Liana:
Jason sah wirklich berührt aus. Als wir an den Strand kamen, hatte ich beschlossen ihm meine Entdeckung zu zeigen. Für mich war Jason ein sehr besonderer Mensch. Er konnte mich mit wenigen Worten glücklich machen und mit eben so vielen zerstören. Er hatte eine größere Macht über mich, als mir bewusst war und ihn glücklich zu sehen, ließ mein Herz schneller schlagen. Ich beobachtete ihn wie er wieder untertauchte.
Kurze Zeit später:
Wir saßen auf unserem Handtüchern und genossen unser Picknick. Ich hatte Sandwiches, ein paar Pfannkuchen, Käsewürfel, Wurstscheiben, Obststücke und etwas Gemüse gemacht. Dazu gab es Limo und Cola. Als wir fertig gegessen hatten, ging Jason an sein Handy und ich las mein Buch, dass ich extra eingepackt hatte, weiter.
"Was liest du?", wollte Jason nach einer Weile wissen. Ich war so in mein Buch vertieft, dass ich zusammenzuckte. Er lachte kurz auf und ich antwortete ihm "Seelen." "Achso, okay." Ich vermutete, er hatte keine Ahnung was 'Seelen' war. "Du hast keine Ahnung, was ich meine, oder?" "Nein, eigentlich nicht." Ich wusste es! "Es interessiert dich aber auch nicht wirklich. Hab ich Recht?" Er sah etwas beschämt nach unten und sagte dann "Ja" "Ist schon okay, das macht nichts." Ich las weiter und Jason, ganz der Suchti, spielte weiter an seinem Handy rum.
Kurze Zeit später:
Ich hatte gerade ein Kapitel fertig gelesen und schaute auf die Uhr. "Jason, du hast in einer dreiviertel Stunde deine Surfstunde. ... Jason?" Ich sah zu ihm rüber. Er war eingeschlafen und sah dabei so süß aus. Sein Gesicht war entspannt und er hatte ein kleines Lächeln auf den Lippen. In mir wurde es warm und ich beobachtete ihn ca. eine Viertelstunde. Dann ging ich zu ihm hin und weckte ihn vorsichtig. "Jason, du musst aufwachen.", sagte ich, während ich ihn leicht an der Schulter rüttelte. "Sie müssen sich schon etwas mehr Mühe geben, wenn Sie Ihren Freund wecken wollen." Ich drehte mich erschrocken um und sah eine etwas ältere Frau. Sie lächelte mich an und sagte dann "Hach ist junge Liebe schön. Halten Sie ihn fest. So wie Sie ihn eben beobachtet haben, scheint er Ihre große Liebe zu sein und die gibt es nur einmal im Leben." Ich hatte keine Ahnung, was ich antworten sollte, weswegen ich nur ein "Ja, danke." vor mich hin murmelte. "Gerne. Auf Wiedersehen" "Auf Wiedersehen" Sie verschwand und ich rüttelte etwas stärker an Jasons Schulter. "Deine Surfstunde fängt gleich an." Er wachte langsam auf und sah mich dann fragend an. "Du bist eingeschlafen. Du hast aber noch ungefähr 20 Minuten Zeit.", erklärte ich ihm. Er stand auf und ging dann ins Wasser. Ich folgte ihm und er sah von Minute zu Minute wacher aus. Dann drehte er sich zu mir um und meinte "Sorry, dass ich eingepennt bin." "Kein Problem, ehrlich gesagt habe ich es erstmal garnicht gemerkt.", gestand ich ihm.
Irgendwann gingen wir zurück zu unseren Sachen und packten schon mal etwas zusammen. Dann schlossen wir die Taschen in einen der Spinde am Restaurant, dem mit der schwimmenden Terrasse, und er nahm sein Board. "Ich mach mich schon mal auf den Weg." "Ist gut. Ich warte hier auf dich und beobachte alles ganz genau. Mach also keine Fehler.", ich schaute ihn streng an und er salutierte. "Ja, Frau General." Wir lachten beide und er ging los.
Jason war gerade fertig mit seinem Unterricht und kam auf mich zu. Er hatte schon echt Fortschritte gemacht. Während ich ihn beobachtet hatte, gingen mir die Worte der Frau von vorhin nicht mehr aus dem Kopf. Sahen wir beide wirklich wie ein Paar aus? Jason kam zu mir und ich fiel ihm um den Hals. "Du warst super. Er erwiderte meine Umarmung und ich schlug vor noch etwas schwimmen zu gehen. Er war einverstanden wir holten unsere Sachen wieder aus dem Spind, brachten aber noch Jason's Surfboard und die Picknicksachen ins Auto.
Kurze Zeit später:
Wir nahmen uns zwei Liegen, die gerade frei wurden und legten dort unsere Sachen ab. Dann zog ich mir mein Kleid aus und wollte zum Wasser gehen. Ich wurde jedoch gepackt und über Jason's Schulter geworfen. "Hey, lass mich runter!", beschwerte ich mich. "Nö" Ich trommelte gegen seinen Rücken, doch er lachte nur. "Soll das etwa wehtun?", provozierte er mich. Ich schlug so feste wie ich konnte zu und er krümmte sich. "Ahh" Hatte ich ihn verletzt. Das wollte ich nicht. "Sorry Jason, das wollte ich nicht." Lachend zog er mich über seine Schulter nach vorne, sodass ich auf meinen Füßen stand. Wir waren beide bis zum Bauch im Wasser, wobei er tiefer stand als ich. Meine Hände lagen auf seiner Brust, was mich irgendwie nervös machte. Seine Brust war wirklich muskulös und echt hart. Ich schaute zu ihm hoch und sah etwas in seinen Augen aufblitzen. Er kam immer näher bis unsere Nasen sich fast berührten. Irgendetwas stellte er mit mir an, denn mein Atem ging immer schneller und schneller. Als er sich mir noch weiter näherte, schloss ich meine Augen. Dann trafen unsere Lippen aufeinander und in mir wurde es warm. Ich erwiderte den Kuss sofort und unsere Lippen passten perfekt zusammen. Der Kuss wurde immer intensiver und in mir explodierte etwas.
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Mr. Gray nextdoor
Teen FictionLiana's Mutter hat sich wieder verliebt. Als ihr Freund Alex und sein Sohn Jason bei ihnen einziehen, kracht es am Anfang häufig. Nach einer Weile werden sie jedoch wie Geschwister. Doch ist da noch mehr? Liana versucht eine Antwort zu finden. 24.12...
