Kapitel 57
MarryMein Herz pocherte gegen meinen Brustkorb. Vorsichtig klopfte ich an die Zimmertür von Brandon. “Herein?!“, ertönte seine Stimme. Ich öffnete die Tür und steckte meinen Kopf hindurch. “Hey!“, begrüßte ich ihn und sah verlegen zu Boden. “Oh, hey Marry.“, meinte Brandon, welcher auf seinem Bett saß. “Können wir reden?“, fragte ich ihn. Er nickte. Also trat ich in sein Zimmer ein, schloss die Tür hinter mir und setzte mich zu ihm. Ich blickte nach unten auf meinen Arm, welcher ein Armband trug. An diesem Armband spielte ich nervös herum. “Also?“, forderte Brandon mich auf etwas zu sagen. “Also“, ich atmete tief ein,“Es ist so, dass ich nicht wusste was ich machen soll. Als du mich geküsst hast, hat es sich richtig angefühlt. Jedoch habe ich Angst. In meiner Vergangeheit, hatte ich es mit Typen zutun, denen ich nicht vertrauen konnte. Ich wurde immer wieder verletzt. Eigentlich bin ich mir sicher, dass du nicht so einer bist. Aber im Endeffekt weiß man es doch nie genau. Deswegen bin ich weggelaufen. Ich habe dich echt gerne, aber es war so überraschend und-“ “Wenn ich dich jetzt wieder küsse, versprichst du mir dann hier zu bleiben?“, unterbrach mich Brandon. Ich sah in seine schönen braunen Augen und nickte. Brandon kam meinem Gesicht näher. Ehe ich mich versah, lagen seine Lippen wieder auf meinen. Diesmal fühlte es sich noch besser an, als beim ersten Mal. Ich war mir sicher, er ist der Richtige. “Ich habe dich übrigens auch gern.“, lächelte Brandon in den Kuss. Überglücklich lächelte ich zurück. Ich setzte mich neben Brandon und platzierte meinen Kopf auf seiner Schulter. Brandon scrollte durch seinen Instagram Account. “Wusstest du, dass es schon irgendwelche Accounts gibt, die uns shippen?“, fragte er lächelnd. “Ja, das wusste ich. Ich gibt sogar welche von Austin und Liv und von Edwin und mir.“, lachte ich. “Edwin und du ist sehr unwahrscheinlich. Aber da Liv ja jetzt Single ist, wer weiß.“, sagte Brandon. “Also hat Austin es allen erzählt. Naja, Liv muss erstmal über ihren Ex-Lover hinüber kommen. Dann können wir ja versuchen die beiden zusammen zu bringen. Was hältst du davon?“, meinte ich. “Glaub mir, die kommen auch von alleine zusammen. So wie die beiden miteinander umgehen und wie sie sich immer anschauen, da ist schon mehr als Freundschaft vorhanden. Ich sehe das.“, klärte er mich auf. “Brandon der Liebes Doktor.“, scherzte ich. “Aber sowas von!“, meinte dieser überzeugt. Ich verdrehte nur meine Augen. Die restliche Zeit über, bis es spät Abends war, lag ich mit Brandon im Bett. Es war schon mal an nichts bestimmtes zu denken und nichts vor zu haben. Einfach nichts tun, das ist immer noch das Beste! Ab Morgen geht es dann wieder richtig los. Wir haben Tanz Training, ein paar wichtige Meetings, ich muss noch ins Aufnahmestudio und dann wird sich natürlich noch um Liv gekümmert. Ich denke nicht, dass sie das Ganze so einfach wegsteckt. Auch wenn sie meint, dass Scott ihr nicht mehr so viel bedeutet, traf es sie sehr hart. So wie Liv ist, möchte sie es nicht zu geben. Deswegen muss ich ein weiteres Auge auf sie legen.
“Es wird Zeit sich zu verabschieden!“, lächelte ich Brandon an. “Warum freust du dich denn so?“, meinte Brandon und schob seine Unterlippe hervor. Dieser Anblick war mehr als nur super süß. “Ich freu mich auf mein Bett.“, lächelte ich weiter. “Okay, dann kann ich die Freude verstehen.“, lachte er. Ich stand auf und nahm Brandon an die Hand. Gemeinsam liefen wir zur Tür. Liv stand schon bereit zum Abmarsch. Mit einem “Tschüß und bis Morgen!“ welches ich durch das ganze Haus rief, verabschiedete ich mich von den anderen Jungs. Brandon drückte ich noch einen sanften Kuss auf die Lippen und verschwand dann letztendlich. Als die Tür hinter uns zu ging, sprang Liv auf und ab. “Du bist nicht mehr Single!“, freute sie sich wie ein kleines Kind. “Also geht es dir schon besser?“, fragte ich Liv. “Warum fragen mich das alle?“, stöhnte sie genervt auf. “Weil wir uns vielleicht Sorgen machen.“, antwortete ich ihr. “Müsst ihr nicht. Ich komme damit schon klar.“, sagte sie selbstsicher. “Denke ich.“, nuschelte sie leise hinterher, aber nicht so leise, dass ich es nicht mehr hören konnte. Wir betraten unser Haus und machte uns Bett fertig. Danach verteilte sich jeder auf sein Zimmer.words 721
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...