fragen bei Interviews u-und so was halt." Eigentlich hatte ich gehofft, der Versuch, mich rauszureden würde funktionieren, doch das tat es nicht.

Harry hob eine Augenbraue und sah mich prüfend an. "Cassy, was ist los?", fragte er ernster.

Ich spielte nervös mit meinen Fingern herum. "Ich kann es dir nicht sagen.", sagte ich und schüttelte leicht den Kopf. Doch sein Blick durchbohrte mich und ich konnte mich einfach nicht mehr zurück halten. "Nagut verdammt, ich bin schwanger, ok? Ich bin schwanger und weiß nicht, ob ich das Kind behalten soll oder nicht.", erklärte ich und merkte, wie schon wieder die Tränen begannen, meine Wangen herunter zu kullern.

"W-Was?", fragte er sichtlich geschockt. Als ich zu ihm sah, sah ich seine großen Augen, doch er hatte ein Lächeln auf den Lippen. "Cassy das ist ja... wow.", sagte er nur, bevor er seine Arme um mich legte und mich in eine Umarmung zog.

Nun war ich verwirrt, mehr als das sogar. "Harry, was...", begann ich genau in dem Moment, als er sich aus der Umarmung löste und mich wieder ansah.

"Du musst es Louis sagen.", sagte er, doch sein Lächeln verschwand für keine Sekunde. Irgendwie machte er mir Angst. "Jetzt, sofort.", fügte er hinzu und nahm mich noch mal in den Arm. 

Was zum Teufel ging hier ab? "Harry, könntest du mir endlich erklären, was bei dir schief geht? Das ist verdammt noch mal keine gute Nachricht! Louis wird mich hassen und Liam wird alles und jeden umbringen, der ihm über den Weg läuft, versteh das doch! Ich kann das nicht einfach so sagen. Das würde zu viele Probleme mit sich bringen.", sagte ich panisch und wischte mir meine Tränen weg. Wenigstens hatte ich mittlerweile aufgehört zu heulen, das war ja schon mal was Gutes.

Dieses Lächeln war eigentlich kein gutes Zeichen, wenn ich ehrlich war. "Oh Cassy... ich habe vor ein paar Wochen mit Louis gesprochen, als du auch hier gelegen bist und Liam sich gerade um dich gekümmert hat.", begann er und legte seinen Arm um meine Schulter. "Er hat mir von eurem kleinen Gespräch über eine Hochzeit erzählt und, dass er so was wirklich in Erwägung ziehen würde.", fuhr er fort und sah zu mir herunter. "Danach sind wir auf das Thema Familie und auch Kinder gekommen." Seine Stimme war ruhig, es überraschte mich sehr. "Cassy, Louis möchte Kinder mit dir. Er will den Rest seines Lebens mit dir verbringen und eine eigene, kleine Familie mit dir gründen. Nur mit dir.", erzählte er und drückte mich dabei sanft an sich.

It makes me feel aliveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt