Kapitel 34

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Die schwere Metalltür des Verhörraums öffnete sich mit einem gedämpften Knarren

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Die schwere Metalltür des Verhörraums öffnete sich mit einem gedämpften Knarren. Als meine Augen auf Alper fielen, der regungslos auf der anderen Seite des Tisches saß, blieb mir für einen Moment die Luft weg. Sein Blick hob sich langsam, und als sich unsere Augen trafen, schien die Zeit stillzustehen. Ich erkannte die Überraschung in seinem Ausdruck, dieselbe, die sich in mir breit machte.

Langsam erhob er sich von seinem Stuhl, und mit jeder Sekunde, die verstrich, schien die Distanz zwischen uns zu verschwinden. Die Worte, die ich mir zurechtgelegt hatte, blieben mir im Hals stecken.

„Nisa..." Seine Stimme war leise, rau, als würde er nicht glauben, dass ich wirklich vor ihm stand. Sein Blick durchbohrte mich, suchte nach Antworten, nach einem Grund, warum ich hier war oder vielleicht auch einfach nach mir.

Ich schluckte. „Ich hätte nie gedacht, dich hier wiederzusehen."

Ein bitteres Lächeln huschte über sein Gesicht. „Glaub mir, ich auch nicht."

Sein Blick hielt mich fest, und für einen Moment war es, als gäbe es nur uns beide. Kein Verhörraum, keine Anschuldigungen, nur zwei Menschen mit einer Vergangenheit.

Doch die Realität ließ sich nicht verdrängen. Ich holte tief Luft und trat näher. „Alper, ich muss dich das fragen. Hast du irgendetwas mit diesem illegalen Autohandel zu tun?"

Er rieb sich müde mit der Hand über das Gesicht und schüttelte dann langsam den Kopf. „Nisa, du kennst mich. Ich würde so etwas nie tun."

Ich wollte ihm glauben. Doch Zweifel fraßen sich in meine Gedanken. „Dann sag mir, warum sie dich beschuldigen. Jemand muss dich reingezogen haben."

Sein Blick war voller Schmerz, voller Unausgesprochenem. „Ich wünschte, ich könnte dir alles erklären. Aber es gibt Dinge, die nicht nur mich betreffen."

Mein Herz zog sich zusammen. Ich sah es an seinen Augen, an der Art, wie er ihnen auswich, wie er die Worte abwog, die er mir gab.

„Alper, du deckst jemanden." Meine Stimme war ruhig, aber bestimmt. „Ich sehe es dir an. Sag mir, wer es ist."

Sein Kiefer spannte sich an. „Ich decke niemanden. Ich habe nichts getan, Nisa. Du musst mir glauben."

Ich verschränkte die Arme und betrachtete ihn einen Moment lang schweigend. Sein Blick wich meinem aus, seine Hände lagen verkrampft auf dem Tisch.

„Alper..." Ich beugte mich leicht vor, meine Stimme sanfter, aber eindringlich. „Ich kenne dich. Und du bist vielleicht loyal bis zum letzten Atemzug... aber ein verdammt schlechter Lügner."

„Du willst ihn schützen – aber wer schützt dich, Alper?"

Er schloss kurz die Augen, als würde er gegen etwas in sich ankämpfen. Dann öffnete er sie wieder, sein Blick weich, aber voller Entschlossenheit. „Vielleicht hast du das schon immer getan."

𝐒𝐞𝐞𝐥𝐞𝐧𝐬𝐜𝐡𝐦𝐞𝐫𝐳Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt