59:Kennenlernen...

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PoV Taddl:

Ich war gar nicht bereit dafür, denn mich beschäftigte immer noch das von gestern. Vor allem konnte ich mich nicht mal konzentrieren und alles auf einmal aufrufen war so oder so unmöglich für mich. Ich wartete nun auf dem Bett und versuchte meine Gedanken zu sammeln. Mein Kopf fing jetzt schon an weh zu tun. Hoffentlich beruhigte sich das wieder. Er betrat nun das Zimmer, sah mich kurz an und setzte sich dann neben mich auf's Bett. "Also nun erzähl mir was dich beschäftigt" sagte er sanft und schaute mich gespannt an. Ich atmete tief ein und wieder aus. "Zuerst einmal kann ich mich nicht mit Knopfdruck auf einmal an alles erinnern. Nur einzelne Bruchteile kommen hoch. Das was mich am meisten beschäftigt ist wie es weitergehen soll. Ich will nicht so weiter machen und kann es auch nicht. Dieses ignorieren und separat schlafen kann ich nicht. Ich hab mich die Wochen so an dich gewöhnt, dass es total komisch ist ohne dich. Es tut mir wirklich leid, aber ich musste es tun. Deine Sicherheit war mir im Moment einfach wichtiger und ich würde noch viel mehr Leid ertragen nur für dich. Außerdem hatte ich vorhin Besuch. Er hat mir ein Brief gegeben von meinem Chef und er fordert mich auf dich auszuliefern oder er bringt auch mich um. Natürlich ist klar welche Entscheidung ich treffe, aber dieser Druck ist einfach zu viel für mich. Es gibt noch einige kleine Sachen die mich beschäftigen, Dinge die schon vor einigen Jahren geschehen sind. Zum einen der Typ der mich gestern Abend vergewaltigt hatte. Es war nicht das erste mal und auch damals war es unter dem Vorwand meinem Chef nichts zu sagen. Es wurde doch mit der Zeit immer mehr und somit war ich ihm total untergeben. Mit der Zeit hatte ich das Gefühl ihn zu lieben, was natürlich keine richtige liebe war. Er hatte es fasst geschafft meinen Willen zu brechen und ich habe Angst, dass es wieder passiert,nur um dein Leben zu retten. Dein Leben ist mir wichtiger als alles andere, aber ich habe verdammt doll Angst davor.Ich musste sogar vorhin brechen nur, weil ich mich so sehr angewidert habe. Es hat mir so viel Angst breitet, dass ich beinahe eine Panikattacke hatte. Diese Angst begleitet mich schon mein Leben lang und es fing damit an, dass sobald ich bei meinem alten Chef 'zu viel' gegessen hatte, er mir sofort den Finger in den Hals steckte und mich zwang mein Essen wieder auszubrechen. Er wollte, dass ich immer schön dünn bin, anscheinend stand er darauf oder so. Ich will mich nicht mehr übergeben müssen..." beendete ich meine Rede und atmete durch.

 Ich blickte ihn an und versuchte seinen Blick zu deuten. In ihm lag sehr viel Wut und auch Trauer. "Taddl.. ich hab wirklich Angst dir wieder zu vertrauen und mich dir hinzugeben. Es wird etwas dauern und ich weiß nicht, ob ich mehr als in einem Bett schlafen erstmal ertragen kann. Du hast mich betrogen, auch, wenn du es sicherlich nicht freiwillig und mit der Intuition Sex zu haben getan hast, aber das ändert nichts an meinem Schmerz. Es hat mich sehr enttäuscht, da ich gehofft habe, dass du es nicht tun würdest. Ich weiß auch nicht, ob ich hier bei dir bleiben kann oder ob ich wieder zurück nach Deutschland gehe, ohne dich. Ich weiß auch nicht wie es weitergehen soll." sprach er und schaute auf seine Hände.

Schwer schluckte ich und verarbeitete was er gesagt hatte. Er wollte nicht mehr bei mir sein, war das einzige was durch meinen Kopf ging. "Willst du uns aufgeben, nachdem wir mein Chef und so umgebracht haben?"fragte ich und hatte schon sichtlich Angst vor der Antwort. Er überlegte kurz und hob dann sein Blick."Ich weiß es nicht. Ich brauche einfach Zeit okey?"sagte er und man sah ihm an wie sehr er mit sich kämpfte. Ich nickte nur und lehnte mich zurück. "Wärst du traurig, wenn ich nicht mehr bleiben würde?" fragte nun er. Meinte er die Frage wirklich ernst? "Ja natürlich ich wäre am Boden zerstört, aber es ist deine Entscheidung. Ich will nur das du glücklich bist." sagte ich sofort und fuhr mit frustriert durch die Haare.

Er nickte wieder und erhob sich dann vom Bett. Ich schaute ihn dabei zu und wartete darauf, was er nun vor hatte. Er zog sich um und legte sich dann ins Bett. "Danke für deine ehrlichen antworten. Lass uns schlafen." sagte er und schon schloss er seine Augen. "Gute Nacht" sagte ich und machte das Licht aus. Ich drehte mich auf die Seite und versuchte zu schlafen. So gerne ich auch mit ihm kuscheln wollte, konnte ich es einfach nicht. Es tat noch zu sehr weh....

Twisting Minds /Tardy/Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt