Kapitel 16
Liv
“So und jetzt lächele bitte mal wieder. Danke!“ Marry warf mir einen ernsten Blick zu. Sie hasst es, wenn ich nicht ihr kleiner durchgedrehter Sonnenschein bin. Im Moment kann ich aber nicht anders. “Scott ist weg, einfach so. Was ist, wenn er mich verlassen hat? Was ist, wenn er mich gerade wieder betrügt? Was ist, wenn ihm etwas passiert ist?“, sprach ich meine Seele frei. “Scott ist viel zu blöd um diesen Fehler zu wiederholen! Glaube mir, er sitzt bestimmt in eurem Hotelzimmer und wartet auf dich.“, redete mir Marry gut zu. Sie ist die beste Freundin auf der ganzen Welt, leider zeige ich ihr das viel zu selten. “Hoffentlich. Danke, ich bin dir echt dankbar! Du bist die Beste!“, lächelte ich ihr zu. “Ich weiß.“, Marry lachte und steckte mich mit an. Den Rest der Fahrt unterhielten wir uns über die Jungs. Sie waren sehr sympathisch und lustig. Bis jetzt denken wir nur Gutes von ihnen, ob das so bleibt weiß man ja nie. Einige Sachen die mir Marry erzählte wusste ich noch gar nicht, anscheinend war ich nicht immer sehr aufmerksam gewesen. Nach dem wir die Jungs am Hotel nicht mehr gesehen hatten verabschiedeten wir uns in unserem Hotelflur. Marry ging in ihr Zimmer und ich in meines. Voller Hoffnung öffnete ich die Tür meines Hotelzimmers. Der ganze Raum war dunkel, bis auf eine Nachttischlampe, welche eine Ecke des Raumes erhellte. “Scott?!“, laut sprach ich seinen Namen aus. Es kam keine Antwort. Voller Erschöpfung steuerte ich auf das Bett zu. Bevor ich mich in dieses fallen lassen konnte, traf ich auf einen Rosenstrauß und einem weißen Briefumschlag. Ich setzte mich neben die Rosen auf mein Bett und nahm den Briefumschlag in die Hand. *Was mich jetzt wohl erwartet?*, fragte ich mich selbst. Also öffnete ich vorsichtig den Briefumschlag. Den Zettel zog ich langsam heraus, klappte ihn auf und blickte auf die zarte Handschrift von Scott. 'Dear Liv, in letzter Zeit war ich so gut wie immer für dich da und du immer für mich. Die Liebe zwischen uns ist noch viel größer geworden. Diese kitschige Art ist eigentlich nicht so meins, aber für dich würde ich alles machen! Deshalb verstehe ich nicht, wie so schnell ein Streit zwischen uns entstehen konnte. Es tut mir so leid. Dieser Tag sollte wunderschön werden und ich habe es volle Teekanne vermasselt. Ich möchte mich bei dir entschuldigen und das nicht nur handschriftlich. Ich werde in einem anderen Hotelzimmer sein. Um genau zu sein, im Hotelzimmer Nummer 296. Vielleicht kommst du ja vorbei. xx Scott.' Das war sein Brief. Ich ließ mich nach hinten ins Bett fallen und starrte an die weiße Decke. Ob es wohl eine gute Idee wäre zu Scott zu gehen? Ich weiß es nicht. Sollte ich ihm dann von Los Angeles und den Jungs erzählen? Womöglich. Ich rappelte mich wieder auf und schnappte mir den Brief. Zimmer 296 müsste im nächsten Gang sein. Also machte ich mich auf den Weg, immer noch in meinem Kleid, mit dem gleichen MakeUp und der gleichen Frisur. Ich folgte den Zahlen an den Türen bis zur Zahl 296. Ich blieb stehen und hielt kurz Inne. Dann klopfte ich. Keine Reaktion. Ich klopfte wieder. Diesesmal öffnete mir Scott die Tür. Er sah mich überrascht an, anscheinend hat er nicht mit mir gerechnet. “Ich habe deinen Brief gelesen.“, meinte ich und streckte ihm den Zettel entgegen.
[×××]
Werden sie sich vertragen oder bricht alles in einem größeren Streit aus?
Über Feedback würde ich mich freuen!💞
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would you mind to be mine?
Fiksi Penggemarρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
