17 - Heiß wie die Sonne

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(8400 Wörter)

𝐀𝐋𝐈𝐓𝐀
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Das Licht der Sonne strahlte mir ins Gesicht.

Zum ersten Mal, seit ich unter der Obhut eines Mafiabosses war, konnte ich die Nacht durchschlafen und fühlte mich ausgeruht und voller Energie.

Mein Blick wanderte zu meinem Nachtschränkchen. Ich war in der selben Position aufgewacht, wie ich eingeschlafen war, was mir den Blick auf mein Handy erleichterte. Der Allways-On Bildschirm zeigte neben meinem noch halb vollen Akku und der Uhrzeit an, dass ich eine neue Benachrichtigung von WhatsApp hatte.

Ohne großartig nachzudenken, streckte ich meine Hand aus, doch ich erstarrte augenblicklich, als bemerkte, dass Fabios Arme noch immer oder schon wieder um mich geschlossen waren. Er zog mich fester zu sich und ich spürte, wie seine leichten Locken meinen Nacken kitzelten.

„Mmh...", machte er und atmete tief ein, ehe er seinen Griff um mich nur noch mehr festigte.

Ich ließ langsam meine Hand wieder aufs Kissen fallen und bewegte mich ansonsten keinen Millimeter mehr.

Heilige Scheiße!

Wie komme ich hier bloß wieder raus?

Ein völlig anderes Gefühl als gestern Abend überkam mich. Ich fühlte mich nicht mehr sicher, so nahe bei ihm zu sein. Nein, ich bekam Panik.
Noch schlief er, aber was sollte ich jetzt tun? War es nicht schon peinlich genug gewesen, was gestern alles passiert war? Er hatte mich nackt gesehen und sich von mir einen blasen lassen und jetzt kam noch dazu, dass er sich an mich gekuschelt hatte und es offensichtlich noch nicht einmal merkte?

Vorsichtig senkte ich meinen Kopf und sah an mir herab. Einer von seinen Armen war unter meiner Taille, der andere lag über mir. Ich brauchte bloß den Oberen von mir entfernen und ich konnte aufstehen.
Eigentlich einfach, nicht?

Nachdem ich mich gesammelten hatte, umfasste ich Fabios rechte Hand.
Ich musste eine große Kraft aufwenden, um seinen Arm anzuheben, denn er schien sich entweder unbewusst gegen mich zu stemmen, um ihn dahin zurückzulegen, wo er war, oder ich hatte einfach seine ungeheure Muskelmasse unterschätzt.

Sobald ich es geschafft hatte, war sein Widerstand plötzlich spurlos verschwunden.

Ich wunderte mich sofort, was passiert war, doch obwohl ich mich sofort dazu entschieden hatte, darüber nachzudenken, sobald ich mich von ihm gerettet hatte, entriss er sich meiner Hand und drückte mich erneut mit seinem Gewicht nach unten.

Erschrocken schnappte ich nach Luft.

„Was versuchst du hier?", fragte er mit rauer Stimme.

Mein Herz hämmerte. „Mich zu befreien." Man, wieso ist er überhaupt schon wach!? „Solltest du nicht schlafen?"

„Mit dir? Ja, das sollte ich."

Frustriert seufzte ich auf. „Lass den Mist und nimm endlich deine Arme von mir runter!" Ich wehrte mich, doch er schaffte es schnell, mich zu überwältigen.

„So schon mal gar nicht."

Wieder und wieder startete ich einen weiteren Versuch, um mich aus seinen Fängen zu retten, aber ich scheiterte jedes Mal aufs Neue. Ich hatte keine Chance gegen ihn.
„Was soll das überhaupt? Ich bin nicht dein Kuscheltier!"

„Wer sagt mir, dass du einfach so liegen bleibst, wenn ich eingeschlafen bin? Du könntest sonst was versuchen. Das Risiko gehe ich nicht ein."

„Schön.", murrte ich. „Da du ja aber wach bist, kannst du mich jetzt loslassen."

The Enemy's Addiction (Alte Version)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt