Kapitel 63

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*Lana's Sicht*
Ich erwache in einem Wald, der sehr dunkel ist. 

Wo war ich? 

Wo war Elisabeth? 

Allgemein, wo waren die anderen? 

Ich kann mich nur erinnern, dass wir zu viert ein Portal betreten haben, und ab da ging alles so schnell, dass mir schwarz vor Augen geworden ist.

Meine Aufgabe war es nun, meine Freunde zurückzugewinnen, egal was es kostet.

Nur stellte sich heraus, dass dies sehr schwierig war, denn dieser Wald war nicht normal.

Dort gab es Dinge, die man nur aus Filmen kannte, aber nicht die normalen mit Einhörnern und Feen, sondern eher düstere Fantasywesen wie diese Fleischfresser.

Die haben die ganze Zeit versucht, mich zu fressen.

Aber ich habe mit Telekinese irgendwelche Dinge in ihren Mund geworfen, damit sie ruhiger werden.

Dadurch bin ich so schnell ich konnte aus dem Wald gerannt, aber ich kam nicht heraus, da ich immer nur im Kreis lief. Ab da versuchte ich, zu überleben.

Das gelingt mir ganz gut, aber auf einmal wurde ich in den Boden hineingezogen und wachte woanders auf.

Es sieht für mich nicht nach einem Wald aus, sondern eher nach einem Feld, und ich möchte bis heute herausfinden, wie ich hier rauskomme.

Ich habe so Hunger, aber bis jetzt gab es hier nichts Essbares, also muss ich wohl verhungern. Durst habe ich auch, aber auch da habe ich nichts gefunden.

Müde bin ich außerdem, ich werde mich einfach hier irgendwo ein Plätzchen suchen und schlafen.

Die Sachen, die wir eigentlich dabei hatten, als wir uns auf die Suche nach dem Portal gemacht haben, sind einfach verschwunden.

Später mache ich mir Sorgen um alles; erstmal schlafe ich hier.

*Ein paar Stunden später*
Es ruckelt an mir, und ich mache vor Schreck meine Augen auf und sehe einen Jungen.

Wer ist das? 

"Hey, was machst du denn hier?"fragte mich der Junge. 

Ich bin so perplex, dass ich nicht darauf antworten kann. 

"Okay, ich bringe dich erstmal von hier weg, wenn es in Ordnung ist. Ich bin übrigens Caleb,"sagte er. 

'Bring mich bitte hier weg,' antworte ich leise, denn ich bin immer noch schwach.
 
Caleb hebt mich im Brautstil hoch und trägt mich irgendwo hin.

Wahrscheinlich bringt er mich zu sich nach Hause oder wo auch immer, aber das werde ich gleich sehen.

Nach gefühlten Ewigkeiten stehen wir vor einem Haus, das für mich sehr alt aussieht.

"Oma, ich habe hier jemanden gefunden, sie braucht Hilfe", sagte Caleb zu seiner Oma.

"Natürlich, mein Enkel, bring sie rein", antwortete die Oma.

Wo wir hineinkommen, riecht es komisch, aber davon lasse ich mich nicht unterkriegen.

Er lässt mich sanft auf dem Sofa nieder und steht vor mir.

Die besagte Oma kommt ebenfalls dazu und schaut mich an.

"Ach, Kindchen, bei uns bist du gut aufgehoben", sagt sie.

"Danke was würde ich nur ohne euch tun ich heiße Lana" sagte ich dankend.

"Nicht dafür Kindchen nenn mich Helga" antwortet sie.

Ging in die Küche und machte mir etwas zu Essen.

Während Caleb mir etwas zum Trinken gab.

Ich nahm alles dankend an.

Ab da war ich so weit gerettet, aber ob ich jemals meine Freundinnen wiedersehen werde, ist fraglich.

Jetzt zählt nur, dass ich gerettet wurde und erst einmal hier bleiben werde.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt