Kapitel 36
Liv
“Und Eins, Zwei, Drei, Vier!“, zählte unser Choreograph die Schritte mit. Sein Name war Oliver Martin und er war 30 Jahre alt. Die ersten Eindrücke von ihm waren sehr positiv. Er schien engagiert, motiviert und nicht allzu streng zu sein, also durch und durch sympathisch. Wir tanzten zu einer abgeänderten Version von 'Don't Let Me Down' von den Chainsmokers featuring Daya. “Gut sieht das aus!“, lobte uns Oliver und klatschte in die Hände. Wir tanzten jetzt schon fast zwei Stunden lang, somit konnten wir den ersten Teil der Choreo. “Wofür ist dieses Training nochmal gut?“, jammerte Brandon. Dieser ließ sich auf die Erde fallen. “Für bessere Konditionen, um dein Talent zu verbessern und damit ich weiß, was die Mädels so drauf haben.“, antwortete Oliver. “Was denn für ein Talent?“, scherzte Marry und fiel neben Brandon zu Boden. Die beiden können auch nicht ohne einen blöden Kommentar abzugeben miteinander leben. “Sehr lustig, Marry.“, meinte Brandon ironisch. Auch ich ließ mich zu Boden fallen. Ich versuchte meine Atmung wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen. “Schon aus der Puste?“, lachte Nick. Er lief auf mich zu, schnappte sich meine Kappe von meinem Kopf und rannte durch den Raum. “Wenn du damit bewirken möchtest, dass ich dir hinterher renne, dann liegst du falsch.“, rief ich ihm zu. Dieser blieb stehen und sah mich an. “Sport tut gut!“, rief nun Zion. Plötzlich legte jemand seine Arme um meine Hüfte und hob mich auf meine Beine. “Man Zion, lass mich in Ruhe. Ich bin verschwitzt, müde und einfach demotiviert.“, quengelte ich. Dieser ließ mich sofort wieder los und ich sank zu Boden. “Sind wir so anstrengend?“, fragte Brandon, bevor ein anderer es tun konnte. “Anstrengend ist noch nicht einmal der richtige Ausdruck dafür.“, stichelte Marry. Ich lachte auf. “Da hat sie mal wieder Recht.“, lachte ich weiter. “Aber ihr müsst noch etwas durchhalten! Wir haben noch eine Überraschung für euch.“, strahlte Austin, welcher den Raum wieder betrat. Er brachte gleich gute Laune mit. In seiner Hand hielt er eine Hülle, in der sich eine CD befand. Neugierig hakte ich nach, was es sei. Er blieb jedoch still. “Austin, sag doch was!“, meinte ich zu ihm. “Ganz ruhig! Ihr werdet gleich hören, was es ist.“, meinte dieser und wuschelte mir durch's Haar. In diesem Moment kam Edwin zurück in den Raum gejoggt. “Bin wieder da, es kann los gehen.“, meinte dieser. Die Jungs gaben uns ein Zeichen, dass wir Mädchen uns an den Spiegel setzen sollten. Oliver setzte sich neben uns. Prettymuch stellte sich auf, um wahrscheinlich gleich etwas vorzutanzen. Der Choreograph drückte auf Play. Eine Melodie ertönte. “Yo, it's Prettymuch. Comin' through, comin' from you live, you know. I am just tryna figure out, what you can be. 'Cause uh...“, fing das Lied an. Dann kam der Beat dazu und das Lied fing richtig an. Sofort bildete sich auf meinen Lippen ein Lächeln, genauso wie auf denen von Marry. Wir beide wippten im Takt mit und sahen den Jungs beim Tanzen zu. Als das Lied zu Ende war, klatschten wir stark in die Hände. “Das war die Beste Überraschung! Euer neuer Song ist erste Sahne!“, rief Marry fröhlich. “Endlich mal Lob von dir.“, lachte Brandon. “Gewöhne dich ja nicht dran, sowas kommt nicht oft vor.“, scherzte sie. “Das war echt mega! Ich brauche den Song auf meinem Handy, damit ich ihn täglich hören kann. Der macht mega gute Laune.“, lobte ich die Jungs ebenfalls. “Danke!“, strahlte alle zurück. “Welcher Part hat euch am besten gefallen?“, hakte Edwin nach. Die Jungs setzten sich zu uns auf den Boden. “Der Pre-Chorus!“, meinte ich. “Mir der Refrain, der ist echt gut.“, antwortete meine beste Freundin. “Es ist von uns, was erwartet man da auch?!“, sagte Zion und reckte die Nase in die Luft. “Ihr seid unmöglich.“, lachte ich. Nun war die Tanz Stunde beendet und ich lief mit Marry rüber in unsere Wohnung, um dort eine entspannende Dusche zu nehmen.
words: 656
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
