Alex
Ich dachte nie, dass Bailey sich so schnell überreden ließ mitzukommen. Auf der Wiese lagen wir eng verschlungen und sie vertraute mir. Sie redete über viele Sachen mit mir und vieles wusste ich nicht über sie. Es stimmte, dass Nachts die Gespräche am schönsten waren. Ich spürte, dass Bailey traurig war. Wo war diese taffe Bailey hin? Hat sie immer nur so getan? Ok, ich musste zugeben, ich wollte mein altes Ich auh nicht kennenlernen wollen. Lag es vielleicht daran, dass ich so schlimm war? Ich werde es nicht erfahren, aber es war mir egal.
Bailey wollte nicht gehen, sie machte sich selbst etwas vor gehen zu müssen. Aber ich musste es akzeptieren. Naja, wir würden maximal zwei Stunden getrennt sein, aber ich wollte ihr nichts von meinem Plan sagen. Ich wollte ihre Reaktion später sehen und wollte wissen, was sie dachte, wenn ich dann vor ihrer Tür stehen würde. Ich zwang mich, nicht zu lächeln.
Bailey wurde immer unruhiger und sie gestand sogar ihre Liebe. Ich hatte sie! Wir waren so eng einander verbunden und ich wusste, dass es der richtige Zeitpunkt war, sie zu küssen. Sie wehrte sich nicht, das war wohl ein gutes Zeichen. Sie konnte endlich dazu stehen, dass es ihr mit mir besser ging. Aber sie ließ sich nicht überzeugen hier zu bleiben, auch wenn sie wollte.
Kurz vor fünf standen wir auf, um zum Bahnhof zu fahren. Bailey war sehr erschüttert und ich wusste nicht, was ich tun konnte. Das mit dem zweiten Ticket konnte ich ihr nicht sagen, auch wenn es mies war und mein Herz zerbrechen ließ, musste sie wohl in diesem Zustand bleiben. ,, Bailey, bitte, weine nicht. Ich fühle mich schlecht, wenn du weinst und traurig bist."
Wir stellten die Mopeds auf dem Parkplatz ab, da man sie hier abholen würde. Ich trug Baileys kaum so großen Koffer und in der anderen Hand hielt ich ihre. Sie drückte sie fest, als wir zu den Gleisen gingen. Wieso tat sie sich das an? Sie wollte nicht weg. Ben, Sven, Julia und Sam waren schon da und erwarteten Bailey schon sehnsüchtig. Alle umarmten sie lange und fest und wünschten ihr viel Spaß dort. Niemand wollte sie loslassen. Da fuhr auch schon der Zug ein. Sie drückte mich fest und sagte in der Umarmung leise in mein Ohr: ,, Alex... Besuch mich" Sie küsste mich und ging rein. Als der Zug weg war lächelte ich und drehte mich zu den anderen um. Alle schauten mich mit entsetzten Blicken an. ,, Alter, wie hast du die rum gekriegt?", fragte mich Sven. ,, Geduld", sagte ich lächelnd. Sam fragte mich entsetzt: ,, Warum lächelst du so?" Ich zeigte ihnen mein Ticket für den nächsten Zug um zehn Uhr. ,, Und du hast ihr Herz zerbrechen lassen und nichts gesagt?" ,, Das war mies, aber es sollte eine Überraschung sein." Ihre Blicke blieben den ganzen Weg zu mir nach Hause so und als wir bei mir im Zimmer den Koffer packten, bis Sam fragte: ,, Wann kommst du wieder?"
,, Gar nicht", sagte ich locker. ,, Wo willst du wohnen?" ,, Ich miete mir eine Wohnung. Naja, habe gestern schon alles klar gemacht, sodass ich direkt reinkann. Der Schlüssel ist unter der Fußmatte, Meine Eltern sind Piloten, ich bekomme genug Taschengeld."
Um zehn Uhr ging ich alleine zum Bahnhof zurück und stieg in den Zug ein, der zu Bailey führen würde. Ein wusste ich, niemand könnte sich jetzt dazwischen stellen.
DU LIEST GERADE
Bad Things
Novela JuvenilBailey... Hübsch, taff und irgendwo noch das kleine Mädchen. Alex... ein Idiot , bis jetzt... Er bemerkt Gefühle und will sie erobern, ändert sogar sein Image für sie, doch dann kommt der Engländer, mit diesem süßen Akzent, und will auch ihr Herz. A...
