☆Zusatzkapitel 4☆

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Nervös wartete ich auf Hel. Heute würden Jason und ich heiraten. Ich war mittlerweile im sechsten Monat und schob eine ganz schöne Kugel vor mir her. Wir erwarteten einen kleinen Sohn und freuten uns beide schon sehr, doch jetzt hatte ich andere Probleme. Ich war total nervös wegen der Hochzeit und Hel war auch noch nicht da. Sie wollte mir die Haare machen und sollte eigentlich schon seit fünf Minuten da sein.

"Es tut mit leid! Ich musste noch was erledigen.", entschuldigte sich Hel, als sie kurze Zeit später endlich da war. "Ist gut, aber mach mir jetzt die Haare, weil wir gleich los müssen und ich nicht zu spät sein will.", ratterte ich runter und setzte mich ordentlich hin. Ich war sooo nervös!

"Jetzt beruhigt du dich erstmal. Wir haben noch anderthalb Stunden Zeit und du willst doch nicht vorm Altar wegen einer Panikattake zusammenklappen, oder?", meinte Hel ruhig. Sie hatte recht. Ich atmete mehrmals tief durch und merkte wie ich ruhiger wurde.

"Danke, du bist die beste. Was würde ich nur ohne dich tun?", bedankte ich mich bei Hel, die mich anlächelte. "Du bist auch die beste und ich habe keine Ahnung." Am Ende mussten wir anfangen zu lachen.

Mit gemachten Haaren und fertig geschminkt gingen wir nach nebenan und ich zog mir mein Hochzeitskleid an. Es war oben eng und wurde ab der Hüfte immer weiter. Es war weiß, hatte keine Träger und rechts vom Ausschnitt eine Rose sitzen. Alles in allem hatte es diesen typischen Prinzessinnenkleid Schnitt.

Ich drehte mich einmal und war zufrieden. Man konnte meine Kugel erkennen, doch das störte mich nicht. "Du bist wunderschön.", meinte Hel hinter mir. "Danke"

Ich wurde vom weißen Brautauto abgeholt und fuhr zusammen mit Hel zur Kirche. Als wir da waren, half mir Hel aus dem Auto und ging dann vor. Am Eingang wartete Jason's Dad Alex. Er würde mich in die Kirche führen.

Nachdem ich ihn begrüßt hatte, ging die Kirchentür auf und der Hochzeitsmarsch setzte ein. Mein Herz klopfte wie verrückt und ich lief auf wackeligen Beinen los. Als ich die Kirche komplett betreten hatte, sah ich ihn. Mein Herz setzte kurz aus und schlug dann noch schneller als vorher weiter. Er sah so unglaublich schön in seinem Anzug aus.

Als sich unsere Blicke trafen, war ich wie in einem Tunnel. Es gab nur noch ihn und mich. Bei ihm angekommen legte Alex meine Hand in Jason's und ging dann. Sobald unsere Hände sich berührten, wurde ich ganz ruhig. Bei ihm fühlte ich mich immer sicher!

Wir sahen uns während der ganzen Zeremonie in die Augen. Ich konnte mich nicht von ihm lösen und ihm schien es genauso zu gehen.

"Willst du, Liana Clark (wenn ich vorher schon einen anderen Nachnamen verwendet habe, tut es mir leid) den hier anwesenden Jason Gray zu deinem rechtmäßigen Ehemann nehmen, dann antworte bitte mit 'ja'." Ich sah Jason tief in die Augen und erinnerte mich an alles, was wir zusammen erlebt hatten, während ich Jason auch 'ja' sagen hörte.

Nachdem wir uns gegenseitig die Ringe angesteckt hatten, durfte Jason mich endlich küssen. Wir sahen uns tief in die Augen und ich blendete alles um mich herum aus und legte all meine Liebe in diesen Blick. Dann berührten sich endlich unsere Lippen und Freude strömte durch meinen Körper. Dieser Mann gehörte jetzt endlich offiziell mir. Ganz alleine mir!

Nach der Kirche fuhren wir zu einem großen Raum, in dem wir noch feiern würden. Als dann endlich alle da waren und der Sektempfang beendet war, eröffneten mein Mann und ich, ich war mächtig stolz das jetzt sagen zu dürfen, mit dem traditionellen Hochzeitswalzer die Tanzfläche.

Nach zwei weiteren Tänzen konnte ich nicht mehr und so setzten wir uns auf unsere Plätze. "Kann ich dir was bringen, Wasser oder so?", wollte Jason jetzt Gentleman like wissen. "Nein danke, setz dich bitte einfach zu mir." "Na gut, für meine Frau doch gerne." Ich grinste wie ein Honigkuchenpferd, als ich die Worte 'meine Frau' hörte.

Während ich mich an ihn kuschelte und wir unsere Familien und Freunde beobachteten, wurde mir klar wie glücklich ich in dieser Situation im Moment war.

"Weißt du eigentlich wie glücklich ich gerade bin?", fragte ich meinen Mann irgendwann. "Bestimmt nicht glücklicher als ich.", antwortete er mir. "Oh doch!" Bevor wir uns weiter necken konnten, kam ein Kellner und schenkte Jason Champagner ein. Ich bekam ein Glas Kinder Champagner und sobald der Kellner weg war, stießen wir an.

"Auf eine glückliche und zufriedene Zukunft."

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Omg!!! Leute ihr seid verrückt!!! Wir haben die 10K Reads geknackt!!! Ich fasse es nicht.

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Ich bin euch allen sooo unglaublich dankbar, das ihr alle meine Geschichte gelesen habt und ich hoffe sie hat eich allen gefallen!!!

In Liebe eure Leonie36

Mr. Gray nextdoorGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt