Kapitel 43

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*Unbekannte Sicht*
Ich beobachte sie alle schon sehr lange und finde es faszinierend, wie sie miteinander umgehen.

Nur heute wird alles anders sein als erwartet.

Darauf kann man sich gefasst machen.

Denn es wird Blut fließen, und darauf freue ich mich.

Schließlich hat eine bestimmte Person das verdient.

Was er mir angetan hat, ist einfach so schlimm, dass er das Doppelte zurückbekommen wird.

Es dauert nicht mehr lange.

*Clara's Sicht*
Wir sind schon eine Weile bei Britney und überlegen, was wir jetzt machen sollen.

Wegen der Sache mit dem Waisenhaus und allgemein, wie ich mich verhalten soll.

Denn wenn jemand dahinterkommt, dass ich für das Feuer und den Mord an Jason verantwortlich bin.

Dann bin ich am Ende.

Aber so weit lasse ich es nicht kommen, denn ich habe Freunde, die mich verteidigen.

Wir sind gerade beim Frühstück, als es an der Tür klopft.

Wer kann das denn um diese Uhrzeit sein?

Britney geht zur Tür, und es ist die Polizei. Wer hat denn die Polizei gerufen? Bloß nicht nervös wirken.

Britney lässt sie herein.

„Wir wollen mit Clara Miller sprechen. Ist sie da?“ fragte der erste Polizist, der für meine Verhältnisse echt gut aussieht, aber das ist nebensächlich.

Ich stehe von dem Stuhl auf und sage: "Ja."

Die Polizisten kommen zu mir, und ich stehe vor den beiden. Nebenbei habe ich schwitzige Hände, da ich nicht weiß, wie es ausgeht.

Tief durchatmen, Clara, du bist stark, du schaffst das.

„Wo waren Sie, als das Waisenhaus abgebrannt ist?“ fragte mich der andere Polizist.

Tief durchatmen.

„Ich war hier bei meinen Freunden“, log ich.

Meine Freunde schauen mich ermutigend an, um zu signalisieren, dass alles gut wird.

„Kann das jemand bezeugen?“ hakte er nach, um sich zu vergewissern, dass ich nicht lüge.

„Ja, ich, aber eigentlich wir alle“, sagte Lana.

Die Polizisten schauen sich an und nicken. Nebenbei hat der gut aussehende Polizist Notizen gemacht.

Ich bin so nervös, dass ich Herzklopfen bekomme; es fühlt sich fast wie eine Panikattacke an.

„Also, das war’s von unserer Seite. Wenn Sie irgendetwas wissen, dann sagen Sie uns Bescheid“, sagte der Polizist.

"Natürlich", sagte ich.

Britney bringt sie zur Tür, und als die Tür geschlossen war, sackte ich zu Boden, da mir das alles zu viel wurde.

Meine Mädels kommen zu mir und versuchen, mich zu beruhigen, aber das gelingt ihnen nicht, da ich schon in einem schwarzen Nichts gelandet bin.

Sie rufen alle noch meinen Namen, aber ich habe das nicht mehr mitbekommen.

*Polizisten Sicht*
Als wir aus der Tür gehen, schaue ich meinen Kollegen an.

Ich habe ein komisches Gefühl bei der Sache und glaube ihr irgendwie nicht. Deshalb teile ich meinem Kollegen meine Gedanken mit.

"Glaubst du ihr?" frage ich ihn.

Er schaut mich an und schüttelt den Kopf.

Also, wir werden das ganz genau unter die Lupe nehmen, denn es kann ja kein Zufall sein, dass uns jemand, den sie kennt, diese Anzeige gemacht hat und lügen sollte.

Also, wir werden dich im Auge behalten, Clara Miller.

𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮 Wo Geschichten leben. Entdecke jetzt