Kapitel 20
Liv
Das Frühstück war zu Ende. Wir beschlossen uns wieder auf unsere Hotelzimmer aufzuteilen. Alle erhoben sich fast gleichzeitig von ihren Stühlen und wir brachen auf. Marry ganz vorne und Austin und ich ganz hinten. “Geht es dir besser als gestern?“, fragte Austin mich und sah mich an. Ich nickte. “Also ist alles wieder gut mit deinem Freund?“, hakte er weiter nach. “Er hat mir Rosen geschenkt und einen kitschigen Brief geschrieben.“, meinte ich und biss mir lächelnd auf meine Lippe. “Er weiß wie man Frauen beeindruckt“, stellte Austin fest. Ich nickte und lächelte weiter. Irgendwie süß, dass er sich erkundigt wie es mir geht. “Und wie geht's dir so?“, fragte ich Austin. “Ganz gut, ich bin froh, wenn wir wieder zu Hause sind. Ich vermisse mein Bett.“, antwortete er auf meine Frage. “Oh ja, mein Bett vermisse ich auch ziemlich.“, lachte ich auf. Wir stiegen gemeinsam in den Fahrstuhl ein. Wieder klammerte ich mich an das silberne Geländer und schloss meine Augen. Fahrstuhl fahren, wie ich es hasse. Mir wird immer ganz schwindelig und alles fängt anzukribbeln. Ich atmete erleichtert aus, als die Türen in unserer Etage aufgingen. Schneller als alle anderen flüchtete ich in die Richtung meines Hotelzimmers. Bevor ich jedoch die Tür aufschloss und ins Zimmer ging, richtete ich allen noch einmal ein “Tschüß und wir sehen uns dann in Los Angeles! Freu mich schon!“ aus. Ich schloss die Tür hinter mir. Meine Beine trugen mich nur noch bis zu meinem Bett, in welches ich mich fallen ließ. Endlich alleine. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen. Ich konzentrierte mich auf meinen Atem und lasse die verschiedensten Gedanken durch meinen Kopf fliegen. Die nächsten Wochen und Monate werde die anstrengendsten und ereignisreichsten in meinem ganzen Leben sein. Ich werde meine erste Single als Solo Künstlerin herausbringen, ein Musikvideo drehen, mit den Jungs von Prettymuch die verschiedensten Projekte starten und das alles werde ich viele Kilometer von zu Hause umsetzen. Ich werde in einer fremden Stadt, in einem fremden Land, auf einem fremden Kontinent leben. Dem entsprechend sind meine Gefühle. Ich fühlte Angst, Neugierde, Glück, aber auch Trauer. Ich öffnete meine Augen wieder. An der Hotelzimmertür hatte es geklopft. Es war Scott, welcher mir nun lächelnd gegenüber stand. “Hast du Lust auf einen Spaziergang?“, fragte er mich. “Warum nicht? Frische Luft tut bestimmt ganz gut.“, antwortete ich ihm. Ich lief zurück in mein Zimmer, zog feste Schuhe an und einen schwarzen Mantel, meine Wollmütze nicht vergessen. Es ist Mitten im Herbst und in London herrschen kalte Temperaturen. “Fertig.“, grinste ich meinen Freund an. Er nahm meine Hand in seine und gemeinsam spazierten wir los. Aus dem Hotel raus, über die, nicht gerade wenig befahrene Straße, in eine Seitengasse. Es war schön die alten Gebäude zwischen den etwas neueren Gebäuden zu sehen. Alles sah sehr gepflegt aus. Und dann passierte es. Ein Fan erkannte mich. Ich bin als Sängerin noch sehr unbekannt, aber durch meinen Instagram und Snapchat Account habe ich eine kleine Fanbase aufgebaut. Auch auf meinem YouTube Kanal, wo in unregelmäßigen Abständen, mal ein paar Cover auftauchten, habe ich ca. 150.000 Abonnenten. Ich bin schon stolz auf mich, wie weit ich mit meinen möchte gern Cover gekommen bin. Ich begrüßte das blonde Mädchen freundlich, umarmte sie und machte ein Foto mit ihr. Danach verschwand sie wieder. “Ich finde es immer noch komisch, dass fremde Menschen mit dir Fotos machen möchten.“, lachte Scott. “Ich auch. Daran werde ich mich nie ganz gewöhnen.“, meinte ich zu ihm. Wir beide liefen noch eine weitere Stunde durch gefühlt halb London. Es wurde einige Fotos für meinen Instagram Account geschossen, welche ich später dann hochladen werde. Dann machten wir uns zurück zum Hotel.
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Wie geht's euch so?🌈🌸
Mir geht's gut😇
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Lasst doch etwas Feedback da oder votet, Dankeschön🙈💞
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would you mind to be mine?
Fiksi Penggemarρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...