»Der Abschied hinterließ einen Seelenschmerz, so leise und tief wie das Flüstern vergangener Träume.«
In einer Welt, in der Loyalität und Verrat oft nur einen Atemzug voneinander entfernt sind, gibt es Menschen, die ihre wahren Absichten hinter Mask...
Hoppla! Dieses Bild entspricht nicht unseren inhaltlichen Richtlinien. Um mit dem Veröffentlichen fortfahren zu können, entferne es bitte oder lade ein anderes Bild hoch.
Alper war jemand, der in mein Leben getreten war, als ich es am wenigsten erwartet hatte. Was als ein einfacher Deal zwischen uns begann, hatte sich zu einem tiefen Verhältnis entwickelt. Doch genau das war es, was mich jetzt quälte. Unsere Freundschaft war wertvoll, etwas, das ich nicht aufs Spiel setzen wollte, nur weil ich Gefühle hatte, die ich nicht einmal richtig einordnen konnte.
Ich wusste, dass er mich niemals absichtlich verletzen würde, dazu war er viel zu ehrlich, viel zu anständig. Aber ich konnte ihn einfach nicht durchschauen. Seine Handlungen und Worte waren oft widersprüchlich, als ob er selbst nicht wusste, was er wirklich wollte. Vielleicht war es das, was mich am meisten verunsicherte.
Als ich daran dachte, das Gespräch zu suchen, spürte ich eine plötzliche Unruhe. Was, wenn ich alles zerstörte? Was, wenn unsere Freundschaft zerbrach, weil ich mich irrte?
Ich seufzte leise und spürte, wie mein Herz schneller schlug. „Nur Freunde", sagte ich mir. Wenn ich die Freundschaft erhalten wollte, musste ich diesen Schritt gehen. Ich musste ihm sagen, dass ich keine romantischen Gefühle für ihn hatte, auch wenn es nicht der Wahrheit entsprach. Es war eine Lüge, die notwendig war, um uns beide zu schützen, um das, was wir hatten, zu bewahren.
Es war nicht so, dass ich glaubte, Alper würde mich hintergehen oder etwas tun, um mich zu verletzen. Er war loyal und respektvoll, das wusste ich. Aber gerade weil er so war, konnte ich es nicht ertragen, die Dinge zwischen uns komplizierter zu machen. Das Freundschaftliche zwischen uns war zu kostbar.
Ich wusste, dass es heute geschehen musste. Ich konnte nicht länger warten. Die Zweifel nagten an mir, und je länger ich zögerte, desto schwieriger würde es werden. Ich atmete tief durch, Der Gedanke, dass ich diese Nähe zu ihm verlieren könnte, brachte mich fast dazu, meine Entscheidung zu überdenken.
Aber ich durfte nicht schwach werden. Ich musste an das denken, was das Beste für uns beide war. Ich würde ihm sagen, dass wir nur Freunde bleiben sollten, und dann hoffen, dass das ausreichte, um die Mauern zwischen uns wieder aufzubauen, bevor sie endgültig fielen.
Der Morgen brach an, und ich saß in Stille am Frühstückstisch, die Hände um meine Tasse Tee geschlungen, und versuchte, meine Gedanken zu ordnen. Alles in mir war angespannt. Meine Gedanken kreisten immer wieder um das, was ich ihm sagen wollte, und ich konnte das Gefühl der Unruhe nicht abschütteln. Es fühlte sich an, als wäre ein schwerer Stein in meiner Brust, der mich daran hinderte, tief durchzuatmen.
Es dauerte nicht lange, bis ich Geräusche aus dem Schlafzimmer hörte. Alper war wach. Sein leises Rascheln und die Schritte, die bald darauf durch den Flur hallten, ließen meinen Magen sofort schmerzen. Ein kalter Schauer lief über meinen Rücken, und mein Bauch verkrampfte sich, als hätte jemand die Luft aus mir herausgepresst.
Ich starrte auf die Tischplatte vor mir, als könnte ich dort die Antworten finden, nach denen ich suchte. Ein Teil von mir wollte einfach nur weglaufen, die Worte zurückhalten, sie nie aussprechen. Aber ein anderer Teil wusste, dass es keinen anderen Weg gab. Wenn ich jetzt nicht den Mut aufbrachte, würden meine Gefühle mich irgendwann überwältigen und alles ruinieren.