(Zelda)
Es war wieder ein weiter Weg bis zum Schloss aber wir zogen es durch. Die Recken begleiteten mich. Mein Blick schweifte immer wieder zu Link. Es wehte ein leichter Wind was seine Haare so wunderschön wehen ließ. Mipha wirkte aber irgendwie niedergeschlagen. Sie redete kaum. Wir kamen am späten Nachmittag zu Hause an wo uns Phura, Robelo und Laaly schon zu erwarten schienen. ,,Und? Was habt ihr gefunden?", fragte mich Robelo. Ich begann ihnen zu erklären was wir entdeckt hatten.
,,Aber was hat sie mit diesem "Hass-Ball" vor? Was bewirkt er?", wollte Phura wissen doch ich konnte es ihr nicht beantworten. ,,Die Verheerung war doch bloß Hass gemischt mit antiken Teilen oder?", warf Urbosa jetzt ein. ,,Du meinst, wenn man genug davon sammelt und ihn zusammen tut könnte man eine "neue Verheerung" erschaffen?", fragte Mipha. ,,Es wäre möglich", begann ich, ,,Sie hatte schließlich viel von Ganon's Hass in diesen Behältern aber was war das für eine Kugel?" .Laaly kam jetzt näher und fing an zu erzählen. ,,Also, wenn ich etwas einwerfen dürfte?", wir sahen zu ihr und ich nickte ihr vertrauensvoll zu, ,,Was auch immer das für eine Kugel war, sie war auch aus Hass. Ich denke das Beste wäre es wenn wir den Hass aus ganz Hyrule vernichten und ihr dann damit ihre Möglichkeiten beschränken." ,,Guter Einwand, nur lässt sich das leider nicht so leicht umsetzen. Es wäre ein irrsinniger Aufwand den ganzen Hass zusammenzusuchen wenn wir doch noch nicht einmal wissen wo er genau ist. Wir müssten durch ganz Hyrule wandern und jede Ecke danach absuchen", meinte Urbosa und hielt ihr Kinn jetzt ebenfalls. Die Truppe schwieg für eine Weile bis ich wieder das Wort ergriff. ,,Ich möchte mit meinem Vater darüber sprechen. Vielleicht ist es mir erlaubt Such-Truppen loszuschicken die denn Hass für uns zusammensuchen." Die Recken nickten aber Impa wollte noch etwas sagen. ,,Das würde dann aber bestimmt eine Weile dauern. Wenn wir Pech haben ist Deyanira schneller als unsere Truppen." ,,Du hast recht aber es ist immer noch besser als selbst jede Ecke abzusuchen", meinte ich. Es war wieder kurz still bevor Impa wieder etwas sagte. ,,Und was macht ihr jetzt? Geht ihr nach Hause oder bleibt ihr noch da?", fragte Impa die Recken die jetzt unschlüssige Blicke tauschten. ,,Ich denke ich werde da bleiben. Es ist schon spät und der Weg ist einfach zu weit.", meinte Urbosa. Mipha, Daruk und Link waren ebenfalls der Meinung. ,,Ich könnte nach Hause fliegen aber mit Laaly auf dem Rücken schaff selbst ich es nicht mehr rechtzeitig", sprach Revali. Laaly tauschte belustigte Blicke mit Phura und Robelo und näherte sich Revali dann schleichend. Niemand schien zu wissen was da vor sich ging, bis auf Phura und Robelo die versuchten ihr kichern zu unterdrücken. ,,Ich muss dir was zeigen", sagte sie mit aufgeregter Stimme, packte ihn am Flügel und zog ihn mit sich. ,,He, warte mal! Was ist los mit dir, bleib mal stehen!", hörte man Revali noch erschreckt rufen. Die Recken lachten und übernachteten diese Nacht also im Schloss. Nur was mit Revali und Laaly war wusste niemand so recht und Phura und Robelo sagten es wäre ein Forschergeheimnis.
Wie auch immer, ich sprach am Abend mit meinem Vater über den Vorfall. Ich traf ihn wieder einmal in seinem Gemach. Ich setzte mich zu ihn auf einem Stuhl und begann ihn von allem was ich erlebt hatte zu erzählen. Von der verseuchten Quelle, das versteckte Labor und dann von Deyanira und diesem "Hass-Ball". Schließlich berichtete ich ihm auch noch von Laaly's Idee.
,,Du weißt, dass das sehr gefährlich ist?", fragte er mich streng. ,,Natürlich weiß ich das! Aber es geht hierbei nicht nur um mich, sondern um ganz Hyrule! Ich bin die einzige, die den Hass vernichten kann. Hyrule braucht mich!", entgegnete ich ihm nervös. ,,Schon wieder", murmelte er mit einer gewissen Traurigkeit in seiner Stimme. ,,Ich weiß, du machst dir Sorgen aber das brauchst du nicht. Wirklich nicht! Die Recken und Impa kommen mit mir. Ich bin nicht alleine", beruhigte ich ihn. ,,Ja, ich weiß. Du bist stark geworden Zelda. Du wirst es schaffen", sagte er viel mehr zu sich selbst als zu mir. Ich stand auf und viel ihm in die Arme. ,,Ich schaff das", flüsterte ich ihm ins Ohr.
Später kuschelte ich mich wie immer mit Terako ins Bett. Morgen würde ich einige Such-Trupps losschicken. Ich würde Link morgen wieder sehen. Ich schmunzelte leicht was Terako zu bemerken schien. Er pfiff kurz auf und sah mich an. ,,Ehrlich gesagt, stört es mich gar nicht Hyrule erneut zu retten wenn Link an meiner Seite ist. Ich würde es sogar immer wieder tun nur um ihm näher zu kommen. Ist das normal?" Terako pfiff lange und es klang wie ein schwerer Seufzer. Vermutlich gefiel es ihm nicht dass ich mir um Link so viele Gedanken machte und mich für ihn in Gefahr bringen würde aber ich konnte nicht anders und dachte weiter darüber nach. Ich malte mir den Tag in meinen Gedanken aus bis ich einschlief.
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Ich weiß dass Kapitel ist ein bisschen kürzer aber ich habe versucht es so lange wie möglich zu machen. Ich hoffe ihr freut euch schon auf die nächsten Kapitel!
<3
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𝚉𝚎𝚕𝚍𝚊 ᵃᶠᵗᵉʳ ᵗʰᵉ ᶜᵃˡᵃᵐⁱᵗʸ
FanfictionDie Fanfiction spielt nach den Ereignissen aus Hyrule Warriors Zeit der Verheerung. Heißt die Recken leben, die Verheerung wurde besiegt, Terako wurde bereits repariert und generell scheint alles wieder gut zu sein. Doch als Terako sich daran erinn...
