Zwei Wochen sind vergangen, nach dem Rennen und viel war nicht passiert. Die Stimmung war komisch, nachdem es alle in der Schule erfahren hatten. Viele konnte es nicht glauben, das er seit langem wieder teilgenommen hatte. Es wurde viel getuschelt und Theorien aufgestellt, wieso er wieder gefahren ist.
Und natürlich war es Lion egal, als ob er es gewohnt wäre, das jeder über ihn redet und das bei jeder Kleinigkeit. Ich frag, mich wie er das hinbekommt.
Jedenfalls war in der Schule nicht viel los, oder generell. Ich hatte die letzten Wochen viele Freistunden, da Miss Abbot immer noch krank ist und der Direktor keinen Ersatzlehrer gefunden hat. Sonst war ich nur im Haus eingesperrt oder im Park mit Camilla, doch gestern haben Josie und ich uns abgemacht, das wir heute zu einem Café hingehen werden, das sie mir schon lange zeigen wollte.
Ich habe sofort zugestimmt, da ich es schön finde, wenn sie und ich zusammen etwas unternehmen, denn ich mag Josephine sehr. Sie ist ein toller Mensch und das wurde mir von Tag zu Tag immer klarer. Um so mehr stieg meine Angst, sie auch noch zu verlieren.
Nach dem Rennen war David oft, mit dem Typen, den er sich beim Rennen geangelt hat, aus und ich sehe es an seinen Augen, das er sich immer wieder freut, wie ein kleines Kind an Weihnachten. Ich bin froh, das David so glücklich ist, wegen dem Kerl, der neben bei bemerkt Jeff heißt. Wir wären wahrscheinlich zu dritt gegangen, aber wie es aussieht haben sie heute nochmal ein Date.
Mit Cruz hatte ich nicht viel gesprochen und mit Mason auch nicht, denn sie schienen wie abwesend zu sein. Natürlich sprachen wir, doch ich sah ihnen sofort an das sie etwas beschäftigt. Ich hatte sie oft gefragt, ob alles in Ordnung sei, doch sie versuchten mir zu vergewissern, das alles okay ist, was ich ihnen nicht glauben konnte, aber ich beließ es dabei, denn ich will sie nicht drängen. Wenn sie reden wollen, dann werde ich da sein und das hatte ich ihnen gesagt. Mehr kann ich jetzt auch nicht tun.
Und Jacob? Na ja, mit dem hab ich nicht mehr gesprochen. Wir haben uns oft in den Gängen oder in der Schulcafeteria gesehen und jedesmal sah er mich mit einem forschenden und intensiven Blick. So kam es oft vor, das wir uns anstarrten, wie verrückte, bis schließlich seine Mundwinkel leicht nach oben zuckten und er mir ein kleines Grinsen schenkte. Es wäre gelogen, wenn ich nicht sage, das er gut aussieht. Oh Fuck, er ist verdammt attraktiv.
Man könnte sagen, das er Lion schon das Wasser riechen könnte, aber diese Dunkeln Augen, diese pechschwarzen Haare und dieses gefährliche grinsen, konnte einfach keiner topen, obwohl Jacob wirklich nah dran war.
Ich schnappe mir mein Skateboard und meine kleine Tasche, wo mein Geld und mein Handy drinnen lag, zog mir meine Schuhe an und verließ dann das Haus. Bevor ich dann die Tür schloss verabschiedete ich mich laut von meinem Onkel und Camilla.
»Bis bald, meine kleine und pass auf dich auf.«,schrie er zurück.
Und schon fahre ich durch die Straßen von North Carolina. Es ist ruhig hier und genau deshalb liebe ich es hier so sehr. Die einzigen Geräusche die zu hören sind, sind die Vögel, die zwitschern und die Räder meines Skateboards. Die frische kühle Luft atme ich tief ein und schließe kurz meine Augen, um diesen Moment so lange wie möglich zu genießen, dann hole ich meine Kopfhörer heraus und höre Musik dazu.
Josie und ich treffen uns in einem Café namens Rosa Mae's Café. In der Nähe muss auch der Strand Mae's Beach sein, wo ich gerne mal hin möchte. Es soll dort mega schön sein und als ich Josie davon erzählte, das ich gerne mal dort schwimmen möchte, hielt sie es für eine super Idee. Zusammen wollen wir mal hin gehen aber wir wollten alles andere dann persönlich besprechen, als über dem Handy.
Vor dem Café bleibe ich dann stehen und nehme mein Skateboard in die Hand. Es ist ein kleines weißes Café mit einem roten Dach, das fast einem Haus gleicht. Mir gefällt es jetzt schon hier und ich glaube das es nicht das einzige Mal sein wird, das ich hier her kommen werde. Ich öffne die Tür zum Café, die klingelt, als ich sie öffne.
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Querida Stones
Fantasi»Er hat niemals mich verloren. Ich habe ihn verloren.« Der Tod ihres Bruders sitzt so tief das Serina von ihren Eltern in eine andere Stadt verfrachtet wird. Nach North Carolina, zu ihren Onkel und ihrer kleinen Cousine, wo sie haufenweise Geheimnis...
