Januar
Cassandras P.O.V.
Mir ging es immer noch nicht besser. Und aus diesem Grund drängten die Jungs mich die ganze Zeit, ich solle endlich zum Arzt gehen. Ausnahmsweise waren es mal nicht nur Louis und Liam, nein. Es waren auch die anderen drei und es ging mir richtig auf die Nerven.
"Leute, das ist bestimmt nur irgendein blöder Virus. Ich bin nicht so krank, dass ich zum Arzt müsste.", versuchte ich sie zu überreden, während wir alle gemeinsam am Esstisch saßen und frühstückten.
Ehrlich gesagt machte ich mir langsam selbst Sorgen um mich, aber ich hasste Ärzte, Krankenhäuser, alles in der Art. Das Problem hatte ich hier ja schließlich schon mal gehabt, doch da konnte ich mich noch raus reden. Aber ich bezweifelte, dass das dieses Mal klappen würde, denn ich hatte seit gesten Morgen nichts mehr gegessen, weil ich zu viel Angst hatte, dass ich mich dann wieder übergeben müsste. Allerdings musste ich das heute Morgen auch, also von daher.
Liam seufzte verzweifelt. "Cassy bitte. Wir machen uns alle Sorgen um dich, das ist doch nicht normal, dass man nach fast einem Monat immer noch krank ist. Oder in deinem Fall ist es ja noch schlimmer geworden.", sagte mein Bruder besorgt.
Ich saß schon die ganze Zeit zusammen gekauert auf meinem Stuhl und kuschelte mich in meinen Pullover und meinen pinken Schal ein. Meine schwarze, lange Pyjamahose brachte mir nicht viel Wärme, aber ansonsten hatte ich nur kurze Sachen, also war das die einzige Möglichkeit.
Ich rollte mit den Augen, nachdem Liam seine Sorgen ausgesprochen hatte. "Ich werde zu keinem Arzt gehen.", sagte ich schon das tausendste Mal heute Morgen.
"Wir wollen doch nur das Beste für dich. Bitte, tu es doch für uns.", mischte Louis sich ein, der neben mir saß und die ganze Zeit einen Arm um mich gelegt hatte, was eigentlich eine ziemlich süße Geste war.
Mir war bewusst, dass sie nicht aufhören würden mich zu nerven. "Ich komme ja wohl kaum drum herum, ohne mir fünf neue Feinde zu machen.", sagte ich und auf den Gesichtern der anderen breitete sich ein Lächen aus. "Nagut. Aber Louis und Liam müssen mit.", sagte ich und sah meinen Bruder bittend an.
Dieser warf Louis kurz einen Blick zu und nickte dann zufrieden. "Natürlich kommen wir mit, Süße.", sagte Louis und gab mir einen Kuss auf die Wange.
Meine Wette mit Louis lief immer noch und ich fand es ziemlich lustig. Allerdings war ich momentan sowieso nicht in Stimmung und das konnte man ja wohl verstehen. Außerdem hatte ich das erste Mal seit ich Louis kannte das Gefühl, dass er ebenfalls gut und gerne auf Sex verzichten konnte. Kein wunder, wenn ich mich ständig übergeben musste.
"Ich würde sagen, wir gehen gleich nach dem Frühstück los, dann hast du es hinter dir. Außerdem kommt Danielle nachher und da will ich wieder da sein.", sagte er und lächelte etwas schuldbewusst über seine unsensible Äußerung.
"Idiot.", sagte Niall und schüttelte nur leicht den Kopf, woraufhin ich das erste Mal seit zwei Tagen ehrlich lächeln konnte.
Ich lehnte meinen Kopf gegen Louis' Schulter und sah dann schließlich Harry und Liam dabei zu, wie sie den Tisch abräumten und das ganze benutzte Geschirr in die Spülmaschine räumten.
"Also gut.", sagte Liam, als alles vom Tisch unten war und wandte sich Louis und mir zu. "Will sich einer von euch Girlys noch umziehen?", fragte er uns beide. Ich sah ganz genau, wie er versuchte, sein Grinsen zu verkneifen. Louis gab ein sarkastisches 'Haha' von sich und schüttelte dann den Kopf. "Also gut, dann können wir ja eigentlich direkt los."
Wenn es nach mir gegangen wäre - was ja aber mal wieder nicht der Fall war - hätten wir auch noch ein paar Stunden oder Tage, vielleicht auch Jahre warten können. Aber das war natürlich nicht das, was Louis und Liam wollten.
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It makes me feel alive
FanfictionLouis Tomlinson und Liam Payne gelten als die aller besten Freunde in der größten Boyband der Welt - One Direction. Alles läuft bestens, bis Cassandra Madison Payne, Liam's jüngere Schwester, für ein halbes Jahr bei den Jungs auftaucht. Louis und Ca...
