Kapitel 42

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Kapitel 42
Austin

“Oh mein heiliger Keks! Da ist ein Kpop-Store.“, quietschte Liv vor Freude, als sie den besagten Store am Ende der Straße sah. Sie nahm mich bei der Hand und lief los. “Du bist echt niedlich, wenn du fangirlst.“, lachte ich. “Pscht!“, meinte Liv nur und zog mich weiter hinter sich her. Wir betraten den Store. Ich beobachtete die Menschen. Sie waren alle jünger als ich, wenn nicht sogar jünger als Liv. Es war ziemlich leer hier drin, woran das liegt kann ich nicht sagen. “Die haben Merch von BTS?!“, Liv zog mich weiter mit sich. “Ich muss ein T-Shirt von Jimin kaufen, extra für Marry. Ich brauche eins von RM.“, setzte sie ihre Fangirl Attacke fort. “BTS kenne ich sogar.“, lächelte ich stolz. Liv blickte zu mir hoch. “Nicht dein ernst?! Und das erfahre ich erst jetzt?“, sagte sie ernst. “Tut mir leid, ich kann ja nicht wissen, dass ich mit einer Kpop Verrückten befreundet bin.“, scherzte ich. Liv wandte sich wieder dem Kleiderständer zu und fand, was sie suchte. Stolz ging sie mit den beiden Kleidungsstücken zur Kasse und kaufte diese. Wieder nahm ich ihr die Tüte ab. “Und wohin jetzt?“ Liv drehte sich zu mir um, als wir aus dem Laden gegangen waren. “Wie wäre es mit Mittagessen? Ich lade dich ein!“, schlug ich vor. “Wenn du mich einlädst, ist es ja fast ein Date. Denk dran, ich bin nicht Single.“, scherzte Liv. Ich lachte auf. “Keine Sorge, du bist eh nicht mein Typ.“, stichelte ich zurück. “Wirklich nicht?!“, Liv sah mich äußerst ernst an. “Man Liv, das war ein Scherz.“, klärte ich sie auf. “Oh, na dann.“, sie zuckte mit den Schulter und lief los. Wohin sie lief, wusste ich nicht. Als wir dann letztendlich vor einem Italienischen Restaurant standen, wurde mit klar was sie wollte. “Pizza!“, trällerte sie laut. Wir betraten das Restaurant und suchten einen Tisch für zwei Personen. Ich nahm mir die Karte und suchte mir ein passendes Gericht aus. Als die Kellnerin kam, bestellte Liv eine vegetarische Pizza und ich eine mit Salami. Jeder von uns genoss, nach einer gefühlten Ewigkeit, endlich die bestellte Pizza. Wir unterhielten uns währenddessen über jedes beliebige Thema und lachten viel. Liv wird von Tag zu Tag sympathischer, wenn das überhaupt noch möglich ist. Ihr Charakter ist wunderschön. Sie ist warmherzig, liebevoll, lustig, das Wichtigste ist, dass sie eine Person ist, mit der man Pferde stehlen könnte. Wäre sie nicht vergeben, hätte ich mich bestimmt schon an ihr versucht. “Worüber denkst du nach?“, Liv stützte ihren Kopf auf ihrer Hand ab. Sie sah mich mit ihren großen blauen Augen an. “Unwichtig.“, stritt ich ab. Ich widmete mich meiner Pizza, welche nur noch aus zwei Stücken bestand. “Irgendwie bin ich nicht mehr hungrig.“, meinte ich. “Wäre da keine Salami drauf, würde ich sie noch essen.“, lachte Liv. “Du bist so verfressen und hast trotzdem noch so eine Figur. Wie geht das?“, scherzte ich. “Tja, ich bin halt ich.“, zuckte Liv zufrieden mit den Schultern. Ich schüttelte nur lachend meinen Kopf. Danach hob ich die Hand um nach der Rechnung zu verlangen. Wie es sich für einen Gentleman gehörte, lud ich Liv zum Essen ein und bezahlte es dementsprechend auch. Nach einer langen Diskussion, beendete ich diese indem ich sagte:“Liv, nehme es einfach so hin. Mit dem eingesparten Geld kannst du dir Fanartikel kaufen. Immer positiv sehen.“ Lächelnd bedankte sie sich. Nachdem dann schließlich alles bezahlt war, standen wir auf um das Restaurant zu verlassen. Kaum waren wir wieder unter der grellen Sonne an der frischen Luft, rannten auch schon eine Gruppe Mädchen auf uns zu. “Du bist Austin Porter von Prettymuch, richtig?“, hechelte eine der Mädchen aufgeregt. “U-Und du musst Liv sein!“, fügte jemand anderes hinzu. Wir beide nickten und lächelten freundlich. “Können wir alle ein Bild machen?“, fragte das nächste Mädchen. “Natürlich!“, willigte Liv ein. Schon begann eine große Selfie Party. Liv und ich machten mit jedem der Mädchen ein einzelnes Foto.

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