(ca. 5100 Wörter)
𝐀𝐋𝐈𝐓𝐀
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Schritt für Schritt hievte ich den schwarzen Koffer die Treppen nach unten und machte mich auf zu Fabios Büro. Ich war dort eine gefühlte Ewigkeit nicht mehr und war deswegen umso aufgeregter.
Endlich würde ich ein paar Tage Verschnaufpause bekommen; ohne Raubtier und ohne Regeln. Zumindest hoffte ich das. Zwischen mir und ihm war seit dem Tag, als er gebadet hatte, absolut gar nichts mehr passiert, was selbst mich etwas verwunderte, obwohl ich ehrlich gesagt glücklich darüber war. Das Einzige, was wir zusammen gemacht hatten, war Essen, mehr nicht. In letzter Zeit hatte ich ihn kaum zu Gesicht bekommen. Vermutlich lag das am ganzen Papierkram.
Als ich an der Tür klopfte, ertönte sofort eine Stimme.
„Komm rein."
Ich festigte den Griff um den Koffer und trat ein. Er blickte skeptisch.
„Wo hast du den Aktenkoffer her?"
„Melina hat ihn mir gegeben.", antwortete ich und legte ihn vor ihn auf seinen Tisch. „Du bist immerhin vier Tage weg, also habe ich dir ein paar Sachen eingepackt. Ich dachte, es sieht vielleicht besser aus als in einem Beutel oder einer Tasche."
Er rollte mit seinem Stuhl näher an den Tisch und klappte den Koffer auf. Währenddessen setzte ich mich auf die Couch und legte ein Bein über das andere. Seine verblüfft Reaktion hatte ich beinahe schon erwartet. Fragend sah er in meine Richtung. „Verbandszeug?"
Ich nickte. „Falls etwas passiert."
Ein leichtes Grinsen huschte über seine Lippen. „Kämpfen? Auf einer Geschäftsreise?"
„Oder du bist so blind und stößt dich wieder am Regal. Man weiß ja nie."
„Sei vorsichtig mit deiner Wortwahl, Alita.", sagte er und erhob sich, bevor er den Koffer wieder zuklippste. „Sie kann dir das Leben kosten."
„Bei dir doch aber nicht. Wo geht's denn eigentlich hin?"
Er zögerte und stützte sich auf den Tisch. „Rom."
Rom!? „Zu mir nach Hause?" Und er lässt mich hier??
„Jep. Und nein, ich habe nicht vor, deinen Eltern Hallo zu sagen. Ich bin dort nur geschäftlich."
Mh, wenn ich es mir recht überlege, hätte ich sowieso keine Lust, sie zu sehen. „Okay, verstanden." Steck es weg, Alita.
„Und mein Aufpasser? Gibt's irgendwen? Oder habe ich die Ehre, alleine zu regieren?"
Wieder entlockte ich ihm ein Schmunzeln. „Die größte Zeit wirst du alleine verbringen, aber es wird immer jemand kommen, der nach dir sieht."
„Dein Bruder ist es nicht, oder?"
„Stefano? Auf keinen Fall. Finn und Viola werden das übernehmen."
„Echt??" Juhu!
„Ja. Wenn du möchtest, kannst du derweil auch bei ihnen die paar Tage sein. Ich habe kein Problem damit. Hast du schon die Nummer von den beiden?"
„Nur die von Viola."
„Gut, dann schicke ich dir nachher noch Finn seine Nummer. Jedenfalls werden die beiden sich ab und zu nach dir erkundigen. Abgesehen davon wissen die Bediensteten alle Bescheid. Wenn du nichts isst, dann wird mir das mitgeteilt, solltest du Mist bauen, dann werde ich ebenfalls davon erfahren. Und denk nicht mal daran, abzuhauen. Draußen sind überall Kameras. Verstanden?"
„Verstanden."
„Ich nehme sechs meiner Wachmänner mit. Der Rest wird hier bleiben und das Grundstück bewachen. Sie haben von mir die Anweisung bekommen, deinen Befehlen zu folgen, solange ich nicht da bin."
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The Enemy's Addiction (Alte Version)
RomanceNEU: JETZT BEI AMAZON ERHÄLTLICH! Seit Jahren versucht Alita den Anforderungen ihrer Familie gerecht zu werden, indem sie ihre erfolgreiche Modelkarriere immer an erste Stelle setzt. Erfolg bringt Ruhm, Ruhm bringt Geld, und das Geld ist das Einzige...
