POV Heilerin
"Hier wird es ihnen gut gehen Madame. Wir werden unser bestes geben, damit wir sie wieder fit bekommen."
"Ich hätte nie gedacht, das ich einmal die berühmte Hermine Granger behandeln würde, selbst bei uns ist sie bekannt und nun werden wir sie kennenlernen. Ist das nicht außergewöhnlich Heilerin Laurent? Ich bin so aufgeregt, ob sie so sein wird, wie im Le Monde beschrieben?"
Barsch wurde die junge Heilerin in Ausbildung von ihrer Mentorin unterbrochen.
"Madame Rousseau ich darf doch wohl um Contenance bitte. Madame Granger, ist unsere Patientin unsere Aufgabe steht darin, sie vollumfänglich wiederherzustellen. Und nun heraus mit ihnen!" scheuchte Madame Laurent die junge Hexe aus dem Einzelzimmer im CCA.
"Pardon Madame, Cecile ist noch sehr jung und erst seit ein paar Wochen bei uns in Ausbildung. Jemanden wie sie zu treffen ist für sie etwas ganz besonderes." Die ältere Heilerin deckte Hermines Körper sanft mit einer weichen Wolldecke zu. Und richtete die Blumen auf ihrem Nachttisch.
Das Patientenzimmer war warm und liebevoll eingerichtet. Die Wände hatten sanfte Pfirsichtöne und zwei Bilder hingen an den Wänden. Eines zeigte eine Wiese, mit einem großen vollem Apfelbaum und zwei Kindern darunter, die auf der Wiese lagen und Blumenkränze flochten. Das andere Bild zeigte beruhigendes Wellen eines Meeres, an einem warmen Sommertag. Direkt neben dem Bett von Hermine, befand sich ein großes doppeltgeflügeltes Bett mit Aussicht auf den vollgrünen, weiten Park des Centers.
Mit sorgenvollen dunkelblauen Augen blickte Madame Laurent auf Hermines ruhigen Körper hinab.
"Sie haben so viel durchgestanden, sie werden auch diese Herausforderung meistern Madame Granger." damit verwand die Heilerin und ließ Hermine, alleine in ihrem Zimmer zurück.
POV Draco
Meine Schulter pochte, doch lange würde ich das nicht mehr spüren, dann ich fühlte bereits wie mein Arm taub wurde. Und auch das mir etwas schummrig wurde, aufgrund des hohen Blutverlustes, das Adrenalin das durch meinen Körper jagte sorgte jedoch dafür, das ich weder Schmerzen, noch den Verlust des Blutes, allzu deutlich spürte. Denn unter mir kauerte der Zaubereiminister von Amerika. Und würde wohl Sodom und Gomorra zetern, könnte er auch nur einen Satz sprechen, wäre er nicht gelähmt.
Mit meinem unbeschädigtem Arm griff ich an seinen Kragen und zog ihn, ein Stück zu mir entgegen.
"Hab dich, Zaubereiminister!" grinsend löste ich meinen festen Griff wieder und stand auf.
Der Hass in seinen, den er mir Funken entgegen schoss, war für alle hier im Raum sichtbar. Einige unserer Auroren waren schon mit den Personenschützern zum höchsten Zauberergericht appariert und wir würden auch gleich folgen.
Potter klopfte mir auf die gesunde Schulter. "Du bist wirklich verrückt Malfoy." aber ich konnte die Anerkennung in seiner Stimme hören.
"Du solltest ins St. Mungos Hospitale." forderte der goldenen Junge mich auf.
Kopfschüttelnd antworte ich ihm, mit einer Stimme, die einen Widerstand zuließ. "Vergiss es. Ich höre doch jetzt nicht auf, wenn es am besten ist. Ich habe da ein zwei Tränke in meiner Tasche, die mich vorübergehend wiederherstellen werden." Meine Hand fand sofort was sie suchte und griff in der Tasche an meiner Hose nach dem Blutstillenden Trank und dem Brennheiler. Die Wirkung war sofort in meinem Körper zu spüren. Der Blutfluss hatte deutlich nachgelassen und auch meine durch den Fluch verbrannte Haut, beruhigte sich etwas. "Komm her Malfoy." Auch in Potters Stimme, hatte sich nun eine unwiderrufliche Autorität geschlichen und mit verstimmter Mine folgte ich ihm. Er würde mich nicht dazu überreden können, ins St. Mungos zu flohen. Doch das tat Potter gar nicht. Er kramte etwas aus einer Tasche, die an seiner Hüfte hing und trat dann auf mich zu. "Ich werde gegen deine Sturheit nichts ausrichten können. Aber ich kann Diptam Essenz auf deine Wunde träufeln und dir und deinem Körper etwas Zeit verschaffen." Und genau das tat er dann auch. Die heilende Flüssigkeit legte sich in kalten Tropfen auf mein nacktes Fleisch und labte sich an meiner Verletzung, zog sie Sehen und Muskeln langsam wieder zusammen. Zog die Haut zusammen und hinterließ ein vorübergehendes Gefühl der Erleichterung. Mir war durchaus auch bewusst, das diese Behandlung nur vorübergehend war und ich nachdem wir im Zaubereigericht fertig waren, schleunigst ein Hospital aufsuchen sollte, aber niemand hatte gesagt, das dies in London der Fall sein müsste.
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das Wunder der magischen Tierwesen
Fanfiction+++Zu hören jetzt auch auf Spotify+++ https://open.spotify.com/episode/21sK1Mo4Y6k5cb4RaHm7n2?si=2s1Y6o22Q6iTOC_3v48O8A Contentwarnung: Folter von Hexen /Zauberern und Tierwesen, Tod Bitte beachtet, das diese Fanfiktion düstere Elemente beinhaltet...
