Kapitel 35
Liv
Zwei Wochen sind vergangen, seitdem ich in Los Angeles gelandet bin. Die Wohnung oder das Haus von Marry und mir hat sich mit allen möglichen Möbeln gefüllt, es wird langsam sehr heimisch hier drinne. Mein Zimmer strahlt in allen Farben und wirkt auf den ersten Blick sehr ordentlich. Doch dann bemerkt man den einen oder anderen Wäsche Haufen und noch ein paar Kartons vom Umzug. Die Jungs und wir beiden Mädels befinden uns im Einklang, bis jetzt. Es gab keine Diskussionen, Streitigkeiten oder ähnliches. Es scheint alles perfekt zu sein, bis auf eine kleine Schwachstelle. Diese Stelle trägt einen Namen, Scott. Wir haben es geschafft uns jeden Tag zu unterhalten, dass wir uns jeden Tag etwas von unserem Alltag mitteilen. Jedoch ruft er mich seit zwei Tagen nicht mehr zurück, schreiben tut er mir jedoch. Somit wurde mein Heimweh schlimmer. Abends liege ich hellwach, starre an die Decke. Meine Gedanken kreisen immer und immer wieder um Deutschland und meine Familie, um Scott. Ab und zu tauchen Zweifel auf, ob ich es wirklich schaffen würde, erfolgreich zu werden, ob ich es schaffen würde, soweit weg von allem was ich Liebe zu sein und ob ich es schaffen würde glücklich zu sein und es zu bleiben. Ich wurde durch ein lautes, unangenehmes Geräusch geweckt. Mit einem kraftvollen Schlag brachte ich meinen Wecker zur Ruhe und stellte diesen dann endgültig aus. Es war 8Uhr in der Früh. Heute haben Marry und ich das erstemal Tanz Training mit den Jungs. Wofür das Ganze und dann auch noch so früh am Morgen? Das waren die richtigen Fragen. Es ist ein Teil von Simons Marketing Strategie, was sich total lächerlich anhört. Wir drei sollen zusammen auf Tour gehen. Das Lustige daran ist, dass wir erst irgendwelche Choreografien tanzen sollen, damit unser Tanz-Coach ein Bild von uns hat. Anstatt, dass wir erst Songs schreiben und diese aufnehmen, um dann dazu irgendwelche Tänze einzustudieren. Ich verstehe diesen Typen einfach nicht. Genervt und total ausgelaugt, schlurfte ich ins Badezimmer. Auch diese Nacht hatten mich meine Gedanken wach gehalten. “Guten Morgen.“, grummelte ich Marry zu. Sie stand vor dem Badezimmer Spiegel und putzte sich ihre Zähne. “Morgen!“, nuschelte sie zurück. Noch im Halbschlaf griff auch ich zu meiner Zahnbürste und der Zahnpaste, um mir die Zähne zu schrubben. Mit einem normalen schwarzen T-Shirt, einer grauen Jogginghose und weißen Nikes an meinen Füßen, lief ich wieder zurück ins Badezimmer. “Sollte ich mich schminken?“, fragte ich Marry und sah sie an. “Würden wir etwas machen, bei dem wir vermutlich nicht schwitzen würden, dann Ja.“, meinte sie. “Du siehst echt fertig aus und deine Augenringe machen das nicht besser.“, fügte sie noch hinzu. “Och man. Ich setz einfach eine Cap auf und zieh mir die soweit wie möglich ins Gesicht.“, scherzte ich. “So blöd ist die Idee gar nicht.“, lachte meine beste Freundin. Also lief ich zurück und holte mir eine schwarze Adidas Cap. “Also, ich bin soweit.“, lächelte ich. “Und ich erst! Das ist mein erstes Tanz Training seit langem. Ich freue mich total.“, Marry hüpfte auf und ab. “Dass du schon zu so einer Uhrzeit so viel Energie hast, ist echt erstaunlich.“, kommentierte ich ihr herum gehüpfe. Marry lachte nur.
Zielstrebig liefen wir auf die Haustür der Jungs zu. Es war nicht besonders kalt draußen, aber auch nicht besonders warm. Ich betätigte die Klingel neben der Haustür. “Guten Morgen.“, ein verschlafener Edwin öffnete uns die Tür. “Morgen.“, sagte meine Freundin und ich gleichzeitig. Edwin schloss die Tür wieder hinter uns. Es war nicht das Erstemal, dass ich in dem Haus der Jungs zu Besuch war. Jedoch wusste ich nicht, wie man zu dem Raum gelangte, wo wir tanzen würden. Edwin lief den Flur entlang und ging durch die Tür, an welcher ein Schild hing 'Private Rooms. Please Stay Away!', am Ende dieses Flures. Wir standen wieder in einem Flur. Hier befanden sich drei Türen. “Dort geht es zum Tonstudio, hier ist unser Arbeitszimmer und das ist unser Tanz-Studio.“, erklärte Edwin uns. Er zeigte abwechselnd auf die Türen. Die linke Tür wurde geöffnet und wir standen Mitten in einem riesigen Haus. Die rechte Wand war mit Spiegeln bedeckt und an ihr war ein Geländer angebracht. Auf der linken Seite befanden sich Bänke, auf denen die restlichen Jungs saßen.
words: 712
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
