»Der Abschied hinterließ einen Seelenschmerz, so leise und tief wie das Flüstern vergangener Träume.«
In einer Welt, in der Loyalität und Verrat oft nur einen Atemzug voneinander entfernt sind, gibt es Menschen, die ihre wahren Absichten hinter Mask...
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Er nickte leicht, sagte aber nichts mehr.
Ich legte meine Hand sanft auf seinen Arm, und er sah mich kurz an, bevor er seine Hand auf meine legte und sie sanft drückte. Es war eine stille Geste, die mehr sagte, als Worte es je könnten.
Als wir zu Hause ankamen, fühlte ich die Müdigkeit des Tages plötzlich mit voller Wucht. Der Tag war anstrengender gewesen, als ich erwartet hatte, und das lag nicht nur an den Gesprächen und der ungewohnten Gesellschaft. Ich ließ mich auf das Sofa fallen und schloss für einen Moment die Augen.
„Ich bin erschöpft," murmelte ich, während ich die Augen geschlossen hielt. „Das war intensiver, als ich gedacht hätte."
Alper, der gerade seine Jacke ausgezogen hatte, sah zu mir herüber. Ein kleines, schelmisches Lächeln spielte auf seinen Lippen, als er mit einem leichten Unterton von Eifersucht fragte: „Lag es vielleicht an Agon?"
Ich öffnete ein Auge und sah ihn an, unfähig, ein Grinsen zu unterdrücken. „Agon? Alper, machst du Witze?" Ich setzte mich ein wenig auf und musterte ihn. „Wirklich, du bist eifersüchtig wegen Agon?"
Er zuckte mit den Schultern und setzte sich auf die Sofalehne neben mir. „Ich möchte einfach nicht, dass meine Freunde denken, ich würde nicht genug auf meine Frau achten." Sein Ton wurde plötzlich kälter, als er hinzufügte: „Wir wollen doch nicht, dass sie Verdacht schöpfen, oder?"
Seine Worte ließen mich kurz innehalten. Etwas in seinem Tonfall klang anders. Die Leichtigkeit von eben war wie weggeweht. Ich sah ihn aufmerksam an, hob fragend eine Augenbraue, doch er wich meinem Blick aus und richtete die Augen auf einen beliebigen Punkt an der Wand, als wollte er dem Moment ausweichen.
„Ist das wirklich der Grund, Alper?" fragte ich leise, obwohl ich wusste, dass ich keine ehrliche Antwort bekommen würde.
Er schloss kurz die Augen, atmete tief durch, bevor er ruhig sagte: „Ja, das ist der Grund. Wir müssen den Schein wahren, Nisa. Nichts weiter."
Ich spürte, wie sich eine gewisse Enttäuschung in mir breit machte, ließ es aber unkommentiert. Ich wusste, dass es keinen Sinn hatte, weiter nachzubohren, nicht in diesem Moment. Vielleicht war es auch besser so, die Dinge nicht zu sehr zu hinterfragen. Stattdessen nickte ich nur langsam und stand auf.
„In Ordnung," sagte ich schließlich, „wenn das dein Grund ist, werde ich es so stehen lassen."
Ich versuchte, ein neutrales Lächeln aufzusetzen, aber innerlich spürte ich die leichte Angst. Es war, als hätte sich zwischen uns plötzlich eine unsichtbare Mauer aufgebaut, eine Distanz, die ich nicht zu durchdringen konnte.
„Ich werde mich etwas hinlegen, bevor wir uns für die Firmenfeier fertig machen," fügte ich hinzu und holte eine Decke und ein Kissen.
„Tu das," antwortete er knapp und blieb auf der Sofalehne sitzen.