*Sara's Sicht*
Es war echt ein Schock gestern, als wir Lana blutend gesehen haben.
Wir haben sie gestern noch versorgt und Clara auch wieder ins Bett gebracht.
Nur heute brauchen wir Antworten.
Die werden wir auf jeden Fall bekommen.
Was die Nacht angeht, konnte niemand so richtig schlafen, deshalb haben wir uns heute früh alle einen Kaffee gemacht.
Gerade im Moment sitzen wir alle auf der Couch in unseren Pyjamas und warten, bis Lana aufwacht.
Wir reden über alles Mögliche und unseren Plan.
Dieser sieht vor, sie mit allen Mitteln zum Reden zu bringen.
Wir hören, wie jemand die Treppe hinuntergeht.
"Guten Morgen"
Wir drehen uns um und sehen, dass Lana total müde und blass aussieht.
Sie gähnte vor sich hin und ging in die Küche, um sich etwas zu essen zu machen.
Wenn sie damit fertig ist, reden wir ein klares Wörtchen mit ihr.
Nach gefühlt einer Ewigkeit ist sie zu uns gekommen.
Ich unterbrach die Stille.
„Was ist gestern Abend passiert, als wir weg waren?“ fragte ich direkt.
Sie guckte mich verdattert an.
Wahrscheinlich überlegt sie, was sie sagen soll.
"Ich hab mich nur um Clara gekümmert", sagte sie mit ihrem ernsten Ton.
"Sicher, und wieso warst du mit Blut bedeckt?"sagte ich mit einem ernsten Ton.
Sie zuckte nur mit den Schultern.
"Sag uns endlich, was passiert ist",sagte Britney.
„Nein, das wird euch Clara selbst erzählen – oder sollte ich sagen Evelina?“
„Wer ist Evelina? Bitte, Lana“, bettelt Rose.
Sie hat anscheinend keine Lust mehr zu reden und geht zurück in die Küche, um sich dort hinzusetzen.
Was verheimlicht sie uns?
Ich werde es noch herausfinden.
Aber ich glaube, ich weiß es!
Denn ich kenne Clara nicht erst seit gestern; ich weiß, wie sie ausrasten kann.
Meine Adoptiveltern kommen herunter und schauen uns verwirrt an.
„Alles in Ordnung?“ fragte Logan, mein Adoptivvater.
Ich will gerade antworten, da antwortet Lana für mich.
„Es ist alles in Ordnung“, sagt sie ironisch.
Was ist ihr Problem?
Wo wir alle schweigen, weil niemand mehr so richtig reden möchte, höre ich einen Krach.
Ich schrecke auf und stehe von der Couch auf, um nachzusehen.
Niemand bemerkt, dass ich weg bin.
Ich bleibe vor der Tür stehen, die normalerweise abgeschlossen ist, nur heute nicht.
Also gehe ich leise hinein.
Was ich sehe, erschreckt mich total und bringt meine Wut zum Kochen.
Denn ich sehe eine schwangere Frau, die angebunden ist.
Sie schaut mich flehend an, aber was soll ich machen? Bevor sie redet, lege ich einen Finger vor meinen Mund.
Ich schaue mich weiter um.
Ich sehe neben ihr Instrumente liegen...
Was macht sie hier und was tun sie mit ihr?
Während ich mich weiter umsehe und alles verarbeite, was ich hier sehe...
Instrumente, Liegen, Gläser mit Blut...
höre ich ein Geräusch und verstecke mich irgendwo.
Es ist Logan.
Was hat er damit zu tun?
Er war doch gerade erst oben, oder irre ich mich?
Hat er das Geräusch etwa auch gehört?
„Na, hast du versucht, hier rauszukommen?“ fragte er gehässig.
So habe ich ihn noch nie erlebt.
„Denn du kommst hier nicht mehr lebend raus. Wir wollen dein Baby, mehr nicht, und danach weiß niemand mehr, wer du bist“, sagte er stolz.
„NEIN, DAS KÖNNT IHR DOCH NICHT MACHEN, IHR BASTARDE!“ schrie sie.
„Klar können wir das, und wir werden es tun. Hör gefälligst auf, hier rumzuschreien, denn niemand soll es hören,“ sagte er.
Ich will hier raus.
Was ich jetzt sehe, bringt mich fast zum Kotzen.
Denn er nimmt ein Skalpell und schneidet ihr den Bauch auf, sodass sie viel Blut verliert, und nimmt das Baby heraus.
Das Baby weint, aber er bringt es zum Schweigen, wie auch immer er das macht.
Er durchtrennt die Nabelschnur, packt das Baby ein und geht in einen anderen Raum, den ich nicht kenne.
Was für ein kranker Scheiß geht hier vor sich...
Er lässt die Frau verbluten.
Er kommt wieder und schneidet ihr noch durch den Hals.
Er legt ein Tuch darüber und schiebt sie woanders hin.
Wahrscheinlich verbrennt er sie oder so?
Ich muss hier raus.
Aber sofort!
Nur ich weiß nicht wie.
Ich warte, bis Logan zurückkommt, und nehme etwas, mit dem ich ihn niederschlagen kann.
Gibt es hier überhaupt so etwas?
Scheiße, hier ist nichts!
Logan kommt zurück und von draußen höre ich meinen Namen rufen.
Das ist ein gutes Zeichen, denke ich jedenfalls.
Logan geht raus und fragt, was los ist. Sie sagen, dass ich weg bin, und er ist perplex; das hört man an seiner Stimme heraus.
Plötzlich höre ich Schritte hinter mir, und die Person hält mich fest.
"Boss, ich hab hier jemanden für dich"
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𝓣𝓱𝓮 𝓭𝓪𝓻𝓴𝓷𝓮𝓼𝓼 𝓲𝓼 𝓪 𝓹𝓪𝓻𝓽 𝓸𝓯 𝓶𝓮
Fantasi𝕯𝖎𝖊 𝟏𝟔 𝕵ä𝖍𝖗𝖎𝖌𝖊 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝕸𝖎𝖑𝖑𝖊𝖗 𝖎𝖘𝖙 𝖘𝖊𝖎𝖉 𝖘𝖎𝖊 𝖉𝖊𝖓𝖐𝖊𝖓 𝖐𝖆𝖓𝖓 𝖎𝖒 𝖂𝖆𝖎𝖘𝖊𝖓𝖍𝖆𝖚𝖘. 𝕴𝖍𝖗𝖊 𝕰𝖑𝖙𝖊𝖗𝖓 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖙 𝖘𝖎𝖊 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖉𝖆 𝖘𝖎𝖊 𝖏𝖆 𝖓𝖎𝖈𝖍𝖙 𝖐𝖊𝖓𝖓𝖑𝖊𝖗𝖓𝖊𝖓 𝖉𝖚𝖗𝖋𝖙𝖊. 𝕮𝖑𝖆𝖗𝖆 𝖒...
