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Contentwarnung: Folter von Hexen /Zauberern und Tierwesen, Tod
Bitte beachtet, das diese Fanfiktion düstere Elemente beinhaltet...
Seit etwas über einem Monat sind wir nun schon unterwegs. Sie, ich und unsere beiden Wunderwesen. Wir reisen nur mit einem Rucksack, wandern viel und halten dort an, wo es uns gefällt. Wir schlafen immer dort wo es uns gerade hin verschlägt, in den Baumhäusern im Dschungel, in Hotels oder einfachen Hütten.
Hermine hat es sich gewünscht das wir nach México reisen, sie wollte mir den Dschungel mit all seinen Geheimnissen zeigen. Doch schon allein die Freude in ihren Augen reichte aus, um mich zu überzeugen mit ihr überall hinzugehen. Bevor wir jedoch aufgebrochen sind und unsere Reise angetreten haben, mussten wir, wie hätte es auch anders sein können noch in die Tiefauffangstation. Sie wollte das Abraxanerfohlen sehen, sich von der schrulligen alten Hexe die dort die Tiere pflegt verabschieden und ich weiß das sie sich selbst vergewissern musste, das es allen geretteten Tierwesen gut geht. Sie musste es mit ihren eigenen Augen sehen, damit es wahr wurde. Gleich im Anschluss haben wir einen Portschlüssel genommen. Unsere Kniesel haben diesen ungewöhnliches Reisemittel sehr gut verkraftet, sie zeigten keinerlei Anzeichen von Unwohlsein.
Ich weiß gar nicht ob ich mich jemals so frei gefühlt habe. Mr. Munch hat unsere weitaus längere Auszeit abgesegnet, da Hermine endlich jemandem von ihrem Buch und ihrem Vorhaben berichtet hat. So befinden wir uns sozusagen auf einer vom Ministerium genehmigten Forschungsreise, damit sie ihr Buch vollenden kann.
Jetzt gerade befinden wir uns in Calakmul Municipality, und wandern durch ein ehemaliges sehr mächtiges Dorf der Maya. Es ist kaum zu glauben, welche Wunder der Dschungel birgt, die Ruinen sind erstaunlich gut erhalten, und jede einzelne strahlt eine ganz eigenen Energie aus. "Da willst du doch nicht allen ernstes hoch Granger?" Wir stehen vor der größten aller Ruinen hier im Dorf und diese wilde Hexe vor mir, möchte doch allen ernstes diese Pyramide hochklettern.
Also folgte ich ihr, komischerweise spüre ich so etwas wie Unsicherheit, meine Beine werden wackelig und Schweiß läuft mir den Rücken herunter, doch als wir endlose Minuten später den Gipfel der erstaunlich gut erhaltenen Pyramide erreicht haben, war es all die Anstrengung wert, wir sind so weit oben, das wir über die Wipfel des Dschungels blicken können, soweit es unsere Augen zulassen. Das hier, dieser Moment ist unglaublich und ich kann verstehen warum Hermine hierher zurück wollte, warum sie dieses Land, seine Kultur und diese absolut magischen Tierwesen liebt. Neben uns in den Bäumen gesellen sich neben den schwarzen, für mich zu großen Muggelaffen, äußerst seltene Vivarum und eine verwandte Art des afrikanischen Fwuuper sitzt dort neben uns in den Bäumen. Zu sagen ich wäre überwältigt bei dieser Artenvielfalt wäre untertrieben. Es ist unglaublich.
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"Ist es nicht wunderschön?" stellt Hermine mir dem Rückenzugewandt genauso überwältigt wie ich es bin die Frage. "Das ist es." und dabei meine ich nicht ausschließlich unsere Umgebung. Denn wie diese Hexe so vor mir steht, ist es wie eine Offenbarung und ich nähre mich ihr langsam.
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