Kapitel 12
Liv
Jeder Einzelne von uns hielt kurz Inne. Die Jungs sahen sich gegenseitig an. Dann ergriff einer von ihnen das Wort:“Wir sind dabei!“ Nun lag es an mir und Marry. Es ist eine riesige Entscheidung für unsere Karriere und für unser zukünftiges Leben. Das kann man nicht einfach von der einen Minute zur anderen Minute entscheiden. “Ich sage auch Ja.“, ertönte Marry's Stimme. “Und du Liv?“, fragte Simon. Er sah mich erwartungsvoll an. “Es wird also von mir erwartet, dass ich von Deutschland nach Amerika ziehe. Ohne jegliche Vorwarnung, einfach so. Ich verlasse meine Familie und Freunde.“, es klang mehr nach einer Frage als nach einer Aussage. “Das ist das Musik-Business. Es geht um deine Zukunft, Liv. Das ist dir doch bewusst, oder?“, Simon sah mich mit seinen durchdringenden Augen an. Ich nickte und stimmte letztendlich zu. “Wann wird es losgehen?“, fragte Marry. “In zwei Wochen. Ich werde euch Leute vorbeischicken, die sich um eure Sachen kümmern. Syco wird natürlich alles finanzieren!“, erklärte er uns. “Zwei Wochen?! Eine ganz schon kleine Zeitspanne.“, meinte einer der Jungs, Zion denke ich. “Ja stimmt, aber anders ist es nicht möglich. Ihr werdet eure Sachen packen, einige Leute werden sie abholen und nach Los Angeles verfrachten. Ich werde euch Flugtickets zukommen lassen und dann geht die Reise los.“, Simon fing an sich zu wiederholen. Er unterstrich immer wieder, wie wichtig diese Entscheidung für unsere Zukunft sein könnte, wie reibungslos alles ablaufen wird. Das Einzige was ich heraushören konnte war, dass wir alle eigentlich keine andere Option hatten, als Ja zusagen. Schon komisch, wie eine einzige Entscheidung dein Leben verändern könnte, wie ein einziger Mensch dein Leben bestimmten könnte. Ich atmete einmal tief ein, dann atmete ich aus. Ich sagte:“Okay, ich bin dabei.“ Simon erhob sich von seinem Sessel. “Ihr könnt euch jetzt erstmal kennenlernen.“, sagte er und verließ den Raum. Keine richtige Verabschiedung, nichts. Er hatte nur unser mündliches Einverständnis und verließ uns, einfach so. Wahrscheinlich erwartet mich ein riesiger Haufen Papierkram den ich durchlesen und unterschreiben muss. Ich werde von Deutschland nach Los Angeles ziehen, da muss doch Papierkram auf mich zukommen, richtig? Es wird so viel Arbeit auf mich zukommen. Aber ich habe ja meine Familie und Scott, sie werden mir helfen. Jedoch nicht, wenn ich in Amerika bin. “Marry?“, ich drehte mich zu ihr, “Ich glaube das war ein Fehler.“ Meine beste Freundin atmete einmal tief ein. “Hör mir jetzt mal genau zu! Du wirst mit mir nach Amerika ziehen, wir werden die tollste Zeit unseres Lebens erleben. Du wirst eine erfolgreiche Künstlerin und findest deinen Traumtypen. Glaube mir, soetwas möchtest du dir nicht entgehen lassen.“, Marry redete mir gut zu. Sie ist die einzige Person die mich aufbauen kann, wenn ich traurig bin, die meine Probleme versteht. Sie kann meine Stimmung in weniger als zehn Sekunden ändern. Ihre Aufmunterungs- oder Motivationsreden sind einfach die Besten! Ich nickte verständnisvoll. Dann stand ich auf. “Ich muss mal nach Scott sehen, war nett euch gesehen zuhaben.“, lächelte ich die Jungs von Prettymuch an. Ich verließ den Raum und schritt eine der beiden Treppen herunter. Am Ende der Treppe, zu meiner Überraschung, stand Scott. Mit einem breiten Lächeln sah er mich an. Mit viel Selbstbeherrschung konnte ich seinem Lächeln widerstehen. Ich behielt meine ernste Miene. “Wir müssen reden!“, meinte ich. “Alleine!“, fügte ich hinzu.
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Gibt es etwa Stress im Paradies? Worüber denkt ihr werden Liv und Scott reden? Schreibt es mal in die Kommentare. Und wenn ihr Fragen habt, könnt ihr die auch gerne stellen😇💞
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would you mind to be mine?
Fanfictionρrєττyмυcн Prolog: Liebe, davor haben die meisten Menschen Angst. Sie ist kompliziert und bringt Probleme mit sich. Liebe kann einen Menschen blind machen, ihn total durchdrehen lassen. Sie bereitet einem Schmerzen. Das sind die negativen Seiten. D...
