04.01.
Ich bin müde.
Einfach nur müde, wieso lassen sie mich nicht schlafen? Damit ich nicht denken muss, damit ich mich nicht fühlen muss. Meine Träume sind schwarz und leer. Sie sind das Schönste an meinem Tag.
„Jiminie? Ich habe uns Frühstück gemacht, kannst du mir Gesellschaft leisten?"
Kookie saß an meinem Bett und strich mir über den Arm, ich bemerkte es kaum.
„Ich bin keine gute Gesellschaft", murmelte ich und wunderte mich gleichzeitig wie monoton das selbst in meinen Ohren klang.
„Ich vermisse dich"
Ich mich auch. Seine Worte sind zu meinen geworden, ich hätte damals alles für ihn getan.
So wie Kookie für mich...
Er braucht mich, seinen besten Freund und nicht die traurige Hülle die von mir geblieben ist.
Ich seufzte und setzte mich auf: „Okay. Ich komme mit dir." Kookie lächelte. Traurig. Was anderes hätte ich auch nicht erwartet.
--------2 Wochen später-----------
„Hast du an deine Tabletten gedacht?" Ich verdrehte die Augen: „Jaha, ich bin doch kein Kleinkind mehr!" Kookie hob abwehrend die Arme: „Kann ja sein, dass du es vergessen hast."
Er nahm seine Jacke vom Hacken und drehte sich zu mir um: „Bist du fertig?"
Ich sah an mir herunter: Schlichte Jeans, grauer Hoodie und kein Make-up. Es ist mir relativ egal geworden, wie ich aussehe und ich zuckte mit den Schultern.
Draußen war es kalt, Kookies Nase war ganz rot und ließ ihn noch mehr wie ein Häschen aussehen. Süß.
Er drehte sich zu mir um: „Habe ich etwas im Gesicht."
Ich schüttelte den Kopf und lenkte vom Thema ab: „Wohin gehen wir eigentlich?"
Er grinste bloß: „Überraschung."
Danach schwiegen wir. Als wir am Kino vorbei kamen blieb er plötzlich stehen und ich sah ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an: „Ernsthaft? Zu welchen Film überhaupt?"
Nun war er an der Reihe die Augen zu verdrehen: „Jetzt sei mal nicht so neugierig!"
Skeptisch folgte ich ihm und während ich das Popcorn kaufte, holte er der Tickets, wahrscheinlich damit ich nicht mitbekam, in welchen Film er mich schleppte.
Er schloss sich mir an und gemeinsam betraten wir den Kinosaal. Jungkook hatte uns Sitze relativ mittig ausgesucht.
Der Film startete mit einer ziemlich verrückten Tanz und Gesangsszene, während eines Staus.
Zweifelnd guckte ich zu Jungkook rüber, sollte mich das aufmuntern, oder was? Doch er schaute bloß gebannt auf den Bildschirm, na das werden ja tolle 2 Stunden.
Bei der Mitte des Filmes war ich komplett drin und musste sogar zwischendurch lächeln, die Chemie zwischen Mia und Sebastian war einfach nur der der Hammer.
Als auf den Bildschirm das Wort „Fall" erschien, war das Popcorn schon längst leer, aber das störte mich nicht besonders, denn essen hätte mich nur abgelenkt.
Mit jeder weiteren Szene, fühlte es sich an als würde ich mich verlieben. In die Details, die Musik, die Leidenschaft. Ich fühlte mich nicht mehr wie Jimin. Ich fühlte das was Mia fühlte. Und ich dachte was Sebastian sprach.
Viel zu schnell erreichte der Film seinen Epilog und mir flossen Tränen die Wange hinab.
Nichts Neues.
Aber dieses Mal waren es ganz andere Tränen, ich spürte wie sich etwas, tief in meinen Herzen bewegt hatte. Dieser Film hatte mich wieder zum Träumen gebracht.
Nicht die Hoffnung aufzugeben, mir gezeigt, dass es selbst wenn es nicht so läuft wie man es erwartet hat, es dennoch schön sein kann.
Mein Leben kann auch ohne Yoongi gut sein.
Dieser Film hat mich wieder zu träumen gebracht.
Aber Jungkook war es, der mich zum ersten Mal wieder glücklich gemacht hat.
Als die Lichter wieder angingen, drehte ich mich zu ihm um und brachte nur ein gebrochenes Wort hervor.
„Danke."
...........................
Jetzt skipen wir wieder dort wo die Story aufgehört hat, ich hoffe die zeitspringerei war noch überschaubar <3
Übrigens entschuldige ich mich, dass ich Mal wieder verspätet update 😅
Hat keinen besonderen Grund habe es einfach vergessen (aber dann beschweren das Wattpad gerade tot ist)
Habt einen schönen Tag
~✌️❤️
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Loving him. /Yoonmin
FanfictionIn unserer Liebesgeschichte wusste ich nicht, ob ich fliege oder falle. Ob Yoongi der Wind unter meinen Flügeln war, oder die Schwere , welche mich in die Leere zog. Aber eigentlich war es mir egal, denn ich war glücklich. -𝓤𝓹𝓭𝓪𝓽𝓮𝓼: 𝓜𝓸𝓷�...
