Kapitel 44

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Kapitel 44
Brandon

Inzwischen waren alle wieder in unseren eigenen vier Wänden. Bis auf Austin und Liv. Die beiden Turtel Täubchen müssen noch den heutigen Tanz Unterricht nachholen. Mitleid mit ihnen habe ich nicht, denn ich musste da heute schließlich auch schon durch. Tanzen an sich macht echt viel Spaß, aber an dem Zeitpunkt, ab dem man seine eigenen Beine nicht mehr spürt, wird es etwas schwieriger.

Ich lag auf meinem Bett und scrollte durch alle möglichen Social Media Plattformen durch. Dann sprang mir doch tatsächlich ein Bild von heute ins Gesicht. Als Edwin, Nick, Zion, Marry und ich essen waren, haben wir natürlich auch ein paar Bilder zusammen gemacht. Marry hatte gleich eines dieser Bilder auf Instagram gepostet. “Ich war mit den Jungs von Prettymuch essen und wir haben dabei ein paar geheime Projekte besprochen“, lautete die Unterschrift des Bildes. “Es war wie immer sehr angenehm mit euch.“, kommentierte ich. Danach ging meine Social Media Reise auf Twitter weiter und als nächstes auf Snapchat. Da sich dort nichts interessantes abspielte und sich mein leerer Magen bei mir meldete, machte ich mich auf den Weg in die Küche. “Hey Liv!“, begrüßte ich meine blonde Bekannte. “Hey Brandon!“, trällerte sie zurück. Sie saß mit Edwin am Tresen und aß einen Schokoriegel. “Wo ist denn unser anderer Blondschopf?“, hakte ich nach. “Duschen.“, antwortete Edwin kurz. Ich nickte. Aus dem Regal ganz rechts nahm ich eine Packung Cornflakes heraus, aus dem Kühlschrank eine Packung Milch, aus einer Schublade einen Löffel und nicht zu vergessen eine Schüssel. “Wie war heute euer Ausflug?“, fragte ich Liv. “Mega entspannend.“, antwortete sie. “Und das Training?“, fragte nun Edwin weiter. “Auch gut. Mit Austin ist es nicht so anstrengend, wie mit Oliver.“, antwortete sie auf Edwin's Frage. “Wo wir gerade bei Austin sind, was läuft da eigentlich zwischen euch?“, hakte Edwin weiter nach. Daraufhin kassierte er sich einen Schlag von mir auf seine Schulter. Dieser zuckte zusammen. “Unauffälliger geht es ja wohl kaum.“, beschwerte ich mich. “Schon gut!“, lachte Liv und fuhr fort:“Wir sind nur Freunde und solange ich Scott habe, wird da auch nichts passieren.“ “Und was ist, wenn du Scott nicht mehr hast?“, fragte Edwin weiter. “Oh man Edwin! Du kennst auch gar keine Grenzen.“, ermahnte ich ihn laut. “Brandon, alles okay. Ich weiß nicht, was dann ist. Aber so schnell werde ich Scott nicht los und er mich nicht.“, erläuterte Liv. Edwin nickte. Nun gesellte sich Austin zu uns und ich aß genüsslich meine Schüssel Cornflakes auf. “So Leute, ich werde dann mal Marry Gesellschaft leisten. Wir sehen uns ja Morgen.“, lächelte Liv uns zu. Zur Verabschiedung umarmte sie noch einmal jeden und lief dann rüber. Auch ich verschwand wieder in meinen eigenen vier Wänden. Rückwärts fiel ich in mein Bett und starrte an die Decke. Mit einem Griff zu meiner Rechten hatte ich meine Kopfhörer in der Hand, welche ich auch sofort an mein Handy anschloss und in meine Ohren stöpselte. Seitdem ich Marry näher kennegelernt hatte, hörte ich täglich ihren eignen Song. Ihre Stimme hatte etwas an sich, was ein Kribbeln in meinem Bauch entfachte. Auch dieses mal hörte ich ihrer Stimme zu. Ich schloss die Augen und entspannte mich. Es tat gut einfach mal abschalten zu können. Nach einiger Zeit war ich so entspannt, dass ich müde wurde und jeden Moment drohte einzuschlafen. Schließlich legte ich mein Handy beiseite und machte es mir gemütlich. Irgendwann versank ich dann in meiner Traumwelt.

words: 570

would you mind to be mine?Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt