Kapitel 50

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Cassandra s P.O.V. 

Es war bereits 22 Uhr und erst jetzt ging die Feier richtig los. Mit lauter Musik, vielen Lichtern und allem drum und dran. Das Essen hatten wir gut hinter uns gebracht und ich musste zugeben, dass es unfassbar gut geschmeckt hatte. Alleine wenn ich jetzt schon wieder an das Menü dachte, lief mir das Wasser im Mund zusammen. Und da ich im Moment sowieso für zwei essen musste, sollte ich den Gedanken daran schnell wieder los werden, bevor ich doch ernsthaft wieder Hunger bekam.

Niall, Harry, Liam und Louis hatten eine wunderschöne Rede für Zayn und Perrie vorbereitet, bei der nicht nur bei mir die Tränen gelaufen waren, nein. Selbst bei Perrie's Vater konnte ich einige Tränen in den Augen entdecken, welche seine Augen allerdings auch nicht verließen. 

Auch Jade, Jesy und Leigh-Anne, Perrie's Bandkolleginnen, hatten eine tolle Rede gehalten, immerhin waren die vier Perrie's Brautjungfern. Allerdings kannte ich Perrie und die anderen drei nicht so gut wie die Jungs, weshalb ich vieles nicht begriff. Doch das war auch unwichtig, denn Perrie und Zayn sollten es verstehen und das hatten sie. Eindeutig.

Doch mittlerweile hatten wir alles Geplante hinter uns gebracht und jetzt ging es nur noch darum, zu feiern. Ein paar einzelne Gäste hatten sich schon aus dem Staub gemacht, aber das waren wirklich nur wenige, weshalb es auch nicht besonders auffiel. Ich hatte es auch nur ein bis zwei Mal mitbekommen, als ich Zayn und Perrie dabei gesehen hatte, wie sie sich von jemandem verabschiedet hatten. 

"Cassy?" Die Stimme meines Bruders riss mich aus den Gedanken an den Rest der Feier. Ich drehte mich etwas auf meinem Stuhl, sodass ich zu ihm hoch sehen konnte. "Lass uns tanzen.", sagte er einfach und hielt mir seine Hand hin.

Ich runzelte die Stirn und sah ihn ungläubig an. "Seit wann tanzt du freiwillig?", fragte ich ihn grinsend, nahm seine Hand an und stand auf, bevor er mich zur Tanzfläche führte.

"Ich weiß nicht. Ich habe meine kleine Schwester vermisst und möchte jetzt jede Kleinigkeit erfahren, die in den letzten beiden Monaten passiert ist. Und hier hat man nur beim Tanzen einigermaßen seine Ruhe.", erklärte er, als er seine Hände an meiner Taille- und ich meine auf seine Schultern legte.

"Ach, na dann.", erwiderte ich daraufhin nur und ließ mich etwas von ihm führen, obwohl wir uns nicht wirklich viel bewegten. 

"Also...", begann er wieder und lächelte mich an. "Gibt es irgendwas Neues bei dir? Einen neuen Mann in deinem Leben?", fragte er und legte seinen Kopf leicht schief. Doch er schien schnell zu merken, dass mir diese Frage irgendwie unangenehm war. "Sorry.", murmelte er leise und lächelte leicht verlegen.

Ich schüttelte leicht den Kopf und zwang mich zu einem Lächeln. "Schon gut.", beruhigte ich ihn. "Eigentlich gibt es nichts Neues bei mir, nein. Ich war ja ziemlich eingeschränkt und werde es auch noch ein paar Monate sein.", erinnerte ich ihn und sah kurz an mir runter.

Er folgte meinem Blick und nickte leicht. "Ach ja, das hätte ich fast vergessen." Ich lachte leise und sah ihm schließlich wieder in die Augen. "Weißt du schon, was es wird?", fragte er mich. 

Da fiel mir ein, dass Louis mir die gleiche Frage vorhin auch schon gestellt hatte, doch ich hatte ihm nicht geantwortet, da wir unterbrochen wurden.

"Ja, schon seit etwa einem Monat." Wenn du dich mal gemeldet hättest, hätte ich es dir auch schon gesagt., redete meine innere Stimme. Doch laut aussprechen konnte ich es nicht, das würde Liam verletzen und ich wollte, dass heute alles gut laufen würde und nicht so abgefuckt wie vor meiner Abreise vor zwei Monaten.

Er hob seine Augenbrauen und sah mich fordernd an. Doch ich antwortete nicht. "Und?", fragte er schließlich, nachdem ich nur mit gespielter Unwissenheit angesehen hatte. "Was wird es?", hakte er weiter nach, während sich ein Lächeln auf seinen Lippen ausbreitete.

It makes me feel aliveGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt