Kapitel 30
Marry
“Wie bekommen wir das alles nach Hause?“ Das war unser größtes Problem in diesem Moment. Alle fünf von uns standen vor dem Auto und musterten dieses. “Also, eine Tüte kann zu Brandon nach vorne, die andere nehme ich auf den Schoß. Dann müssen wir den Rest einfach reindrücken.“, schlug Liv vor. Ich stieß Luft aus. “Geht klar!“ Brandon nahm mir eine Tüte ab und stiefelte los. Auch Liv quetschte sich ins Auto. “Am besten das Größte zuerst und dann die kleineren Dinge.“, schlaute Edwin herum. Jeder von uns drei packte mit an, da sich die anderen beiden schön verdrückt haben. Sowas mag ich überhaupt nicht, aber bei Liv kannte ich es schon. Wenn es Aufgaben gibt, die sie selbst erledigen kann, es jedoch nicht unbedingt muss, dann schiebt sie diese Aufgaben auf andere Leute ab. Liv ist eine gemütliche Person, manchmal sogar zu gemütlich. Trotzdem kann man dieses Wesen einfach nur lieb haben. Mit einem vollgepackten Auto und Musik für eine gute Stimmung, ging es nun wieder zurück zu unserer neuen Wohnung. Ehe wir uns versahen, waren wir auch schon am ausladen der ganzen gekauften Dinge. Voll bepackt liefen die Jungs und Liv hinter mir her. Ich hielt dafür nur einen Haustürschlüssel in der Hand, mit welchem ich nun die weiße Haustür aufschloss. “Wir sind wieder da!“, rief ich lauthals durch's Haus. Nick und Zion hatten anscheinend meine Musikanlage gefunden und diese im Wohnzimmer angeschlossen, so dass jetzt durch alle Räume laute Musik dröhnte. Ich drehte mich nach links, an der vor ein paar Stunden fast leeren Wand, standen jetzt zwei große Regale. Voller Neugierde lief ich weiter in Richtung Küche, welche genauso aussah wie vorher, und von dort aus in unseren langen Flur. Die Tür zu meinem Zimmer öffnete ich und lugte um die Ecken. Mein Bett, der Schreibtisch und ein Regal standen bereits. Der Kleiderschrank müsste noch aufgebaut werden. Die beiden Jungs fand ich auf unserer Couch wieder. Ich habe sie vorhin wohl übersehen. “Das sieht echt klasse aus! Danke für eure Mühe.“, lächelte ich beide fröhlich an. “Jetzt haben wir uns aber auch eine Belohnung verdient.“, behauptete Nick. “Wie wäre es, wenn wir Pizza bestellen? Ich bin nämlich am verhungern.“, sagte Liv und ließ sich neben Zion auf's Sofa fallen. “Das ist eine gute Idee!“, stimmte Nick meiner Freundin zu. “Dann kann ja einer von euch anrufen, da ich mich hier nicht auskenne.“, lächelte ich frech und setzte mich neben Liv. “Edwin ruft an!“, befahl Austin, welcher sich ebenfalls zu uns setzte. Edwin verdrehte daraufhin die Augen und zückte sein Handy. “Sagt mal, wann bekommt ihr eigentlich euer eigenes Wlan?“, fragte Edwin während er eifrig auf seinem Handy herum tippte. “Wlan?! Mist, das habe ich ja voll vergessen. Bitte sag mir, dass du dich darum gekümmert hast, Marry.“, fluchte Liv. “Klar! Ich bin Marry, ich denke an alles und habe alles im Griff!“, lächelte ich stolz. Liv atmete erleichtert aus. “Ich liebe dich jetzt noch mehr!“, sagte Liv mit ihrer Hand auf ihrer Brust. Ich schüttelte daraufhin nur lachend mit meinem Kopf. Edwin hatte in der Zeit die richtige Telefonnummer für den Pizzaboten herausgesucht und telefonierte schon eifrig mit ihm. Nach 30 Minuten waren dann alle sieben Pizzen angekommen. “Ich bin so froh, dass wir schon Besteck und die ganzen Dinge für die Küche gekauft haben.“, sagte Liv kauend. Ich nickte ihr zustimmend zu. Als alle Pizzen vernichtet waren, entschieden wir uns dazu einen Film zu schauen. Als wir alle bereit auf dem Sofa saßen, lief Liv noch einmal weg. Ihre Begründung war, dass sie noch etwas sehr wichtiges vergessen hatte. Als sie zurückkehrte hatte sie pinke Kuschelsocken an und ihre rote Bettdecke um sich liegen. “Jetzt kann es losgehen.“, meinte sie zufrieden und pflanzte sich wieder neben Austin, welcher sie lächelnd musterte.
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Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
