Angel's Sicht
Ich hörte ein Piepsen und wollte meine Augen sofort aufschlagen, doch dies gelang mir nicht. Ich wusste, dass sie mich mit Beruhigungsmittel und alles mögliche überfüllt hatten, doch die Schmerzen spürte ich dennoch überall.
"Ich weiß, du kannst mich nicht hören.", hörte ich eine mir vertraute Stimme. War das Cameron?
"Aber es tut mir alles so Leid. Es tut mir Leid, dass ich dir nie von Jane erzählt hatte. Sie ist übrigens lesbisch, also keinerlei Ersetzung für dich. Das ist niemand."
Ja das war Cameron! Was machte der hier? Was machte er generell in L.A? Er hatte doch gemeint, er würde sich das nicht leisten können.
Jane war lesbisch?
In dem Moment wurde mir alles klar, sie war keinerlei Gefahr für unsere Beziehung und er hatte von Anfang an Recht. Fuck.
Ich spürte seine warmen Lippen auf meiner Stirn und das kribbeln in meinem Bauch wurde deutlicher.
"Angel, ich glaube, ich.. Ich glaube ich liebe dich."
Mein Herz schlug noch schneller, als vorhin. Er hatte ich liebe dich gesagt. Ich tat alles, dass ich meine Augen öffnen konnte und schaffte es auch mehr oder weniger.
Außerdem wusste ich, dass er meine Hand gehalten hatte, also drückte ich seine Hand etwas fester.
"Cameron?", flüsterte ich mit meiner brüchigen Stimme, da ich nur schwer einen Ton rausbringen konnte.
Er hob seinen Kopf und blickte mir mit seinen rot unterlaufenen Augen in meine.
-"Ja?"
Ich war so unglaublich froh gewesen, dass er hier war und mich nicht allein gelassen hatte.
"Kannst du dich zu mir legen?", fragte ich, woraufhin ich wieder meine Augen schließen musste, da es mir zu anstrengend wurde. Ich rutschte ein wenig auf die Seite, so konnte er sich auch zu mir legen. Das Bett war nicht gerade groß, aber wir hatten beide knapp Platz.
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Am nächsten Tag strahlte mir die Sonne ins Gesicht und ich konnte problemlos meine Augen öffnen. Cameron lag noch neben mir und schnarchte ganz laut. Ich verbrachte die nächste Zeit damit, ihn stumm zu mustern. Eine kurze Zeit später hörte das schnarchen auf und er öffnete seine Augen.
"Ich liebe dich auch.", sagte ich, auf das gestrige Selbstgespräch bezogen.
Seine Augen weiteten sich ein wenig und sein Mund war weit aufgerissen.
"Mund zu, es zieht.", kicherte ich und drückte ihm einen Kuss auf die Wange, weshalb sich seine Gesichtszüge wieder lockerten.
-"Du hast mich gestern gehört?", fragte er erstaunt, als er versuchte aufzustehen.
"Klar und deutlich, nur war ich da gerade aufgewacht und war nicht fähig irgendwas zu antworten.", erklärte ich und versuchte ebenfalls aufzustehen. Dabei fiel mir ein, dass ich an tausend Kabeln befestigt war und ich noch nicht stark genug war, mich abzustützen.
-"Ich hol mal die Krankenschwester.", sagte Cameron und verließ das Zimmer.
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"Mach das nie wieder!", rief Calvin, als Cameron und ich die Villa betreten hatten. Er hatte mich in eine Umarmung gezogen und ließ mich gar nicht mehr los.
-"Versprochen.", lachte ich.
"Gut, dass wir noch länger als eine Woche frei haben. Da kannst du dich schön ausruhen und dann brav weiter arbeiten.", hörte ich die Stimme vom Regisseur. Freudig nickte ich und wurde gleich danach von Calvin und Cameron in mein Zimmer gebracht.
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Ein etwas kürzeres Kapitel, tut mir Leid 😔
Aber unsere Reise geht auch bald zu Ende. Ich wollte mich nochmal kurz für jeden einzelnen Reader bedanken und mich dafür entschuldigen, dass ich nie regelmäßig updaten konnte 😁
Und dieses Kapitel ist an Lena gewidmet, meine beste Freundin, die heute ihren 17. Geburtstag hat. Alles Gute, meine Süße ❤️
Ich schaue, dass ich die letzten paar Kapiteln so schnell wie möglich hochlade, aber bitte auch um Verständnis, da ich jetzt in der 7. (nach österreichischem System; 11. in Deutschland) bin und es sehr stressig ist mit der Schule. Aber ich gebe mein Bestes ❤️
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Angel
Dla nastolatków|"Nein verdammt nochmal, ich bin kein Engel!", schrie ich ihn an. Warum lassen sich alle von meinem Aussehen und Namen täuschen? Nur weil mein Name Angel ist, heißt das nicht, dass ich auch wirklich ein Engel bin. Seit 17 Jahren werfen mir die Leut...
