Meine Tochter hat das Licht der Welt erblickt.
"Herzlichen Glückwunsch zu ihrer Tochter." sagt sie und legt sie mir auf die Brust. Davor hat sie mir noch mein Kleidchen etwas ausgezogen, damit es Haut auf Haut liegt. Ich schaue sie ungläubig an und schließe sie in meine Arme. Meine Tochter.
Endlich ist es vorbei. Diese Schmerzen, diese Anstrengungen. Endlich darf ich sie sehen. Endlich darf ich sie in meine Arme nehmen.
"Sie ist wunderschön." flüstere ich. Mir kommen Tränen in die Augen. Ihre kleine süße Nase. Die kleinen Augen. Sie ist so winzig und doch so wunderschön.
Fühlt sich jede frischgebackene Mum so? Ich bin so erschöpft aber gleichzeitig mega glücklich. Ich könnte jetzt sofort einschlafen aber auch heulen vor Glück. Ich liebe dieses kleine Wesen in meinen Armen so sehr. All die Schmerzen, die ich die letzten 10 Stunden hatte sind nicht mehr wichtig. Das einzig wichtige ist mein Schatz und unsere Tochter, die gerade ihre kleinen Äuglein öffnet. Hat meine Mum wohl bei mir das selbe gefühlt? Stand Dad ihr auch zur Seite? Hatte er auch Tränen vor Rührung und Glück in den Augen? Hat er dem kleinen Bündel in Mum's Armen, also mir auch über die Wange gestrichen?
"Oh Gott." haucht Harry und streift unserer Tochter sanft mit einem Finger über die kleine Wange.
Sie hat noch etwas Blut an sich und liegt nackt in meinem Armen. Sie ist so schön. Es ist ein unfassbares Gefühl sie jetzt in den Armen zu halten. Meine Tochter.
"Ich bin so stolz auf dich." flüstert Harry wiederholt und küsst mich auf die Haare. Ich löse meinen Blick von unserer Tochter und schaue zu ihm. Er hat auch Tränen in den Augen. Er lächelt mich an und drückt mir einen Kuss auf die Lippen.
Doch plötzlich verzieht das kleine Bündel in meinen Armen ihr Gesicht und fängt an zu schreien. Etwas ratlos schaue ich Harry an, welcher aber ebenso ratlos ist. Ich habe keine Ahnung, warum sie jetzt weint oder was genau ich jetzt machen muss.
"Ich habe nichts gemacht." flüstert er.
"Vielleicht hat sie Hunger." sage ich schulterzuckend und nehme lege sie so hin, dass sie an meine Brust kommt. Fast sofort fängt die Kleine an zu saugen. Ich verziehe etwas mein Gesicht, da es schmerzt. Na wer sagt es denn? Genüsslich trinkt sie weiter und weiter. Wir haben schon im 4. oder 5. Monat beschlossen zu stillen, da es einfach besser für sie ist und um ehrlich zu sein ist es auch billiger.
"Tut es arg weh?" fragt Harry leicht angeschlagen aber ich schüttel nur den Kopf und schaue auf meine Tochter, welche in meinen Armen liegt und ihre erste Mahlzeit zu sich nimmt.
"Ich zerstöre den Moment nur ungerne, aber es wird Zeit, die Nabelschnurr zu durchtrennen. Herr Styles wollen sie?" unterbricht uns die Ärztin und schaut Harry fragend an. Dieser nickt und geht nach vorne. Danach wird mir mein Baby abgenommen um es zu untersuchen. Harry steht neben der Kleinen und schaut aufmerksam zu.
Ein leichtes Ziehen ist wieder in meinem Bauch zu spüren, dabei will ich einfach nur meine Tochter wieder. Harry nimmt sie eingewickelt in eine pinke Decke in seine Arme und setzt sich wieder auf den Stuhl neben mir. Immer wieder streicht er mit einem Finger über ihre nun sauberer Wange. Sie ist so unsagbar süß.
Ihr kleines Mündchen öffnet sich, ihr Gesicht verzieht sich und ihre Augen kneifen leicht zusammen. Sie gähnt. Ich schmunzel und lege eine Hand auf Harrys.
Meine Beine werden von diesen Gestellen aufs Bett gelegt. Sanft weisst die Ärztin mich an mich in das Bett neben diesem, in welchem ich liege zu legen. Eine Decke wird über mir ausgebreitet und schon werde ich in ein anderes Zimmer geschoben. Müde lehne ich meinen Kopf zurück. Harry läuft mit unserer Tochter hinter mir.
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alright?
De TodoFortsetzung von Du! - meine Hoffnung Alles ist gut. Probleme gelöst, Ängste bekämpft. Was kann da noch schief gehen? Einen Job der Spaß macht, eigenes Geld, erste Wohnung. Das alles haben Lilly und Harry jetzt. Ihr Leben geht weiter und somit wird...
