Schnell packte ich noch die letzte Tasche ins Auto und schnallte Luke an, bevor Jason Gas gab und losfuhr. Heute ging es für eine Woche in den Urlaub, da wir einfach mal raus mussten. Vor der stundenlangen Fahrt graute es mir allerdings.
Wir fuhren nun seit vier Stunden und hatten noch drei weitere vor uns. Seit geschlagenen 20 Minuten fragte uns Luke jede Minute wann wir da sind. Es wäre ja nicht so schlimm, wenn er damit nicht die Zwillinge aufgeweckt hätte. Als sie nun auch noch zu weinen anfingen, meinte ich zu Jason, dass er mal kurz auf den nächsten Parkplatz fahren solle.
Nachdem ich die Zwillinge gestillt hatte und sie wozeder eingeschlafen waren, bekam Luke noch ein Stück Schokolade und dann ging es weiter. Für die nächsten Stunden, eventuell auch bis zum Ende, würde ich fahren und somit konnte sich Jason etwas ausruhen.
Zum Glück schliefen die Kleinen bis wir da waren und selbst Jason nickte ans Fenster gelehnt für ungefähr eine Stunde ein. Er sah dabei echt süß aus, aber leider konnte ich ihn nicht beobachten, da ich ja fahren musste.
Endlich angekommen packten wir erstmal alles aus. Sobald wir fertig waren wachte Luke auf und so erkundeten wir das kleine Ferienhäuschen, das wir für eine Woche gemietet hatten.
Nachdem auch die Zwillinge wach waren, gingen wir den kleinen Weg zum gemeinschaftlichen Essensraum. Da ich keine Lust hatte im Urlaub auch zu kochen, hatten wir beschlossen das Essen dazu zu bestellen.
Sobald wir wieder zurück waren, brachten wir die Zwillinge ins Bett und nach ein bisschen Fernsehen auch Luke. Wieder auf dem Sofa planten wir den nächsten Tag. Wir wollten insgesamt nicht viel machen, weshalb es morgen nur in die Stadt ging.
"Was wollen wir jetzt machen?", wollte Jason nach unserer kleinen Planung wissen. "Wie wäre es mir einem Film?", schlug ich vor und ein paar Minuten später kuschelte wir uns auf die Couch, während im Fernseher eine Actionkomödie lief.
Gerade als der Film zu Ende war, begann, wie auf Kommando, eines der Babys zu weinen. Stöhnend ging ich ins Schlafzimmer und wickelte erst James und dann Cassie, bevor sie Luke aufwecken konnten.
Erschöpft vom Tag legten Jason und ich uns jeweils mit einem Baby im Arm ins Bett und bevor wir sie zurück in ihre eigenen Bettchen legen konnten, waren wir beide eingeschlafen.
Nachdem ich James und Cassie nachts jeweils nochmal gestillt hatte, brachte ich sie in ihre Bettchen und schlief dann weiter. Kurz bevor ich wegdöste, spürte ich wie Jason seinen Arm um meine Hüfte legte, was mich zum Lächeln brachte.
Als ich am nächsten Tag aufwachte, war ich zuerst leicht verwirrt, bis mir klar wurde, wo ich war. Nach einem Blick auf die Uhr, legte ich mich wieder richtig hin und schlief weiter.
Als ich erneut wach wurde, spürte ich etwas an meiner Wange, weshalb ich mich langsam drehte und in Jason's grinsenden Gesicht schaute.
"Morgen", begrüßte er mich mit seiner leicht rauen Morgenstimme, was darauf hin deutet, dass er schon seit ein paar Minuten wach war. Nach einem Blick auf die Uhr saß ich senkrecht im Bett und wollte sofort aufspringen, woran mich Jason jedoch hinderte.
"Hey, was ist denn los?", wollte er sanft wissen. "Die Zwillinge! Sie haben sich noch nicht gemeldet und eigentlich hätten sie schon längst wegen einer vollen Windel meckern sollen." Als ich erneut aufspringen wollte, zog mich Jason zu sich runter und gab mir einen kleinen Kuss. Anschließend flüsterte er mir ins Ohr "Ich habe mich eben um sie gekümmert, damit du noch etwas schlafen kannst. Es ist alles gut, Schatz."
Grinsend küsste ich ihn erneut und setze mich auf seinen Schoß, während unser Kuss immer leidenschaftlicher wurde. Leider wurden wir von tapsenden Füßen im Flur gestört und ein paar Sekunden später kam Luke durch die Tür.
"Morgen Süßer.", begrüßte ich ihn und klopfte zwischen Jason und mich, woraufhin er zu uns ins Bett gekrochen kam. "Na, gut geschlafen?", erkundigte sich nun Jason und Luke nickte heftig, während er sich an seinen Vater kuschelte. Die beiden sahen sich so unglaublich ähnlich, weshalb ich lächeln musste.
Nach einem späten und sehr gemütlichen Frühstück machten wir uns auf den zehn minütigen Fußweg in die Stadt. Die beiden Kleinen im Kinderwagen verfrachtet und Luke an einer Hand gingen wir los und in der Stadt angekommen begann Luke schon zu quengeln.
Eine Viertelstunde später hatte er sich trotzig auf den Bürgersteig gesetzt und weigerte sich weiter zu gehen, weil er die Eisenbahn von uns nicht gekauft bekommen hatte. Jason lief auf ihn zu und meinte "Hey Kleiner, wie wäre es, wenn du die Eisenbahn benommst, wenn du dich den restlichen Tag gut benimmst?" Langsam nickte Luke und Jason hob ihn hoch und wirbelte ihn gerum, was beide zum Lachen brachte. "Nochmal! Nochmal!", schrie Luke und als sie das ganze wiederholten, zückte ich mein Handy und hielt den Moment fest.
Tja, das war sie also. Meine verrückte Familie, die ich über alles liebte!
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Hey Leute,
erst mal haben wir die 100K Reads geknackt und zweitens die 5K Likes.
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Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende.
Eure Leonie36
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Mr. Gray nextdoor
Novela JuvenilLiana's Mutter hat sich wieder verliebt. Als ihr Freund Alex und sein Sohn Jason bei ihnen einziehen, kracht es am Anfang häufig. Nach einer Weile werden sie jedoch wie Geschwister. Doch ist da noch mehr? Liana versucht eine Antwort zu finden. 24.12...
