Während ich darüber nachdachte, ob es besser für mich war Jason zu ignorieren, oder nicht, kamen wir am Parkplatz an. Sie nahmen sich eine Zigarette und zündeten sie an. Dann pustete mir Dennis ausversehen den Qualm direkt ins Gesicht und ich musste heftig husten. "Bist wohl noch der Raucher Fan.", meinte Matt, ein anderer aus Kai's Gang. "Nee.", antwortete ich.
Sie rauchten noch zu Ende und wir gingen wieder rein. Es hatte wohl schon geklingelt, da auf den Gängen nichts mehr los war. Ich ging zu meinem Raum und setzte mich. Natürlich hatte ich meinen Lehrer unterbrochen, der nun meinte "Wie wäre es mit klopfen, wenn man schon zu spät ist?" "Wie wäre es mit weiter unterrichten, wenn man schon Lehrer ist?", erwiderte ich und die Klasse lachte auf. "Sie kommen bitte nach dem Unterricht zu mir." Man, war der spießig! "Aber natülich." Ich setzte ein Fakelächeln auf und er machte weiter.
Nach dem Unterricht ging ich vor und mein lieber Lehrer meinte, dass sich Probleme auch anders lösen lassen, als sich schlecht zu benehmen und andere zu verletzen. Ich hörte ihm nicht wirklich zu und ging dann nach seiner Rede ohne weiteren Kommentar.
Kurze Zeit später:
Ich verabschiedete mich von Dennis, Matt und den anderen und stieg in mein Auto. Ich stellte mein Radio an, startete den Motor und fuhr los. Als ich an einer roten Ampel stand, fuhr ein Radfahrer neben mich. Jason! Ich ignorierte ihn, doch ich konnte mir einen Seitenblick nicht verkneifen. Er sah traurig aus. Was war vorhin passiert? Die Ampel sprang auf grün und ich gab Gas.
Zu Hause angekommen ging ich hoch. Ich las ein bisschen und bekam irgendwann Durst. Ich ging nach unten und sah Jason im Wohnzimmer. Er war auf der Couch eingeschlafen. Irgendwie sah er im Schlaf super süß aus. Ich musste lächeln und legte eine Decke über ihn, da er an den Armen schon eine Gänsehaut hatte. Lächelnd ging ich in die Küche und nahm mir ein Wasser. Moment... ich lächelte? Was stellte dieser Junge nur mit mir an. In den letzten drei Wochen hatte ich gelernt keine Emotion zu zeigen und jetzt sah ich meinen Stiefbruder auf der Couch schlafen und lächelte?! Ich war ein hoffnungsloser Fall! Ich unterdrückte mein Lächeln und ging wieder hoch. Ich schrieb Kai schnell eine Nachricht, wegen der Party, auf die er heute mit seiner Gang wollte. Dann las ich weiter.
Kurze Zeit später:
Ich ging runter und machte Lasagne. Ich liebte es sie zu kochen und noch mehr sie zu essen. Als ich fertig war, aß ich ein Stück und stellte den Rest in den Kühlschrank. Ich hatte keine Ahnung wo Jason war, aber ich hoffte, er würde sie entdecken. Ich ging in mein Zimmern, zog mich um und fuhr dann zur Party. Diesmal hielt ich mich nicht zurück und trank mehr als sonst.
Jason:
Ich saß mittlerweile auf unserer Couch. Ich wurde aus der Gruppe, in der wir Pläne machten um Lia zu retten, geworfen. Somit war ihre Entscheidung, mich auszuschließen, beschlossene Sache. Ich schrieb noch mit dem ein oder anderen und machte irgendwann die Augen zu. Heute war einfachste viel passiert! Ich habe wieder die Liebe meines Lebens cerletzt, sie hatte mir gesagt, sie sei über mich hinweg und ich hatte die Einzigen, die mir helfen konnten sie zurück zu holen, verschreckt.
Kurze Zeit später:
Ich war wohl eingeschlafenn. Ich lag unter einer Decke. Moment, ich hatte mich nicht zugedeckt! Hatte Lia... Nein! Ich musste mich wohl im Halbschlaf zugedeckt haben. Ich stand auf und ging in die Küche, da ich Hunger hatte. Im Kühlschrank fand ich ein großes Stück von Lia's Lasagne und entschied es zu esssen. Es schmeckte wie immer himmlisch!
Nach dem Essen ging ich nach oben und sah, dass Lia nicht da war. Sie war also schon wieder feiern. Ich zog mir einen Pulli und eine Joginghose an, da es heute etwas kälter war. Dann legte ich mich auf die Couch und schaue irgendwas sinnloses im Fernsehen. Ich wartet, bis Lia nach Hause kam und merkte, dass sie stockbesoffen war. Sie fiel auf dem Weg zur Treppe fast hin. Ich hielt sie im letzten Moment und half ihr nach oben. Dort zog sie sich ihre Hose aus und legte sich mir etwas Hilfe in ihr Bett, doch sie ließ mich nicht los. "Du musst mich schon loslassen." "Nein, lass mich nicht alleine!" Ich versuchte mich zu befreien, doch ihr Griff war zu fest. "Na gut, rückt mal ein Stück." Sie machte mir Platz und ich zog mir meine Hose aus. Dann legte ich mich zu ihr ins Bett und sie schlief sofort ein. Sie lag von mir weggedreht und ich legte mich hinter sie. Dann schlang ich meinen Arm um ihren Bauch und schlief kurze Zeit später ebenfalls ein.
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Mr. Gray nextdoor
Ficção AdolescenteLiana's Mutter hat sich wieder verliebt. Als ihr Freund Alex und sein Sohn Jason bei ihnen einziehen, kracht es am Anfang häufig. Nach einer Weile werden sie jedoch wie Geschwister. Doch ist da noch mehr? Liana versucht eine Antwort zu finden. 24.12...
