Der Song zum Kapitel
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POV Draco
"Ich erinnere mich. An alles."
Und mein Herz explodiert.
"Sag das nochmal?" Ich bin völlig sprachlos, aus der Bahn geworfen, doch Granger tritt einen weiteren stürmischen Schritt auf mich zu, bleibt aber dann ruckartig stehen, weil ich zurückgewichen bin.
"Ich, ähm, ich denke das ich mein Gedächtnis wieder vollständig hergestellt ist, denn ich erinnere mich an alles, was du mir in diesen Briefen geschrieben hast." Granger ist keine dreißig Sekunden in meiner Wohnung und die Kniesel sind in der Sekunde aus ihrem Versteck gekrochen, als sie die ersten Anzeichen von Hermine gesehen haben und nun schleichen sie ihr schnurrend um die Beine, als hätten sie sich ewig und ein Leben nicht gesehen. Und ehrlichgesagt, kommt es mir auch so vor.
"Granger, weshalb bist du hier? Was willst du mir sagen?" ich konnte nicht anders als skeptisch zu sein. Mein Herz lag in Trümmern zwischen uns, konnte sie den Haufen Scherben denn nicht sehen? Ich würde es nicht verkraften noch einmal eine Trennung von ihr durchzustehen. Keine Ahnung wann genau ich so verweichlicht bin, im Grunde bin ich das auch nur in Bezug auf sie. Dennoch.
"Draco," sie stand nun ganz nah vor mir, so nah dass ich ihren warmen Atmen auf meiner Haut spüren konnte und jede einzelne Stelle dort wo ihr Atem auf meine Haut traf verbrannte.
Aber sie war unsicher, ihre Hand zuckte, eine kleine Bewegung, sie wollte mich berühren, traute sich aber nicht.
Wollte ich, dass sie mich berührte? Das ihre warme, weiche Haut auf meine traf?
Wollte ich, dass dieses Gefühlskarussell zurück war? Reichte doch ihre bloße Anwesenheit aus um meine Gefühle Looping fahren zu lassen.
Wie zwei Teenager die ihr erstes Date hatten standen wir total verkrampft voreinander. Längst schon hatten wir unsere Vergangenheit hinter uns gelassen, kein Gryffindor und Slytherin, nur noch eine Hexe und ihr verfallener Zauberer. Der sich diesen Umstand in seinem Leben nicht hätte vorstellen können.
"Granger." stöhnte ich ihren Namen wie einen Fluch und ein Gebet zugleich, während ich mir mit der Hand über mein müdes Gesicht fuhr. Warum waren Emotionen so anstrengend das es körperliche Schmerzen bereiten konnte?
Bevor sie dazu kam etwas zu sagen unterbrach ich ihren Versuch, zuerst würde ich meine Gedanken loswerden müssen, ich musste dieses verdammte Karussell zum stillstand bringen.
"Granger, hör zu, ich will es nicht hören. Ich will nichts von dir hören, wenn du dir nicht zu einhundert Prozent sicher bist. Es mag lächerlich und schwach klingen, aber ich verkrafte es nicht noch einmal von dir abgewiesen zu werden. Ich kann es einfach nicht."
Beschämt über mein eigenes Eingeständnis ließ ich meinen Kopf hängen, trat einen Schritt zurück. Musste Raum zwischen uns schaffen, den ich so dringend benötigte.
Doch den Abstand den ich zwischen uns brachte, den schloss die Hexe vor mir fast im selben Augenblick wieder. Hatte sie denn kein Wort von dem gehört was ich gesagt hatte?
Dieses Mal hielt sie nicht in ihrer Bewegung inne und berührte mich, ihre Hand fand meine Wange und ohne das ich etwas dagegen hätte unternehmen können, schmiegte ich mich in die hauchzarte Berührung, die kaum eine war.
Wie eine Illusion von der Zukunft, eine Illusion von dem Glück, das ich vielleicht nie haben werde. Ich war zu schwach um mich ihr zu entziehen.
Meine mühsam errichteten Mauern gerieten schon bei der leisesten Berührung von ihr ins wanken, sie bröckelten ohne das ich im Stande war etwas dagegen zu tun, diese Hexe würde mein Untergang sein. Würde ich das Manor noch einmal betreten, würden meine Vorfahren in den Gemälden, mir ihre Abscheu entgegen kreischen.
Noch einmal erklang ihr Name auf meinen Lippen, dieses Mal war es mehr Gebet als ein Fluch.
"Ich weiß nicht, was ich tun soll." beichtete ich ihr. Was hatte ich denn noch zu verlieren.
"Du bist in meinen Verstand eingedrungen Granger und ich bekomme dich nicht mehr heraus. Also bitte ich dich nur ein einziges Mal, ich kann dir nur ganz oder gar nicht bieten."
Grangers Stimme klang genauso atemlos wie ich mich fühlte.
"Dann nehme ich ganz. Ich will alles, ich will dich Draco."
Goldene Worte von dem golden Girl, Worte die mein Kopf nicht verarbeiten konnte zu hören. "Bist du" setzte ich trotzdem ein letztes Mal zur einer Frage an, konnte ich doch nicht glauben was sie sagte.
"Halt den Mund Malfoy, ich bin mir sicher!" ich wusste das sie an meinen Lippen ein Lächeln nicht unterdrücken konnte, während sie meinen Kopf zwischen ihren Händen hielt.
Ich liebte ihr Lächeln, denn im Vergleich zu vielen anderen Menschen, war ihr Lächeln immer echt. Und ich würde nie genug davon bekommen können.
Wenn ich so darüber nachdachte, dann liebte ich ziemlich viele Dinge an ihr.
Ihre braunen Augen, ihr nicht zu bändiges dunkles Erdbeerblondbraunes Haar, ihren Humor und vor allem ihre Intellekt, ganz zu schweigen davon wie sich ihre Magie zusammen mit meiner anfühlte. Ich liebte sie auf so viele Wege.
Bei Salazar, ich hörte mich schon an wie ein Griffyndor. Das ist ja widerlich.
Sie durchbrach meine Gedanken, in dem sie etwas tat, wonach ich mich nach wochenlanger Stille gesehnt hatte.
Die Hexe in meinen Armen küsste mich, und das mit einer Inbrunst die mich meinen eigenen Namen vergessen ließ.
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das Wunder der magischen Tierwesen
Fanfic+++Zu hören jetzt auch auf Spotify+++ https://open.spotify.com/episode/21sK1Mo4Y6k5cb4RaHm7n2?si=2s1Y6o22Q6iTOC_3v48O8A Contentwarnung: Folter von Hexen /Zauberern und Tierwesen, Tod Bitte beachtet, das diese Fanfiktion düstere Elemente beinhaltet...
