»Der Abschied hinterließ einen Seelenschmerz, so leise und tief wie das Flüstern vergangener Träume.«
In einer Welt, in der Loyalität und Verrat oft nur einen Atemzug voneinander entfernt sind, gibt es Menschen, die ihre wahren Absichten hinter Mask...
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Am 11.03.22 habe ich meinen damaligen Freund Alper Kalkan zu mir gerufen, da wir uns verabreden wollten in dieser Hütte. Ich wartete zusammen mit Levent Tuzlu, dem eigentlichen Täter, auf Alper. Kurz bevor Alper ankam, rief er mich an, da er meinen genauen Standort nicht kannte. Ich entschied mich, ihn etwas warten zu lassen und rief ihn nicht zurück. Levent versteckte sich zu diesem Zeitpunkt außerhalb der Hütte.
Als Alper schließlich eintraf, begannen wir zu reden. Das Gespräch lief ganz gut, bis ich ihm sagte, dass ich jemand anderen liebte. Diese Aussage war gelogen, aber ich fühlte mich gezwungen, da Levent mich bedrohte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Kenntnis von einem Plan, die Hütte in Brand zu setzen.
Sowohl Alper als auch ich bemerkten nicht, dass die Tür hinter uns verschlossen wurde. Erst als wir den Brand bemerkten, wurden wir auf die verschlossene Tür aufmerksam. Ich möchte betonen, dass Alper nicht der Grund für den Brand war und von all dem keine Ahnung hatte. Der Brand breitete sich schnell aus, und ich verlor das Bewusstsein. Ab diesem Punkt habe ich keine klare Erinnerung an das weitere Geschehen.
Ich möchte betonen, dass Alper unschuldig ist und keine Verbindung zu dem Brand hat. Ich wurde von Levent gezwungen, eine falsche Aussage zu machen und Alper zu belasten. Es tut mir aufrichtig leid, dass ich in diese Situation geraten bin und dass Alper dadurch so viel Leid erfahren musste.
Ich hoffe, dass diese Aussage zur Aufklärung des Vorfalls beitragen kann. Ich stehe zur Verfügung, um weitere Informationen bereitzustellen, wenn erforderlich.
Güneş Poyraz
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Der Gerichtssaal war eine Mischung aus Anspannung und Stille. Als der Vorsitzende Richter den Raum betrat, stand jeder auf, als wäre es ein ungeschriebenes Gesetz. Die Blicke waren auf ihn gerichtet, als er sich an seinen Platz setzte und mit einem leichten Klirren der Glocke das Zeichen gab, dass die Sitzung eröffnet war.
„Die Sitzung ist eröffnet", sagte er in einer klaren, autoritären Stimme. „Heute verhandeln wir den Fall des Angeklagten Alper Kalkan. Wir beginnen mit der Frage, ob das Gericht ordnungsgemäß besetzt ist."
Die Gerichtsschreiberin, eine junge Frau, die ein wenig nervös wirkte, meldete sich: „Euer Ehren, alle Verfahrensbeteiligten sind anwesend. Der Angeklagte ist nicht persönlich hier, aber er wird durch seine Verteidigerin, Frau Tekin, vertreten."
„Gut", sagte der Richter und sah sich kurz im Raum um. „Dann bitte ich alle Zeugen und Sachverständigen, den Saal zu verlassen, damit wir fortfahren können."
Der Moment der Unruhe, als die Zeugen den Raum verließen, war fast greifbar. Ich nahm einen tiefen Atemzug und versuchte, mich zu konzentrieren. Die Verhandlung sollte endlich beginnen. Der Richter griff zu seinen Unterlagen und sprach weiter: „Wir fahren fort mit der Feststellung der Verfahrensbeteiligten. Der Angeklagte, Alper Kalkan, wird durch seine Verteidigerin Frau Tekin vertreten. Auf der Seite der Anklage steht Herr Falay von der Staatsanwaltschaft. Gibt es noch weitere Beteiligte?"