Kapitel 53
Marry
Ich spürte einen warmen Körper hinter meinem. Ein Arm lag um meine Hüfte. Ein gleichmäßiger, warmer Atem strich meinen Nacken. Der Gedanke, dass Brandon hinter mir lag, brachte mich zum Lächeln. Nach der letzten Nacht brauchte ich jemanden an meiner Seite. Zu lange war ich auf mich alleine gestellt. Nun hatte ich meine aller beste Freundin an meiner Seite und die beste Band der Welt, Prettymuch. “Marry?“, ertönte die raue Morgenstimme von Brandon. “Guten Morgen.“, lächelte ich. Ich drehte mich zu ihm um. Brandon sah mich mit seinen braunen Augen an, er lächelte ebenfalls. Selbst ohne Brille sah er immer noch gut aus. “Was machst du hier?“, fragte er im halbschlaf und rieb sich seine Augen. “Ich hatte einen schlechten Traum und brauchte Gesellschaft.“, antwortete ich ihm. Bevor er mich fragen konnte, was es mit dem Traum auf sich hatte, ging die Tür seines Zimmers auf. Nun wurde der Raum, nicht nur von seiner halboffenen Jalousie, sondern auch von der offenen Tür erhellt. “Wen sehe ich denn da?“, zwitscherte eine bekannte Stimme durch den Raum. “Etwa zwei sich Liebende, die endlich zu einander gefunden haben?“, fragte Edwin weiter. Brandon griff ruckartig nach einem Kissen und warf es in Richtung Tür. “Autsch!“, fluchte Edwin. “Guter Wurf, Arreaga.“, lobte ich Brandon und lachte. “Ich wollte euch eigentlich nur für's Frühstück holen.“, schmollte Edwin. Er drehte sich um und verließ uns. “Dann machen wir uns mal auf den Weg.“, lächelte ich. “Nein, noch nicht. Ich bin noch zu müde.“, nörgelte Brandon. Er legte seine Arme um mich und zog mich wieder an sich. Indem er das tat, entfachte er ein außergewöhnliches Kribbeln in mir. Ich muss lächeln und konnte nicht aufhören. Mein Herzschlag verschnellerte sich und mir wurde ganz warm. So könnte ich den ganzen Tag verbringen. “Brandon?“, sprach ich seinen Namen aus. “Ja.“, grummelte er leise. Ich überlegte, was ich ihm sagen wollte. “Danke.“, meinte ich. “Danke? Wofür?“, fragte Brandon. Ich zuckte mit den Schultern:“Einfach so.“ Ich wusste ganz genau wofür, jedoch konnte ich es Brandon nicht sagen. Noch nicht. Dieser Mensch gab mir einfach das Gefühl etwas Wert zu sein. Er mag mich so, wie ich bin und er versucht nichts an mir zu ändern. Jeden Tag bringt er mich erneut zum Lachen und das ohne etwas besonderes zutun. Brandon ist er selbst und das liebe ich an ihm. Er verstellt sich kein bisschen und ich muss mich nicht verstellen, wenn ich in seiner Nähe bin. Das alles macht mich so glücklich, dass ich ihm einfach Danken muss, auch wenn er nicht weiß wofür. Bei ihm fühle ich mich sicher und mehr als Wohl.
Nach einigen, viel zu schnell vergehenden Minuten, bewegten sich Brandon und ich zum Frühstückstisch. “Das T-Shirt steht dir.“, lächelte Brandon. “Ich weiß.“, sagte ich gespielt hochnäsig und setzte mich an den Tisch neben meinen Kollegen aus Kanada, Zion. Ich schnappte mir eine Scheibe Brot, eine Scheibe Wurst und die Butter. Als meine Kreation fertig war, biss ich ab. “Habt ihr eigentlich was von Austin gehört? Oder von Liv?“, fragte Brandon nun in die Runde. Alle schüttelten die Köpfe. “Ich gehe am Besten gleich rüber.“, meinte ich. “Geht nicht, du hast mir versprochen beim Aufräumen zu helfen.“, erinnerte mich Brandon. “Ach ja, da war ja was.“, lachte ich. “Es wird schon nichts passiert sein, in dieser kurzen Zeit. Richtig?“, fügte ich noch hinzu. “Bestimmt nicht.“, meinte jeder der Jungs. Danach kehrte Ruhe am Tisch ein und jeder aß sein Brot auf. Als wir fertig waren, half jeder beim Abräumen des Tisches.
Brandon
Marry und ich gingen in mein Zimmer. Dort stellte ich leise Musik an. Wir beide fingen an alles auf dem Boden herum liegende, aufzusammeln und es auf's Bett zu verfrachten. “Habt ihr heute eigentlich irgendwas geplant?“, fragte Marry mich und die Ruhe hatte ein Ende. “Nein, jeder von uns entspannt sich in seiner eigenen Art und Weise.“, antwortete ich ihr. “Ihr müsst ja nicht immer aufeinander herum hacken“, stellte Marry fest. „Ja, da hast du Recht. Trotzdem sind wir die meiste Zeit zusammen“, lachte ich.
words 674
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
