Und ein weiteres mal verließ ich Marshalls Zimmer, bevor er aufwachte.
Ich hatte einen krassen Kater von letzter Nacht gehabt und brauchte dringend eine Kopfschmerztablette. Ich schaute in Marshalls Zimmer nach einer Aspirin, fand jedoch keine und verschwand daraufhin in mein Zimmer.
Ich legte mich auf mein Bett und dachte über die letzte Nacht nach. Ich bereute es, es mit ihm betrunken getrieben zu haben. Aber vielleicht war es auch gut so, vielleicht ist er zu betrunken gewesen um sich jetzt daran erinnern zu können.
Ich zog mich aus und stieg in die Dusche. Für einen kurzen Moment vergaß ich Marshall und die Nacht von gestern. Stattdessen überlegte ich, ob ich mir frei nehmen sollte, weil mir nichtmal die Aspirin mehr mit den Schmerzen helfen konnte.
Ich wickelte mir ein Handtuch um meinen Körper und lief zum Telefon, um Paul anzurufen.
„Hey Paul, ehm.. ich wollte Bescheid geben, dass ich heute nicht arbeiten kann. Mir gehts nicht so gut..", ich kaute nervös auf meiner Unterlippe herum und wartete auf eine Antwort von Paul.
„Zu viel gefeiert?", sagte er lachend.
„Ja, tut mir leid."
„Okay, ruh dich aus. Ich schicke dir heute jemand zu dir, damit er nach dir schauen kann. Hoffe dir gehts morgen besser. Wir sehen uns morgen!"
Ich verabschiedete mich und legte auf. Ich lehnte mich langsam zurück und schloss meine Augen.
Ich hatte Glück, dass Paul so relaxed war und mich nicht angezickt hatte. Denn ich hatte keine Kraft heute aufzustehen und denn Jungs zu helfen. Erstrecht nicht nach der Nacht mit Marshall, das wäre mir zu unangenehm gewesen.
***
Den ganzen Tag saß ich auf meinem Bett in meinem Pyjama und schaute Friends auf dem kleinem Fernseher vor mir.
Ich stopfte mir unzählige Süßigkeiten in mein Mund und lachte bei den ganzen Jokes von Chandler. „Dieser Mann ist unglaublich.", sagte ich lachend.
Es klopfte an meiner Tür, woraufhin ich die Süßigkeiten vom Schoß auf mein Bett legte und die Tür aufmachte.
Proof stand mit einer Wasserflasche, Aspirin und ein paar Brötchen in der Hand an der Tür und grinste mich an. Ich wusste was jetzt kommen würde, woraufhin ich nur meine Augen rollte und ihn hineinbat.
„Wo seid ihr den gestern hingegangen?", er wusste die Antwort zu seiner Frage, er wollte mich damit nur ein wenig nerven.
„Zu ihm.", sagte ich kalt und biss in ein Brötchen rein.
Er schaute mich an, sagte aber nichts. Ich sah ihn nur verwirrt an. „Ist was?"
„Es ist nichts, du hast mir heute nur gefehlt.", sagte er kopfschüttelnd und lächelte leicht.
Ich sah peinlich berührte zu ihm und stoß ein Hör auf von mir.
„Hat er nach mir gefragt?", fragte ich Deshaun und biss wieder von meinem Brötchen ab. Er schüttelte den Kopf und ich spürte, wie mein Herz leicht zerbrach.
Nach gestern Nacht hatte ich irgendwie erwartet, dass er zumindest fragt ob es mir gut geht. Aber das tat er nicht und jetzt wusste ich nicht, wie ich morgen wieder zurück gehen sollte.
„Oh okay.." Ich schaute zu meinem Fernseher und versuchte den Blick von Proof zu ignorieren.
Er legte das Brot aus meiner Hand und drückte mich zu sich. Und plötzlich liefen meine Tränen meine Wange hinunter, die ich nicht mehr stoppen konnte.
„Ich weiß nicht mal, warum es mich so mitnimmt..", sagte ich schluchzend und wischte mir meine Tränen weg.
„Du empfindest was für ihn, Stella."
Das erklärt einiges.
Ich sah geschockt Deshaun an und fing wieder an zu heulen. Bitte alles nur das nicht.
***
Ich machte mich fertig, nahm meine Tasche und verließ mein Hotelzimmer. Gestern Abend saß ich mehrere Stunden mit Deshaun und wir redeten über Gott und die Welt, das Thema Marshall erwähnte jedoch keiner.
Ich lief aus dem Hotel und stieg in ein Taxi ein, ich war ein wenig nervös gewesen, weil ich ihm nicht begegnen wollte.
Paul begrüßte mich am Eingang und zeigte mir, was die Aufgaben für heute waren. Ich machte mich sofort auf den Weg, um die ersten Aufgaben zu erledigen.
Ich stellte einpaar Wasserflaschen auf den Tisch und Handtücher daneben, begab mich daraufhin zu den Umkleideräumen, wo ich ein paar Outfits zusammenstellen musste.
Ich lief aus Bizarres Umkleideraum in Marshalls, schloss die Tür jedoch sofort, als ich eine Frau auf Marshalls Schoß sitzen sah.
Mein Herz raste, mein ganzer Magen drehte sich und ich war kurz vorm brechen.
Ich drückte mich von der Wand ab, an die ich mich gelehnt hatte, und lief in Proofs Umkleidezimmer. Proof schaute mich verwirrt an, als ich mich gegen seine Wand gedrückt hatte und auf den Boden starrte.
„Was ist passiert?", sagte er verwirrt und stand auf.
„Eine Frau.. sie sitzt auf ihm.."
Proof verstand sofort und holte eine Wasserflasche aus dem Kühlschrank, und gab sie mir. Ich setzte mich auf seine Couch und trank ein paar Schlücke aus der Flasche.
„Ich bin so dumm, Deshaun.", sagte ich frustriert und lehnte mein Kopf nach hinten.
„Nein, er ist der dumme. Er bemerkt garnicht, was für eine wundervolle Frau er vor seiner Nase hat."
Deshaun lächelte mich an und nahm plötzlich meine Hand, verließ mit mir den Raum und zog mich in die Lounge-Area, wo wir uns zwei Controller nahmen und ein paar Spiele spielten.
-
„Man bist du scheiße darin.", sagte ich lachend, als ich ein weiteres mal bei dem Spiel gewann.„Du schummelst ja auch."
Ja vielleicht tat ich es, aber es war einfach zu lustig Proof so genervt zu sehen.
Plötzlich erklang eine mir zu bekannte Stimme von der Seite, die mich vom Spiel ablenkte und mich leicht wütend machte.
„Ihr seid beide scheiße."
🖤
Ein etwas langweiligeres Kapitel, die nächsten werden definitiv spannender sein, I promise! 💗
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𝐃𝐨 𝐍𝐨𝐭 𝐏𝐥𝐚𝐲 𝐖𝐢𝐭𝐡 𝐅𝐢𝐫𝐞 | 𝐌.𝐌.
Romance𝘐𝘤𝘩 𝘸𝘰𝘭𝘭𝘵𝘦 𝘪𝘩𝘯 𝘫𝘦𝘵𝘻𝘵 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘦𝘩𝘦𝘯, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘦 𝘴𝘦𝘩𝘳 𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘩𝘯 𝘭𝘪𝘦𝘣𝘵𝘦, 𝘦𝘪𝘯 𝘭𝘦𝘵𝘻𝘵𝘦𝘴 𝘮𝘢𝘭 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘈𝘳𝘮 𝘯𝘦𝘩𝘮𝘦𝘯. • #1 in eminem ...