»Der Abschied hinterließ einen Seelenschmerz, so leise und tief wie das Flüstern vergangener Träume.«
In einer Welt, in der Loyalität und Verrat oft nur einen Atemzug voneinander entfernt sind, gibt es Menschen, die ihre wahren Absichten hinter Mask...
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Als ich meine Augen öffnete, blendete mich das grelle Licht über mir. Der sterile Geruch von Desinfektionsmitteln lag schwer in der Luft, eine kleine Erinnerung daran, dass ich mich in einem Krankenhaus befand. Mein Körper fühlte sich schwer an, meine Gedanken noch schwerer. Ich war noch hier. Noch am Leben. Dabei war ich mir so sicher gewesen, dass es enden würde.
Ein Sturm aus Gefühlen überrollte mich. Verzweiflung, Enttäuschung, eine unerträgliche Leere. Der Gedanke, dass mein Versuch, mich aus dieser Welt zu verabschieden, gescheitert war, lastete schwer auf mir. Ich fühlte mich wie ein Gefangener, nicht nur in diesem kahlen Raum, sondern auch in meinem eigenen Dasein, eingesperrt in einem Körper, aus dem ich mich befreien wollte.
Die Schuld nagte an mir. Ich hatte mir nicht nur selbst, sondern auch den Menschen, die mich liebten, Schmerz zugefügt. Würden sie jemals verstehen, was in mir vorging? Oder würde ich für immer in dieser Dunkelheit gefangen bleiben? Ich war mein eigener Häftling, gefesselt von meinen Gedanken, meinen Ängsten, meinen Dämonen. Und doch... ein leiser Gedanke keimte in mir auf. War es möglich, dass irgendwo ein Neuanfang auf mich wartete? Ein Leben, das ich bisher nicht gelebt hatte?
Während die Ärzte und Pflegekräfte um mich herumhantierten, fühlte ich mich innerlich zerrissen. Der Gedanke, dass es vielleicht doch einen Ausweg aus diesem endlosen Abgrund gab, begann sich in mein Bewusstsein zu schleichen. Vielleicht gab es Hilfe. Vielleicht konnte ich lernen, meine inneren Dämonen zu besiegen.
Ein sanftes Klopfen unterbrach meine Gedanken. Die Tür öffnete sich langsam, und der Arzt trat ein, der Mann, der sich in den letzten Tagen um mich gekümmert hatte.
„Wie geht es Ihnen heute?" Seine Stimme war ruhig, beherrscht, doch in seinen Augen lag ein Ausdruck von Mitgefühl.
Ich verfolgte jede seiner Bewegungen, während er näher trat. Ich wusste, dass es nur noch eine Frage von Tagen war, bis ich dieses Krankenhaus verlassen würde. Doch die Wahrheit zu verschweigen, ergab keinen Sinn. Also sagte ich leise: „Mir geht es wirklich schlecht, Doktor."
Er verzog keine Miene, ließ sich nichts anmerken, doch ich wusste, dass er diese Antwort erwartet hatte. Wie jeden Tag stellte er mir dieselbe Frage, und wie jeden Tag konnte ich ihm keine andere Antwort geben.
„Das Leben im Gefängnis ist unerträglich, Doktor."
Er ließ mir einen Moment Zeit, bevor er ruhig antwortete: „Ich möchte Ihnen versichern, dass wir hier sind, um Ihnen zu helfen. Unser Ziel ist es, sowohl Ihre körperliche als auch Ihre seelische Gesundheit wiederherzustellen. Haben Sie jemanden, mit dem Sie über Ihre Gefühle und Gedanken sprechen können?"
Mein leichtes Lächeln erlosch. Ich hatte niemanden, mit dem ich wirklich reden konnte. Ich fühlte mich allein gelassen. Doch ich musste es nicht einmal aussprechen, der Doktor verstand es auch so.
„Wir werden Ihnen professionelle Hilfe anbieten", fuhr er fort. „Damit Sie lernen, mit diesen Belastungen umzugehen. Ihre Genesung ist unser Ziel." Ich wollte nicht weiter darüber sprechen. Also lenkte ich das Gespräch in eine andere Richtung.