Kapitel 39
Marry
Eingekuschelt lag ich in meinem Bett und genoss die Ruhe. Es ist schön einfach nur dazuliegen und nichts zu hören, rein gar nichts. Es entspannt deine Ohren, eigentlich deinen ganzen Körper. Nachdem anstrengenden Tanz Training habe ich mir das auch verdient. Morgen wird dann weiter trainiert, zum Glück erst gegen Mittag. Den Musik Produzenten von Prettymuch lernen wir in ein paar Tagen kennen. Ich bin schon ganz aufgeregt. Bestimmt stand ich ein halbes Jahr nicht mehr in einem Aufnahmestudio. An meine erste Tonaufnahme kann ich mich noch ganz genau erinnern. Alles war neu für mich, ich hatte lauter Schmetterlinge im Bauch. Es war total spannend. Ich stand in einem kleinen Raum, vor mir ein Mikrofon und über große Kopfhörer konnte ich die Melodie der Musik vernehmen. Der Gedanke, dass ich die Chance hatte meinen Traum verwirklichen zu können, machte mich damals mehr als nur glücklich. Heute, macht es mich immer noch glücklich. Für eine Künstlerin, wie mich, gibt es nichts schöneres, als seine eigene Musik aufzunehmen und sie zu veröffentlichen, damit sie jeder hören kann. Das ist das Größte für mich. Mit diesen wärmenden Gedanken kuschelte ich mich tiefer in mein Bett, bis ich schließlich in meiner Traumwelt versank.
Ich spürte einen Ruck, plötzlich saß ich aufrecht in meinem Bett. Völlig durcheinander tastete ich meinen Schreibtisch nach dem Lichtschalter für meine Lampe ab. Das Licht erhellte mein ganzes Zimmer und auch mein Inneres. “Was war das bitte für ein Traum?!“, fragte ich mich selbst und hielt mir den Kopf. Ich sah neben mich, um auch wirklich sicher zu sein, dass es nur ein Traum war. Tatsächlich, dort lag kein Brandon in meinem Bett. Erleichtert ließ ich mich zurückfallen. “Es war nur ein merkwürdiger, unbedeutender Traum.“, murmelte ich mir selbst zu. Meine Augenlider wurden schwerer, kurz bevor ich wieder einschlafen würde, klingelte mein Wecker. Es war 9:00Uhr morgens und somit Zeit zum Aufstehen. Ich schlüpfte in meine weißen Hausschuhe. Auf dem Weg ins Bad kreutzte mir Liv den Weg. “Na, auch schon wach?“, fragte ich sie. “Jap!“, lächelte sie mir fröhlich zu. “Und endlich ist sie gut gelaunt! Wem haben wir das denn zu verdanken?“, hakte ich schnell nach, bevor ich im Badezimmer verschwand. “Erzähl ich dir beim Frühstück. Ich bereite schonmal alles vor.“, strahlte Liv nun noch mehr. Ich nickte ihr zu und ging ins Badezimmer. Dort führte ich meine Morgenroutine durch. Als ich fertig war, begab ich mich zu Liv und setzte mich an den Frühstückstisch. “Jetzt rück raus mit der Sprache.“, meinte ich neugierig und musterte Liv. “Austin und ich gehen heute in die Stadt! Er will mir seine Lieblings Läden zeigen, für Comics, Mangas und ähnliches.“, strahlte sie wie ein kleines Kind. “Wann habt ihr das denn beschlossen? Heute ist doch Tanz Training.“, meinte ich verwirrt. “Für euch schon, für uns nicht. Austin hat ein gutes Wort bei Oliver eingelegt. Jedoch müssen wir beide dann Abends die Choreo lernen.“, erklärte Liv und biss von ihrem Brot ab. “Ach so sieht das also aus. Du lässt deine beste Freundin für einen X-beliebigen Typen im Stich. Das werde ich mir merken.“, scherzte ich gespielt eingeschnappt. “Komm schon Marry, ich muss den Kopf mal etwas frei kriegen. Austin hilft mir dabei. Ich kann doch nicht in meinem Heimweh versinken und die ganze Zeit traurig sein, das hast du selbst gesagt.“, verteidigte sie sich. “Achja, das habe ich dir ja auch noch nicht erzählt.“, traf es mich wie ein Blitz. Ich erzählte Liv von der gestrigen Fragerei von Edwin und wie viel Sorgen sie sich doch machen. “Wie süß. Scott macht sich nicht solche Sorgen um mich. Er fragt noch nicht einmal mehr, wie ich geschlafen habe.“ In ihrem Gesicht spiegelte sich Trauer wieder. Schnell suchte ich nach einem anderen Thema. “Du wirst nie glauben, wie ich geschlafen habe und was ich geträumt habe.“, sprach ich.
words: 640
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
