commissions by @kjyoongs
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Jimin
Nun waren bereits zwei Monate vergangen, nachdem die Beziehung von mir und Jungkook nur noch ein Teil der Vergangenheit war.
Doch selbstverständlich hatte diese Sache auch etwas gute; immerhin hatte es nach der Trennung nicht lange gedauert, bis wir in guten Händen unseres richtigen Seelenverwandten waren. Trotzdem aber machte mir diese Tatsache noch immer zu schaffen—oder viel eher der Gedanke, dass die ganzen drei Jahre pure Zeitverschwendung waren, was sie weiß Gott nicht waren. Ganz und gar nicht.
Es war nur eine Frage der Zeit gewesen, bis mich die Nostalgie eingeholt hatte und ich mir augenblicklich wünschte, die Zeit zurückzudrehen. Allerdings ging dieses Gefühl nicht ganz unbeschadet an mir vorbei; oder viel eher an Yoongi, denn dieser hatte diesen Konflikt in meinem Inneren ungemein schnell bemerkt, weshalb er auch keine Sekunde zögerte, mich darauf anzusprechen.
Und dies geschah selbstverständlich in einem abgelegenen Flur inmitten unserer Universität.
„Jimin?", hörte ich Yoongi fragend rufen. Doch an diesem Tag hatte ich keine Ahnung, was in mich gefahren war und warum ich ihn einfach ignorierte.
„Hey, warte!" Ich bemerkte, dass er energischer, drängender wurde. Und ich wiederum setzte noch immer alles daran, der Situation und vor allem diesem Gespräch aus dem Weg zu gehen. Ebenfalls breitete sich in mir ein Gefühl aus, welches ich beinahe schon als Selbsthass erkannte.
„W-warte", gab Yoongi schüchtern und dennoch irgendwie verletzt von sich. Jetzt kamen noch Schuldgefühle dazu, die ich ebenfalls auf den Haufen der Gefühle, welche in diesem Moment in From des puren Chaos durch meinem Inneren schwirrten, warf.
Doch viel länger Zeit hatte ich nicht, um all meine ungewollten Gefühle und Empfindungen banale Kategorien zuzufügen, denn ehe ich mich versah, hatte Yoongi auch schon seine Hand um mein Handgelenk geschlungen. Er hatte mich eingeholt.
Nun wusste ich, dass ich nicht mehr aus dieser verdammten Situation fliehen konnte und einem Gespräch nichts mehr im Wege stand.
„Was ist los?" Nun hatte er beide Hände um meine Handgelenke geschlungen. „Ich merkte doch, dass es dir nicht gut geht." Ich hätte schwören können, dass seine Stimme zum Ende hin abbrach und ich mich beinahe noch schuldiger fühlte.
„Nein-nein alles gut...", gab ich heiser von mir, musste mich parallel dazu zusammenreißen, nicht in Tränen auszubrechen. Obwohl ich mir sicher war, dass es keinen Unterschied gemacht hätte; immerhin wusste Yoongi, dass etwas nicht stimmte, da kam ich mit meinen jämmerlichen Versuchen, von der Wahrheit abzulenken, kaum weit.
„Jimin, bitte rede mit mir." Er fing zögerlich zu lächeln an, mein Herz brach binnen Sekunden entzwei.
Er wollte gerade ansetzten, erneut ein paar Wörter über seine Lippen zu bringen, da löste ich mich flink aus seinem Griff und setzte alles darum, dass ich ihm so schnell wie möglich um den Hals fallen konnte. In diesem Moment hätte es nicht einmal ansatzweise genug Wörter geben können, die in jeglicher Form ausdrücken konnten, wie viel er mir bedeutete und wie glücklich ich mich doch schätzte, ihn zu haben.
„Das mag vielleicht absurd klingen", flüstere ich ihm zitternd zu. „Aber ich fühle mich gerade so verdammt einsam." Nun war die Wahrheit endlich heraus—zumindest die halbe.
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significant
Fanfiction- abgeschlossen - Eine Welt, in welcher es eine Selbstverständlichkeit ist, einen Seelenverwandten zu haben. Nur Yoongi hatte bis jetzt nicht das Glück, ihm begegnet zu sein. Doch dabei war ihm nicht bewusst, dass dieser näher war, als es die ganze...
