Kapitel 40

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Defne's pov:

Die Luft im Zimmer war dicht, als ob all die unausgesprochenen Worte und Emotionen sie beschwert hätten. Kenan saß auf der Bettkante, die Hände in den Haaren vergraben, während ich vor ihm stand.

Er hob den Kopf, seine grünen Augen bohrten sich in meine, so intensiv, dass ich fast zurückzucken wollte. „Ich wollte dich nicht verletzen, aber ... ich bin so besessen von dir, dass ich manchmal nicht weiß, wie ich damit umgehen soll. Es macht mich verrückt, dich zu sehen, zu wissen, dass du bei mir bist – und gleichzeitig Angst zu haben, dass ich dich verlieren könnte." in seinen Augen blitzte dieses familiäre etwas dass ich in den letzten Tagen vermisst hatte.

Ich trat langsam näher, bis ich vor ihm stand. Meine Hände zitterten, als ich sie auf seine Wangen legte und ihn zwang, mich anzusehen. „Kenan," sagte ich leise, „ich bin hier. Aber ich brauche dich, so wie du mich brauchst. Und ich brauche, dass du mir vertraust. Kannst du das?"

Er schloss die Augen und atmete tief durch, bevor er meinen Blick wieder einfing. „Ich werde es versuchen," sagte er schließlich. „Für dich."

Das reichte mir für den Moment.

Bevor ich mich versah, hatte er mich an der Taille gepackt und näher an sich gezogen. Der Knoten in meinem Magen spannte sich, als ich die Wärme seiner Hände durch den Stoff meines Oberteils spürte.

„Ich kann dir nicht versprechen, dass ich perfekt sein werde, Defne," flüsterte er, seine Stirn gegen meine gelehnt. „Aber ich kann dir versprechen, dass ich dich mehr will, als ich je etwas in meinem Leben gewollt habe."

Seine Worte ließen mich erschaudern, und in diesem Moment war die Anspannung zwischen uns greifbar. Es war, als hätten all die unausgesprochenen Gefühle und die Wut sich in etwas Neues verwandelt – in eine elektrische Verbindung, die uns beide anzog wie zwei Magnete.

Sein Griff um meine Taille wurde fester, und bevor ich wusste, was geschah, zog er mich auf seinen Schoß. „Du bist das Beste, was mir je passiert ist, und das weiß ich, auch wenn ich ein Idiot bin," murmelte er gegen meine Lippen, bevor er mich endlich küsste.

Der Kuss war alles, was wir beide die letzten Tage zurückgehalten hatten – wild, fordernd und voller Emotionen. Es war, als hätten wir die Welt um uns herum vergessen. Als würden wir versuchen, uns gegenseitig wieder zusammenzusetzen, Stück für Stück.

Ich spürte, wie seine Hände über meinen Rücken wanderten, mich festhielten, als hätte er Angst, ich könnte verschwinden. „Sag mir, dass du bleibst," flüsterte er gegen meine Lippen, seine Stimme war ein raues Flehen.

„Ich bleibe," antwortete ich, ohne zu zögern. Und in diesem Moment wusste ich, dass es die Wahrheit war.

Wir hatten noch viel zu klären, viele Hürden zu überwinden, aber in seinen Armen fühlte ich mich sicher. Wir waren ein Chaos, Kenan und ich, aber vielleicht war es genau dieses Chaos, das uns so untrennbar machte.

Seine Hand gleitet über meinen Bauch, eine weitere zu meinen Brüsten. Seine Finger drücken erst sanft zu und werden fester.
Mein Stöhnen nutz er als Chance seine Zunge mit meiner in Kontakt kommen zu lassen.

Seine Hand lässt von meiner Brust ab und streicht mir langsam den Bauch runter. An meiner kurzen Pyjama Shorts angekommen spielt er provozierend mit dem Bündel.

Kenan..." flüsterte ich vor Frustration laut. Er schmunzelt nur in den Kuss bevor er endlich von den Schnüren ablässt. Seine rauen Finger berühren meinen unteren Bauch und ich bäume mich gegen ihn bei der Berührung. Wie sehr ich ihn vermisst hatte...

Die Schmetterlinge in meinem Bauch tobten wild als er endlich über meinen Venushügel glitt und meinen Spalt langsam entlang fuhr.
Ich löste mich von dem Kuss um meinen Kopf nach hinten zu schmeißen. Es war zu viel. Das war das Resultat von tagelanger Unberührtheit von ihm.

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