Kapitel 17
Liv
Scott stand im Türrahmen und musterte mich. Ich hielt ihm immer noch seinen Brief hin. “Ich hätte nicht gedacht, dass du hier auftauchst. Ich hatte es gehofft, aber wirklich nicht geglaubt.“ Er streckte seine Hand nach dem Brief aus und nahm ihn. “Das schlechte Gewissen.“, ich zuckte mit den Schultern. “Komm rein.“, lächelte Scott sanft. Sein Hotelzimmer sah genauso aus wie meines. Eine Kommode mit einem Fernseher darauf, ein großes Bett, ein Sessel mit einem weiteren Tisch und ein Kleiderschrank. Er hatte ebenfalls ein eigenes Badezimmer. Wir setzten uns neben einander auf das Bett. Es herrschte Stille. Irgendwie wusste niemand was er sagen sollte. Dieser Streit entstand aus reiner Wut und Eifersucht. Einerseits meinte ich alles was gesagt wurde ernst, andererseits jedoch nicht. Nun entschied sich Scott dazu die Stille zu brechen:“Also, es tut mir leid. Ich war wütend und alleine. Ich wollte dir diesen Abend nicht kaputt machen. Als ich weggegangen war, wollte ich dir die Rosen kaufen. Du solltest dir keine Sorgen um mich machen. Ich war nur so wütend und enttäuscht. Mein Kopf dachte wirklich, dass du mir wieder vertrauen würdest. Es tut mir leid.“ Er war noch nie gut darin sich aus irgendwelchen Dingen herauszureden oder sich zu entschuldigen, aber jedesmal glaube ich ihm und verzeihe ihm. “Es tut mir auch leid. Ich habe mal wieder überreagiert und zu schnell gehandelt. Es war nur alles zu viel für mich in diesem Moment.“, antwortete ich meinem Freund. “Zu viel? Was war dir zu viel?“, hakte er nach. “Naja, das mit dir und dann war da auch noch Simon.“, rutschte es mir heraus. Nun, da er wissen wollte was mit Simon war, musste ich es ihm erzählen. Er lauschte meinen Worten. Manchmal setzte er an etwas zu sagen, ließ mich aber letztendlich doch ausreden. “Du hast also zu gestimmt?“, fragte er. Ich nickte. “Du wirst also nach Los Angeles ziehen und dort die nächsten Monate leben?“, es klang mehr nach einer Frage als nach einer Feststellung. Ich nickte. “Und was wird aus uns?“, eine weitere Frage, doch auf diese fand ich keine Antwort. Ich hatte noch nicht so richtig darüber nachgedacht. Eine Fernbeziehung wäre zu kompliziert, ich hätte nicht so viel vertrauen in ihn. Aber mit nach Los Angeles kann er auch nicht kommen. Sollten wir uns trennen? Nein, das kommt nicht in Frage! Meine Gedanken führten mich zur Fernbeziehung zurück. Die einzige Möglichkeit die klappen könnte. “Eine Fernbeziehung?“, fragte ich ihn. “Die einzige Möglichkeit, hm.“, er schien zu überlegen,“Das kriegen wir schon hin! Wir haben die schlimmsten Streitigkeiten hinter uns, da wird das doch ein Kinderspiel. Vertrau mir.“ “Nur wenn du mir versprichst, dass wir jeden Tag miteinander telefonieren, dass wir jeden Tag mindestens einmal Kontakt haben.“, ich machte eine Pause,“Wenn du mir versprichst, dass ich dir vertrauen kann.“ Scott sah mir direkt in meine Augen. Er nickte. Seine Lippen näherten sich meinen. Er gab mir einen sanften Kuss. Die Schmetterlinge in meinem Bauch spielten verrückt und brachten mich zum Lächeln. “Ich bin so froh dich an meiner Seite zu haben.“, lächelte ich meinen Gegenüber an. Er lächelte zurück:“Und ich erst.“
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
