34:Versprich es mir...

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PoV Ardy:

Ganz langsam öffnete ich meine Augen. Als ich mich an das Licht gewöhnt hatte, nahm ich wahr, dass T nicht mehr neben mir lag. Und sofort zog sich alles in mir zusammen. Meine Atmung wurde schneller, genau wie mein Herzschlag.

Panisch stand ich auf und rannte die Treppen nach unten. Ich riss die Tür zum Wohnzimmer auf, aber auch dort war er nicht. Alles fing sich an zu drehen. Wurde er entführt, haben sie ihn vielleicht schon umgebracht. Oder habe ich mich doch in ihm getäuscht und er ist gegangen und hat mich alleine gelassen.

Plötzlich öffnete sich die Tür zur Küche und T trat hinaus. Zuerst bemerkte er mich nicht, aber dann sah er zu mir und sein Gesichtsausdruck änderte sich schlagartig. Anscheinend sah ich so aus, wie ich mich gerade gefühlt hatte. Er kam schnell auf mich zu und trug mich auf das Sofa.

Meine Atmung wurde wieder ruhiger und auch mein Herz beruhigte sich. Ich könnte mich für meine Gedanken ohrfeigen. Meine Gedanken fangen schon jetzt an alles zu ruinieren.Ich fing leicht an zu zittern, was auch T bemerkte und mich in den Arm nahm. Doch ich wich ein Stück weg von ihm. Damit verletzt ich ihn sehr, das merkte ich sofort. Ich muss ihm jetzt davon erzählen, sonst werde ich ihn später ganz sicher verlieren.

„Mir geht es gut keine Angst. Ich muss dir nur noch etwas wichtiges sagen, was ich eigentlich noch etwas aufschieben wollte, aber wenn ich das tue, gefährde ich das, was mir momentan so viel bedeutet. Als ich gerade eben aufgewacht bin und du nicht neben mir lagst. Da habe ich zuerst versucht mir zusagen, dass alles gut ist. Aber als du dann auch nicht im Wohnzimmer warst, da fing sich wieder alles an zu drehen. Immer wenn ich denke, ich wäre ganz alleine, da bricht einfach alles zusammen. Es tut mir leid, ich benehme mich wenn es darum geht echt wie ein Kleinkind. Aber dieses Thema bereitet mir einfach unsagbar große Angst. Ich dachte du wärst vielleicht Tod, oder entführt. Und ein Gedanke, für den ich mich gerne schlagen würde kam mir kurz bevor du kamst in den Sinn. Ich habe mich gefragt, ob du vielleicht jetzt schon genug von mir haben könntest und gegangen bist. Ich weiß, wie dumm das ist. Ich will dir doch vertrauen, aber seit das mit meinen Eltern war, fällt es mir so schwer Menschen zu glauben und darauf zu vertrauen, dass sie mich nicht alleine lassen. Sie haben mir bevor ich schlafen gegangen bin immer gesagt, dass sie mich niemals alleine lassen werden. Denn schon damals hatte ich große Angst davor. Ich habe bis ich 5 wurde immer mit ihnen in einem Bett geschlafen. Erst ganz langsam schaffte ich es in meinem Zimmer alleine zu bleiben. Und kurz danach waren sie Tod, sie haben mich alleine gelassen. An dem Abend schlief ich in der Mitte von beiden auf dem Flur. Ich wollte es nicht wahr haben. Ich war alleine. Ich will nie wieder alleine sein. Versprich mir bitte, ..... versprich mir, dass du mich nicht alleine lassen wirst"...

Twisting Minds /Tardy/Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt